Klimawandel könnte Sahelzone ergrünen lassen

Der Klimawandel könnte eine der trockensten Regionen Afrikas ergrünen lassen, wenn sich dort innerhalb von kurzer Zeit ein Monsunsystem entablieren würde. Computersimulationen veranlassten Forscher zu der Annahme, dass eine weitere Erderwärmung zu heftigen regionalen Regenfällen in der bislang extrem trockenen Sahelzone führen könnten. Verursachen könnte dies ein sich selbst verstärkender …

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Wie die Tiere auf dem Bauernhof Kinder vor Asthma schützen

Dass Mikroorganismen auf dem Bauernhof Kinder vor Asthma und Allergien schützen können, ist bekannt. Doch auch nicht-mikrobielle Moleküle scheinen an diesem Effekt beteiligt zu sein: Denn, wie Forscher nun herausgefunden haben hemmt ein Bestandteil der tierischen Zellmembran Entzündungen des Lungengewebes. Das eröffnet möglicherweise neue Möglichkeiten für die Allergieprävention. Immer mehr …

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Gleichzeitige Hitzewellen und Dürren in Zukunft häufiger

Klimawissenschaftler haben das Risiko von gleichzeitig auftretenden Hitzewellen und Dürren bislang unterschätzt. Zu diesem Schluss kommt eine der ersten Untersuchungen, in der diese Extremereignisse gekoppelt betrachtet wurden. Russland, im Sommer 2010 – eine Dürre und eine Hitzewelle machten dem Land schwer zu schaffen. Wälder und Torfmoore brannten. Moskau versank im …

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Wie Muscheln und Schwämme Öl als Nahrung nutzen

In der Tiefsee im Golf von Mexiko gibt es Vulkane, die Öl und Asphalt speien. Dort leben Muscheln und Schwämme in Symbiose mit Bakterien, die ihnen Nahrung liefern. Forscher haben nun bakterielle Symbiosepartner gefunden, die Öl als Energiequelle nutzen und sich von kurzkettigen Alkanen aus dem Öl ernähren. Nach der …

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Überernährung bringt Insulinproduktion der Betazellen aus dem Tritt

Bei Typ-2-Diabetes funktionieren die Betazellen nicht mehr richtig und es kommt in der Folge zu einer Insulinresistenz. Forschern ist es nun gelungen, die an diesem Prozess beteiligten pathologischen Vorgänge auf der Ebene des Stoffwechsels zu untersuchen. Dabei konnten sie zeigen, wie ein Übermaß an bestimmten Fettsäuren den Stoffwechsel der Betazellen …

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Wie Killerzellen Tumoren den Garaus machen

Die Immuntherapie bei Krebs feiert erste Erfolge – bei den ihr zugrundeliegenden Wirkmechanismen gibt es jedoch noch viele Wissenslücken. ETH-Forschende zeigen nun bei Mäusen mit Weichteiltumoren, wie körpereigene Killerzellen die Tumore anhand von Schläfer-Viren im Genom aufspüren. F8-TNF heißt der vielversprechende Wirkstoff. In die Blutbahn injiziert, lockt er Killerzellen (CD8* …

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Vorsicht Statistik: Trend nach Wunsch bei Pflanzengift

Die Unstatistik Mai ist eine in vielen Medien wiedergegebene Warnung vor einer steigenden Nutzung von Pflanzengift in der deutschen Landwirtschaft. So titelte die Berliner Zeitung am 12. Mai „Über 34 000 Tonnen – Bauern spritzen immer mehr Pflanzengift“. In Wahrheit gibt es aber keinen Nachweis, dass die Nutzung ansteigt. Die …

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Wie Lesenlernen unser Gehirn verändert

Lesen ist evolutionär gesehen eine junge Errungenschaft. Deshalb gibt es für sie im Gehirn noch keinen eigenen Platz. Wenn wir lesen lernen, müssen daher Hirnregionen umfunktioniert werden, die bis dahin für andere Fähigkeiten genutzt wurden. Dabei verändert sich das Gehirn viel grundlegender, als bisher angenommen. Da Lesen evolutionär gesehen so …

