Kinderstube des Polardorsches liegt direkt unter dem arktischen Meereseis

Mit einem neuen Fanggerät haben Meeresbiologen Polardorsche direkt unter dem arktischen Meereseis gefischt und anschließend ihre Verbreitung und Herkunft bestimmt. Polardorsche spielen eine zentrale Rolle im Nahrungsnetz der Arktis: Sie dienen einer Vielzahl von Tieren wie Robben, Walen und verschiedensten Seevogel-Arten als Nahrung. Wie die Forscher heraus fanden, tummeln sich …

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Malaria: Genvariante macht Mücken fruchtbar und ansteckend

Malaria ist eine der am weitesten verbreiteten Infektionskrankheiten der Tropen. Die einzelligen Erreger werden beim Stich infizierter Anopheles-Mücken von Mensch zu Mensch übertragen. Bislang glaubte man, die männlichen Mücken seinen nicht am Infektionsprozess beteiligt, denn nur die Weibchen saugen Blut. Indirekt sind sie dies aber doch, wie Forschern nun herausgefunden …

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Tiefseemuscheln leben mit Giftmischern zusammen

Stellen sie sich vor, sie haben einen Untermieter. Als Gegenleistung befüllt er ihnen regelmäßig den Kühlschrank mit ihren Lieblingsspeisen. Doch ganz nebenbei produziert er auch noch eine Vielzahl an Giftstoffen. Bringt das nun mehr Schaden als Nutzen? Nicht notwendigerweise. Es kommt ganz darauf an, wozu er das Gift benutzt, wie …

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Weltweit mehr als 3 Millionen Tote durch Luftverschmutzung

Jedes Jahr sterben weltweit 3,3 Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung. Diese Zahl könnte sich bis 2050 verdoppeln, wenn die Schadstoffbelastung weiter ansteigt wie bisher. Wie eine neue Studie belegt. Hauptquellen für die schlechte Luft sind zur Überraschung der Forscher nicht Industrie und Verkehr, sondern häusliche Kleinfeuer und …

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Fischbestände durch fortschreitende wirtschaftliche Entwicklung bedroht

Die Aquakultur kann nicht so massiv ausgebaut werden, dass sie dazu in der Lage wäre den Fang wildlebender Fische zu ersetzen. Daher werden in Zukunft wirtschaftliche Faktoren, wie etwa die weltweit steigende Nachfrage nach Fisch oder verbesserte Fangtechniken zu einem verstärkten Fischereidruck auf beliebte Speisefische führen. Wie ein internationales Team von …

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Eisbären könnten sich neue Nahrungsquellen erschließen

Wenn das arktische Eis durch den Klimawandel immer weiter zurückweicht könnten Eisbären ihre Ernährung von Robben auf Karibus und Schneegänse umstellen, wie Forscher nun beobachtet haben. Computeranalysen ergaben, dass die Tiere genügend energiereiches Futter an Land finden könnten. Demnach wären die langen Aufenthalt an Land für die Bären weniger entbehrungsreich …

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Abwasser als wertvolle Ressource

Forscher passen ihre bereits in Deutschland umgesetzte Idee für ein umfassendes Wassermanagement an die Bedingungen in asiatischen Städten an: Für einen Küstenstreifen in der vietnamesischen Stadt Da Nang entwickeln sie ein Konzept zur Senkung des Wasserverbrauchs, zur Abwasserreinigung und zur Gewinnung von Dünger. Die Verstädterung ist nach wie vor im …

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Schädlingsbekämpfung mit Ameisen mindestens genauso effektiv, wie mit Pestiziden

Schädlinge lassen sich durch Ameisen genauso gut in Schach halten, wie mit Chemikalien, wobei die Ameisen nachhaltiger und wesentlich billiger sind. Zu diesem Schluss kommt ein Ameisenexperte, der in einer Metastudie die Ergebnisse von über 70 Fachartikeln zur Schädlingsbekämpfung mit Ameisen auswertete. Der steigende Nahrungsbedarf einer rasch wachsenden Weltbevölkerung bei …

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Wandel im Nahen Osten lässt sich an Änderung der Luftqualität ablesen

