Umwelteinflüsse hinterlassen Spuren im Erbgut

Fettreiche Ernährung und Tageslänge verändern epigenetische Markierungen in Wildmäusen Eineiige Zwillinge sind sich als Kinder sehr viel ähnlicher als im Alter. Einer der Gründe dafür sind sogenannte epigenetische Veränderungen – chemische Anhängsel an die DNA oder ihre Verpackungsproteine. Umwelteinflüsse können diese Markierungen im Laufe des Lebens verändern. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut …

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Künstliche Lunge im Würfelzucker-Format

Wie gut wirkt ein Medikament gegen Lungenkrebs? Bisher ließ sich diese Frage nur mit Tierversuchen beantworten. Ein neues, dreidimensionales Lungenmodell soll künftig genauere Resultate erzielen und Tierversuche langfristig vermindern oder gar ersetzen. Auf der Messe BIO vom 23. bis 26. Juni in San Diego, USA präsentieren die Forscher das neue …

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Die empfindliche Balance des Immunsystems

Die Aktivität des Immunsystems muss strikt kontrolliert werden, um dessen empfindliches Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Damit unser Immunsystem fremde Eindringlinge erfolgreich abwehren kann, muss es erst viele Immunzellen bilden und aktivieren, um die Infektion abzuwehren. Anschließend müssen die zahlreichen, aggressiven Zellen jedoch wieder abgetötet werden, damit sie ihre zerstörerische Aktivität, …

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Wettstreit zwischen Zellen verhindert Krebs

T-Lymphozyten entstehen im Thymus, einem Organ des Immunsystems. Die Zellen des Abwehrsystems reifen hier aus Vorläuferzellen heran, die aus dem Knochenmark stammen. Das Knochenmark produziert ständig neue Vorläuferzellen, die in den Thymus einwandern und dort bereits vorhandene, ‚verbrauchte‘ Vorläuferzellen ersetzen. Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum fanden nun heraus, dass dieser Wettstreit …

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Die unermessliche genetische Vielfalt eines Tumors

Biopsien vermitteln nur eine sehr begrenzte Übersicht über die genetische Vielfalt eines Tumors. Denn die genetischen Eigenschaften von Tumorzellen variieren, je nachdem, von welcher Stelle des Tumors und seiner Metastasen die Probe stammt. Die verschiedenen Zellen eines Tumors können eine Vielzahl unterschiedlicher Genome besitzen, was ihre Behandlung erschwert.

Individualisierte Krebstherapie

Welche Medikamente gegen einen Tumor wirken kann man vor einer Krebstherapie testen. Doch bisher werden diese Tests wegen des hohen Aufwands und der geringen Zuverlässigkeit kaum durchgeführt. Forscher am Frauenhofer Institut in Mannheim haben nun ein automatisiertes, kostengünstiges System entwickelt, mit dem diese Tests serienmäßig durchgeführt werden können.

Videos über die Herstellung eines goldenen Umhangs aus Spinnenseide

Videos über die Herstellung eines goldenen Umhangs aus der Seide der Goldenen Radnetzspinne durch das Victoria & Albert Museum in London. Im 19. Jahrhundert wurden Gewänder aus Spinnenseide gewebt. Das letzte Gewand aus dieser Seide wurde laut Victoria & Albert Museum bei der Weltausstellung im Jahre 1900 in Paris gezeigt.

Goldene Seidenfäden für die Neurochirurgie

In einem ehemaligen Schwesternzimmer der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sitzen Schwestern der ganz anderen Art. Zwischen Ästen und Ranken von Yucca-Palmen, Drachenbäumen und anderen großen Zimmerpflanzen liegen über 50 der handtellergroßen Weibchen der goldenen Radnetzspinne (Nephila clavipes) in ihren zwei Meter großen Netzen auf der Lauer.

Wie Krebsviren ihre Wirtszellen gegen Tumortherapien schützen

Bestimmte Typen von humanen Papillomviren (HPV) verursachen Gebärmutterhalskrebs, indem sie sich in eine Körperzelle einnisten und diese zu unkontrolliertem Teilen anregen. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben nun einen Mechanismus entdeckt, mit dem HPV die Tumorzellen vor DNA-Schäden durch Krebstherapien und damit vor dem Absterben schützen.

Video: Warum Nacktmulle so lange leben

Nacktmull im Bau

Nacktmulle können über 30 Jahre alt werden und erreichen damit ein weitaus höheren Alter als viele Nager. Was sie aber für die Forschung besonders interessant macht ist die Tatsache, dass sie offenbar keinen Krebs bekommen.

Pflanzlicher Wirkstoff schützt gesunde Zellen vor Chemotherapeutika

Chemotherapeutika greifen nicht nur Krebszellen, sondern generell sich schnell teilende Gewebe an. Nebenwirkungen wie Haarausfall oder Übelkeit bis hin zu tödlichen Infektionen können die Folge sein. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben nun entdeckt, dass der pflanzliche Wirkstoff Rocaglamid gesunde Zellen vor der toxischen Wirkung der Chemotherapeutika schützt.

Kranke Blutstammzellen programmieren ihre Umgebung um

Blutstammzellen von Patienten mit Myelodysplastischem Syndrom sind in der Lage, die Zellen im Knochenmark gemäß ihren Bedürfnissen umzuprogrammieren: So schaffen sie sich selbst eine „Nische“, die ihr eigenes Überleben fördert. Dies veröffentlichen Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum gemeinsam mit Kollegen der Universitätsmedizin Mannheim. Eine Blockade der an diesem Vorgang beteiligten …

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Lebende Zellen eindeutig und schnell analysieren

Um Entzündungen, Tumore oder Stammzellen zu untersuchen, analysieren Mediziner lebende Zellen. Nicht-invasive optische Verfahren, wie die Raman-Spektroskopie, beschleunigen den Prozess. Forscher haben die Technologie zur Industriereife gebracht.