Mögliche Ursache für Zytokinsturm bei Sepsis entdeckt

Sie ist eine der gefürchtetsten Komplikationen bei Operationen und auf der Intensivstation: die Sepsis, umgangssprachlich auch Blutvergiftung genannt. Bei einer Verletzung oder Infektion reagiert das Immunsystem mit einer überschießenden Reaktion, in deren Folge es zu Mulitorganversagen bis hin zum Tod kommen kann. Einem internationalen Wissenschaftlerteam ist es nun gelungen den …

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Lokale Aktivierung eines Entzündungsschalters ist Ursache für systemischen Lupus erythematodes

Ein internationales Forscherteam hat einen zentralen Schalter entschlüsselt, der beim systemischem Lupus erythematodes (SLE) die Entzündungsreaktion befeuert. Bei der auch „Schmetterlingsflechte“ genannten Autoimmunerkrankung werden verschiedene Organe durch entzündliche Prozesse angegriffen. Die Forschungsergebnisse könnten für eine effektivere Therapie genutzt werden. Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine Autoimmunerkrankung, bei der viele Organe …

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Mit Unterschieden in der Darmflora zu neuen Arten?

Wir sind nicht allein. Das waren wir noch nie: Denn Bakterien besiedeln die Erde schon weitaus länger als wir vielzelligen Organismen und beeinflussen somit auch seit Anbeginn unsere Evolution. Sie könnten sogar die Entwicklung neuer Arten vorantreiben, wie Wissenschaftler nun herausgefunden haben. Die Forscher untersuchten Bakteriengemeinschaften im Darm zweier Mäuse-Unterarten …

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Ein pflanzlicher Immunsensor der bakterielles Endotoxin erkennt

Wie Menschen und Tiere besitzen auch Pflanzen eine natürliche Immunität, mit deren Hilfe sie Krankheitserreger abwehren. Dabei dienen molekulare Strukturen, die für die Erreger spezifisch sind und nicht in Menschen, Tieren oder Pflanzen vorkommen als Erkennungsmerkmal und Auslöser der Immunantwort. Das Lipopolysaccharid, auch  Endotoxin genannt, das in der Außenhülle bestimmter …

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Warum Diäten und Fasten Autoimmunkrankheiten lindern können

Schon lange weiß man, dass Entzündungserkrankungen durch Fasten und Diäten abgemildert werden können. Wie Wissenschaftler nun herausgefunden haben, ist hierfür ein Stoffwechselprodukt verantwortlich, das der Körper unter den veränderten Bedingungen eines Energiedefizits bildet. Dieses hemmt einen zentralen Mechanismus des angeborenen Immunsystems. Die neuen Erkenntnisse könnten dabei helfen verschiedenste Entzündungserkrankungen, wie …

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Immunologische Gedächtniszellen merken sich welche Menge an Botenstoff sie bilden sollen

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass sich eine einzelne Immunzelle merkt, welche Menge eines bestimmten Botenstoffs sie produzieren soll. Über die Menge der Botenstoffe wird die Stärke der Immunantwort reguliert. Aufgrund der neuen Erkenntnisse könnten möglicherweise gezielt erwünschte Immunreaktionen verstärkt und fehlgeleitete abgeschwächt werden. Das Team um Max Löhning am Forschungszentrums für …

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Aktivierte Immunzellen können Darmkrebs nach einer Operation anscheinend in Schach halten

Aktivierte zytotoxische T-Zellen, auch „Killerzellen“ genannt, produzieren den Immunbotenstoff Tumornekrosefaktor alpha. Wissenschaftler wiesen nun nach, dass die Anzahl der sich im Tumorgewebe befindenden aktivierten und gegen den Tumor gerichteten Killerzellen umso höher ist, je mehr TNF alpha sich in dem Gewebe nachweisen lässt. Hohe TNF alpha-Spiegel im Tumor sind daher ein …

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Gewebemakrophagen stammen meist nicht von Stammzellen aus dem Knochenmark ab

Die meisten Zellen des Blutes stammen von Stammzellen im Knochenmark ab. Makrophagen, Fresszellen des Immunsystems, bilden jedoch eine Ausnahme. Wie Wissenschaftler nun herausgefunden haben, liegen die Ursprünge der meisten Makrophagen im Dottersack. Von diesem embryonalen Gewebe aus besiedeln Vorläuferzellen der Makrophagen die verschiedenen Gewebe. Dort erneuern sie sich dann selbst. …

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Mechanismus aufgedeckt, der Rückfall bei chronisch lymphatischer Leukämie erklärt

Die chronisch lymphatische Leukämie (CLL) ist eine der häufigsten Blutkrebserkrankungen bei Erwachsenen. Sie tritt meist erst im höheren Lebensalter auf, verursacht lange Zeit keinerlei Beschwerden und wird häufig rein zufällig entdeckt. Nach einer Behandlung kommt es oft zu Rückfällen. Wissenschaftler haben jetzt eine mögliche Ursache für diese Rückfälle entschlüsselt. In …

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Killerzellen benötigen Doppelsignal um aktiviert zu werden

Wie Wissenschaftler jetzt herausfanden benötigen Killerzellen mindestens zwei Signale, um Zytomegalieviren bekämpfen zu können. Das Ergebnis könnte dazu beitragen, diese Vireninfektionen gezielter zu behandeln, die besonders für Leukämiepatienten nach einer Knochenmarkstransplantation gefährlich sind. Eine Infektion mit humanen Zytomegalieviren verursacht bei gesunden Erwachsenen meist gar keine Symptome. Doch bei Personen mit …

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Mögliche Krebstherapie gegen Lymphome löst massive Entzündungen aus

Das Protein Malt1 ist eine der wichtigsten Schaltzentralen menschlicher Immunzellen. Gendefekte können zur Entstehung von Lymphdrüsenkrebs (Lymphomen) führen. Deshalb galt bisher die gezielte Blockade bestimmter Funktionen von Malt1 als ein vielversprechender Therapieansatz, um die Krebszellen zu zerstören. Nun fanden Wissenschaftler jedoch am Mausmodell heraus, dass eine solche Blockade mit schweren …

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Wie optimale Antikörper entstehen

B-Zellen kommt eine entscheidende Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern zu. Sie sind für die Produktion von Antikörpern zuständig und stellen die einzigen Zellen im Körper dar, die aktiv ihre DNA mutieren, um neuartige Antikörper hervorzubringen. Dadurch sind sie nicht nur in der Lage, fremde Eindringlinge zu erkennen, sondern können …

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Mathematik trifft Immunabwehr: Modell hilft Gleichgewicht regulatorischer Immunzellen zu verstehen

Regulatorische T-Zellen erfüllen wichtige Kontrollaufgaben, indem sie unerwünschte Aktivitäten des Immunsystems verhindern. Sie können ihre Wirkung jedoch nur dann effektiv entfalten, wenn sie in optimaler Anzahl zum erforderlichen Zeitpunkt am richtigen Ort vorhanden sind. Forscher konnten nun ein mathematisches Modell entwickeln, mit dem sich das Gleichgewicht dieser sogenannten Tregs in …

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Fehlendes Transportprotein begünstigt Parkinson-Ablagerungen

Wenn wichtige Prozesse in menschlichen Zellen nicht richtig funktionieren, kann das schwerwiegende Folgen haben. Bei der neurodegenerativen Erkrankung Parkinson etwa sammelt sich in den Nervenzellen das Protein α-Synuclein an, weil sein Abbau nicht optimal funktioniert. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie sich der Transport und Abbau dieses Proteins steuern lassen könnte.  …

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