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Gehirn von stark Übergewichtigen möglicherweise schlechter vernetzt

Stark Übergewichtige setzten sich nicht nur einem erhöhten Risiko aus, an Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz oder Arteriosklerose zu erkranken, sondern gefährden möglicherweise auch ihr Gehirn und dessen geistige Fähigkeiten. Denn wie Forscher nun herausgefunden haben ist bei älteren Adipösen das sogenannte Default Mode Network schwächer vernetzt. Dadurch könnten Erinnern und Planen …

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Der kühlende Effekt künstlicher Bewässerung

Dass landwirtschaftliche Bewässerung das Klima in mehreren Weltregionen beeinflusst, ist gemeinhin bekannt. Eine neue Studie zeigt nun aber, dass Bewässerung bei Klimaextremen besonders stark kühlend wirkt. Künstliche Bewässerung hält die globale Nahrungsmittelproduktion am Laufen und ist essentiell für die Volkswirtschaft zahlreicher Regionen. Obwohl nur etwa 2 Prozent der Landoberfläche der …

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Gezielte Tagträume können uns als mentale Probebühne zur Lösung unserer Probleme dienen

Ein Abschweifen unserer Gedanken in Tagträume wird oft als Aussetzer unserer Aufmerksamkeit abgetan. Doch Tagträume haben auch ihr Gutes, wie Forscher nun herausgefunden haben. Denn wenn wir bewußt unseren Gedanken nachhängen, arbeiten die Hirnstrukturen effektiver zusammen, die für unsere kognitive Kontrolle zuständig sind. Das könnte auch erklären, warum diejenigen die …

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Klimaforschung in Frage gestellt

Die Kehrtwende in der US-Klimapolitik ist vielleicht nur ein kleiner Rückschritt im Klimaschutz, aber ein bedenklicher Angriff auf die Wissenschaft. Ein Lagebericht aus den USA. Die von US-Präsident Donald Trump letzte Woche unterzeichneten Dekrete zur Lockerung der Umweltvorschriften kamen nicht unerwartet: Trump will Regulierungen für Kohlekraftwerke rückgängig machen, Kohle erneut …

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Gegenspieler von Valium vermittelt das Lernen

Um sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen, bildet unser Gehirn auch im Erwachsenenalter noch neue Nervenzellen. Diese jungen Neuronen spielen eine zentrale Rolle für unser Erinnerungsvermögen und das Lernen. Forscher haben nun bei Mäusen entdeckt, dass ein kleines Peptid hierbei die Vermittlerrolle übernimmt. Als Reaktion auf äußere Reize, wie etwa eine …

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Diät verändert Fettstoffwechsel und führt so zu längerem Leben

Weniger zu essen verlängert die Lebensspanne vieler Organismen, von Fliegen, über Mäusen bis hin zu Affen. Doch bisher ist noch nicht vollständig geklärt, warum das so ist. Nun konnten Forscher nachweisen, dass eine Diät epigenetische Veränderungen im Erbgut von Mäusen bewirkt. So werden etwa auch Gene abgeschaltet, die für den …

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Pollenallergiker sollten Stoßlüften

Zwanzig Prozent aller Deutschen sind Pollenallergiker. Für sie stellt sich zur Pollensaison immer wieder die Frage, wie sie am besten lüften können, um die Pollen außen vor zu lassen? Um diese Frage zu klären haben Forscher nun die Pollenkonzentrationen in Büroräumen systematisch untersucht und davon praktische Tipps zum Lüften abgeleitet. …

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Hirnareal für Empathie bei Autisten nur schwach aktiv

Hirnforscherinnen und -forscher der ETH Zürich und weiterer Universitäten zeigen erstmals auf, dass autistische Personen eine Hirnregion für Empathie ungewöhnlich schwach aktivieren. Diese Erkenntnis könnte helfen, neue Therapien für Autismus-Betroffene zu entwickeln. Forscherinnen und Forscher um ETH-Professorin Nicole Wenderoth und ihren Oberassistenten Joshua Balsters haben mithilfe von funktionalen MRI-Bildern (fMRI) …

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