Politische und wirtschaftliche Krisen sowie internationale Konflikte können sich kurzfristig und drastisch auf die Schadstoffemissionen in einer Region auswirken. Das haben Forscher am Beispiel des Nahen Ostens herausgefunden. Dazu analysierten die Forscher die Stickoxidbelastung der Atmosphäre während der letzten zehn Jahre. Die Daten berechneten sie mit Hilfe von Satellitenmessungen des …

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Ohne den Menschen wäre die ganze Erde so artenreich, wie die Serengeti

Afrika zeichnet sich durch eine erstaunliche Artenvielfalt großer Säugetiere aus. Doch der Grund hierfür liegt nicht etwa an einem besonders günstigen Klima oder anderen Umweltbedingungen, die diesen Kontinent zu etwas besonderem machen. Vielmehr ist die ehemals reiche Tierwelt auf den anderen Kontinenten unserer Erde aufgrund der Aktivitäten des modernen Menschen …

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Gletscher schmelzen weltweit schneller als je zuvor

Mit dem ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts hat der Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen einen historischen Rekordwert erreicht. Das globale Phänomen der schmelzenden Gletscher würde selbst ohne fortschreitenden Klimawandel andauern, wie Forscher jetzt herausgefunden haben. Gletscher speichern etwa 70 % des weltweiten Süßwassers. Damit sind sie nach den Ozeanen die größten …

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Entschlüsselung des Krakengenoms erklärt die erstaunlichen Fähigkeiten dieser Kopffüßer

Vermutlich sind Kraken die ältesten intelligenten Lebewesen unserer Erde. Bereits seit 400 Millionen Jahren durchstreifen die geschickten Jäger unsere Ozeane. Darüber hinaus verfügen sie noch über eine Vielzahl weiterer erstaunlicher Fähigkeiten. Um diese besser verstehen zu können hat ein internationales Forscherteam nun das Genom des Kalifornischen Zweipunktkraken entschlüsselt. Und entdeckte …

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Ein Blick in die Augen verrät, ob ein Tier Räuber oder potentielle Beute ist

Die Pupillenform verrät, ob ein Tier ein Raubtier oder ein potentielles Beutetier ist. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler, nachdem sie die Pupillenform von über 200 Tierarten, darunter Huftieren, Reptilien, Hunden und Katzen untersucht haben. Demnach haben die meisten Raubtiere, die ihrer Beute auflauern, wie Krokodile oder Füchse vertikale Pupillen. Potentielle …

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Was Europa ins Schwitzen bringt

Stabile Hochdrucklagen können im Sommer zu Hitzewellen führen – so wie sie die Schweiz dieses Jahr erlebt. Verantwortlich dafür ist das sogenannte Blocking, die Blockierung von Tiefdruckgebieten. Meteorologen der ETH Zürich liefern jetzt neue Erklärungen zur Entstehung von Blocking-Inseln. Im Jahr 2003 erlebte Europa einen Jahrhundertsommer, und viele Menschen fühlen …

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Forscher warnen vor gravierendem Wandel der Meere

Die Weltmeere brauchen eine sofortige und umfassende Reduktion der Treibhausgas-Emissionen durch den Menschen. Anderenfalls können weiträumige und größtenteils unumkehrbare Schäden im Lebensraum Meer eintreten, von deren Folgen vor allem auch Entwicklungsländer betroffen sein werden. So lautet das Fazit einer neuen Review-Studie, die heute im Fachmagazin Science erscheint. In ihr bewertet …

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Wie sich silberne Wüstenameisen vor dem Hitzetod schützen

Silberameisen gehören zu den wenigen Tierarten, die in der Sahara bei Bodentemperaturen von bis zu 70 Grad überleben können. Wissenschaftler haben nun das Geheimnis gelüftet, wie ihnen dies gelingt. Die Tiere besitzen ein speziell an die Hitze angepasstes Haarkleid, das eine doppelte thermoregulatorische Funktion erfüllt. Je nach Wellenlänge können die …

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Meereserwärmung führt zu Umwälzung von Ökosystemen

Lebewesen müssen atmen und ausreichend Energie gewinnen, um sich bewegen zu können, Nahrung zu suchen oder sich fortzupflanzen. Diese Regel gilt für uns Menschen in gleicher Weise wie für die Tierwelt der Ozeane. Den meisten Meeresbewohnern wird es in Zukunft immer schwerer fallen diese lebensnotwendigen Bedürfnisse zu decken. Zu diesem …

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