Mit Unterschieden in der Darmflora zu neuen Arten?

Wir sind nicht allein. Das waren wir noch nie: Denn Bakterien besiedeln die Erde schon weitaus länger als wir vielzelligen Organismen und beeinflussen somit auch seit Anbeginn unsere Evolution. Sie könnten sogar die Entwicklung neuer Arten vorantreiben, wie Wissenschaftler nun herausgefunden haben. Die Forscher untersuchten Bakteriengemeinschaften im Darm zweier Mäuse-Unterarten …

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Schneller zum Erfolg mit genombasierter Züchtung

Gesündere Kühe, besser an den Klimawandel angepasste Maispflanzen: Das Synbreed-Projekt beruhen auf DNA-Analysen, die Merkmale erkennen lassen, aufgrund derer sich Tiere und Pflanzen besonders gut für die Züchtung eignen. Im Vergleich zu sonst üblichen Verfahren führt die genombasierte Züchtung deutlich schneller – und mit vorhersagbaren Ergebnissen – zum Erfolg. Landwirtschaft …

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Computerrekonstruktion des Homo habilis lässt die menschliche Evolution in neuem Licht erscheinen

Einem internationales Forscherteam gelang es nun das Originalfossil von Homo habilis mithilfe modernster bildgebender Verfahren zu rekonstruierten. Die Ergebnisse lassen diesen, bisher stets kontrovers diskutierten, menschlichen Vorfahren jetzt in einem neuen und unerwarteten Licht erscheinen. Die Computerrekonstruktion offenbart, wie Homo habilis sich von anderen frühen menschlichen Arten unterscheidet und dass …

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Vielfalt unserer Haustiere entstand nicht durch erhöhte Rekombinationsrate

Wissenschaftler haben die molekularen Mechanismen untersucht, die zur Entstehung der enormen Vielfalt von Haustierrassen führen. Das Team konnte durch Vergleiche zwischen Wolf und Hund, Ziege und Steinbock sowie Schaf- und Mufflon die These widerlegen, dass die Rekombinationsrate der DNA von Haustieren höher ist als bei Wildtieren. Diese Annahme galt lange …

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Springende Gene als Evolutionsbeschleuniger

Schon lange rätseln Wissenschaftler, wie sich im Laufe der Evolution völlig neue Strukturen gebildet haben. Bisher konnten sie nur graduelle Veränderungen erklären, wie etwa die Umwandlung von Vorderextremitäten zu Delphinflossen oder Fledermausflügeln. Wie dagegen völlig neue Gebilde, wie etwa die ersten Gliedmaßen, entstanden sind, konnten ihre Theorien bislang nicht darlegen. …

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Wie die Seychellenfliege von den giftigen Früchten des Noni-Baumes abhängig wurde

Im Laufe der Evolution passen sich Tiere an verschiedenste Nahrungsquellen an – selbst an giftige Pflanzen oder Früchte. Auf giftige Pflanzen als Nahrungsquelle spezialisierte Tier müssen sich ihre Nahrung kaum mit anderen, konkurrierenden Tierarten teilen. Das verschafft ihnen einen eindeutigen Selektionsvorteil. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, warum die Fruchtfliege Drosophila sechellia …

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Wie sich Mensch und Hund vor 30.000 Jahren die Nahrung teilten

Bereits vor 30.000 Jahren siedelten Menschen an dem prähistorischen Fundplatz Předmostí I nahe Brno in der Tschechischen Republik. Sie gehörten zu der paneuropäischen Gravettien-Kultur. Die Siedler verfügten über so viele Mammutknochen, dass sie sogar ihre Behausungen daraus bauten und aus dem verfügbaren Elfenbein Skulpturen schnitzten. Wissenschaftler haben nun untersucht, wie …

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Freiwerdende ökologische Nischen in früheren Erdzeitaltern ermöglichte die Entfaltung der heutigen Fische

  Strahlenflosser stellen heute mit weltweit über 30.000 Arten die am weitesten verbreitete Fischgruppe dar. Doch die Erfolgsgeschichte dieser Knochenfische wurde erst durch ein massenhaftes Aussterben ihrer Konkurrenten, der Knorpelfische möglich. Denn die Knochenfische konnten sich, wie Wissenschaftler nun herausgefunden haben erst erfolgreich ausbreiten, nachdem es mehrfach zu einem massiven …

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Schwellenwert bestimmt Grad der Hirnfaltung bei Säugetieren

Der Neocortex ist der Teil des Gehirns, der uns Menschen das Sprechen und Denken ermöglicht. Seine Ausbildung im Laufe der Evolution ist bisher noch nicht eingehend erforscht. Wissenschaftler haben nun eine wichtige Entdeckung gemacht: Sie konnten einen bestimmten Wert der Hirnfaltung identifizieren, der Säugetiere in zwei Gruppen einteilt. Überschreitet eine …

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Wie sich die Falbkatze in die Hauskatze verwandelte

Wissenschaftler haben das komplette Genom der Hauskatze sequenziert und es mit dem Genom ihrer Urahnin, der Wildkatze verglichen. Dabei konnten sie einige Hinweise auf Gene finden, die für die Domestizierung eines der beliebtesten Haustiere verantwortlich sind. Durch weitere Sequenzvergleiche mit anderen Säugetieren konnten sie außerdem Gene ausmachen, die es der …

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Samonellen können ihre Wirtszellen bereits mithilfe eines Protonengradienten infizieren

Salmonellen gehören zu den häufigsten Erregern von bakteriellen Magen-Darm-Entzündungen. Um den Menschen zu infizieren, setzen die Bakterien auf eine ausgeklügelte Strategie: Sie nähern sich der Wirtszelle, docken an und injizieren dann Signalstoffe, die es ihnen erlauben, in die Zelle einzudringen. Wissenschaftler konnten nun zeigen, wodurch die Freisetzung dieser Signalstoffe bei …

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Wie sich die Evolution von Viren und Krebszellen berechnen lässt

Prognosen über die künftige Evolution von Organismen waren lange Zeit pure Spekulation. Wissenschaftler haben nun einen Algorithmus entwickelt, der die Entwicklung von sich asexuell vermehrenden Organismen wie Viren oder Krebszellen berechnen kann. Die Forscher testeten das Programm erstmals an der historischen Entwicklung des Grippevirus A/H3N2: Rückblickend konnte der entwickelte Algorithmus …

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Warum die Schildkröte ihre Rippen in den Panzer umwandeln konnte

Schildkröten verfügen über einen ungewöhnlichen Atemmechanismus. Denn sie können ihre Rippen nicht für die Atmung nutzen, da sie diese zum Brustpanzer umgewandelt haben. Daher müssen sie ihre Lungen mithilfe besonderer Muskeln mit Luft versorgen. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, wie sich die Atmung dieser Reptilien im Laufe der Evolution entwickelt hat.