Wie Singvögel einen neuen Gesang lernen

Singvögel sind Minimalisten, wenn es um das Erlernen eines neuen Gesangs geht. Dies konnten Wissenschaftler der ETH Zürich und der Universität Zürich zeigen. Die Lernmethode der Vögel ähnelt einer Strategie, die Computerwissenschaftler beim Sprachvergleich anwenden. Wie das Sprachenlernen für Kleinkinder ist es auch für Singvögel eine Herausforderung, einen neuen Gesang …

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Wohnen am Waldrand ist entspannender

Forscher haben untersucht, welche Bedeutung wohnortnahe Natur für die Hirngesundheit von Großstädtern hat. Lärm, Luftverschmutzung und viele Menschen auf engstem Raum: Das Leben in der Stadt kann chronischen Stress verursachen. So erkranken etwa Städter häufiger an psychischen Leiden wie Depressionen, Angststörungen und Schizophrenie als Landbewohner. Der höhere Reizbelastung der Städter …

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Warum uns teurer Wein besser schmeckt

Preisschilder beeinflussen die Wahrnehmung: Der gleiche Wein schmeckt Probanden besser, wenn er mit einem höheren Preis ausgezeichnet ist. Wissenschaftler der INSEAD Business School und der Universität Bonn haben herausgefunden, dass das Belohnungszentrum im Gehirn eine positive Geschmackswahrnehmung verstärkt. Insbesondere sind dabei das Frontalhirn und das ventrale Striatum beteiligt. Die Ergebnisse …

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Wie wir Abstand von unseren Emotionen gewinnen

Wer kennt das nicht? Wir kommen in eine brenzlige Situation oder jemand verletzt unsere Gefühle und schon gehen unsere Emotionen hoch. Wir denken etwa „Oh jeh, was mache ich denn nun bloß?“ oder „So was muss ich mir nicht bieten lassen!“. Dabei verstellt unsere verengte Sicht auf das Problem nicht …

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Gezielte Tagträume können uns als mentale Probebühne zur Lösung unserer Probleme dienen

Ein Abschweifen unserer Gedanken in Tagträume wird oft als Aussetzer unserer Aufmerksamkeit abgetan. Doch Tagträume haben auch ihr Gutes, wie Forscher nun herausgefunden haben. Denn wenn wir bewußt unseren Gedanken nachhängen, arbeiten die Hirnstrukturen effektiver zusammen, die für unsere kognitive Kontrolle zuständig sind. Das könnte auch erklären, warum diejenigen die …

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Hirnareal für Empathie bei Autisten nur schwach aktiv

Hirnforscherinnen und -forscher der ETH Zürich und weiterer Universitäten zeigen erstmals auf, dass autistische Personen eine Hirnregion für Empathie ungewöhnlich schwach aktivieren. Diese Erkenntnis könnte helfen, neue Therapien für Autismus-Betroffene zu entwickeln. Forscherinnen und Forscher um ETH-Professorin Nicole Wenderoth und ihren Oberassistenten Joshua Balsters haben mithilfe von funktionalen MRI-Bildern (fMRI) …

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Alter: Optimismus führt zu riskanteren Entscheidungen

Ältere Menschen können riskantere Entscheidungen treffen als jüngere. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Ursache heirfür ist ihr ausgeprägter Optimismus. Diese Grundstimmung lässt sie Risiken positiver bewerten. Außerdem fürchten ältere Erwachsene mögliche Verluste nicht so sehr wie junge. Die menschliche Lebenserwartung steigt. Schon heute liegt der Anteil der über …

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Wollen wir unsere persönliche Zukunft wirklich wissen?

Wer möchte schon wissen, wann er sterben wird? Die meisten von uns lehnen dies ab. Würden wir vor die Wahl gestellt, in die Zukunft zu sehen, wollen wir lieber nicht wissen, was das Leben für uns bereithält. Selbst dann nicht, wenn es etwas Positives ist, wie Psychologen nun herausgefunden haben. …

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Vorsicht Statistik: Postfaktische US-Terrorismus-Politik

Die Unstatistik des Monats Februar beschäftigt sich mit der Faktenlage zum umstrittenen Einreise-Erlass für Flüchtlinge und Menschen aus sieben vorwiegend muslimischen Ländern der US-Regierung. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete einen Erlass zum „Schutz der Nation vor der Einreise ausländischer Terroristen”, laut dem Bürgern aus sieben Ländern mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung die …

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Warum Verheiratete länger leben

  Verheiratete sind gesünder als Singels, Geschiedene oder verwitwetwe Menschen. Forscher haben nun eine biologische Ursache für diesen Effekt entdeckt: Der Cortisolspiegel ist bei Verheirateten niedriger, als bei Menschen die nicht in einer festen Partnerschaft leben. Stress kann die Gesundheit massiv beeinträchtigen. Ein Indikator für die innere Anspannung, der wir …

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Vorsicht Statistik: Big Data knackt Ihre Psyche

Die Unstatistik des Monats Dezember beschäftigt sich mit dem Facebook-Algorithmus, mit dem man angeblich genaue Aussagen über die Persönlichkeit einer Person treffen kann. „Zeige mir deine ‚Facebook-Likes’ und ich sage dir, wer du bist.“ Wie ein Lauffeuer verbreitete sich im Dezember die Botschaft, dass ein derartiger Facebook-Algorithmus Donald Trump zum …

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So spiegelt unser Gehirn religiöse Erfahrungen wider

Der Glaube kann bei manchen Menschen ungeahnte Kräfte mobilisieren, im Guten wie im Schlechten. Forscher wollten nun wissen, was sich bei religiösen Erfahrungen im Gehirn abspielt, um die zugrunde liegenden Mechanismen besser verstehen zu lernen. Bei Mormonen, die gerade eine spirituelle Erfahrung machten war das Belohnungszentrum aktiviert. Es spielt sowohl …

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Lackmustest für Fairness-Kompass

Die kränksten Patienten und jene auf Wartelisten sollen knappe medizinische Leistungen zuerst erhalten: Was Laien gerecht finden, widerspricht den Ansichten von Ethikern und teilweise Medizinern. Das zeigt eine Studie von ETH-Forschern, welche die Normen für die gerechte Zuteilung knapper Ressourcen in der Medizin untersucht haben. Spenderorgane sind ein knappes medizinisches …

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Wie unser Gehirn zwischen Gut und Böse unterscheidet

Eine Person beleidigt uns während sie lächelt. Wie soll unser Gehirn diese Doppeldeutigkeit interpretieren? Als Affront oder freundliche Geste? Forscher haben nun die neuronalen Mechanismen identifiziert, die uns eine Situation als positiv oder negativ interpretieren lassen. Gelungen ist ihnen das mit Hilfe von emotional verwirrenden Szenen aus Filmklassikern wie Quentin …

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Vorsicht Statistik: Das Spiel mit der Angst

Die Unstatistik des Monats Juli 2016 beschäftigt sich mit Medienberichten über die wachsende Angst der Deutschen vor Terroranschlägen. Die Angst der Deutschen wächst – insbesondere die vor Terroranschlägen. Viele Medien berichteten Anfang dieses Monats von den Ergebnissen einer Angststudie der R+V Versicherung, darunter die Online-Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ unter dem …

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Auch Trauma-Überwindung wird vererbt

Forschende der Universität Zürich und der ETH Zürich konnten zeigen, dass eine anregende Umgebung traumabedingte Symptome bei Mäusen rückgängig machen kann. Damit konnten die Wissenschaftler erstmals nachweisen, dass positive Umweltfaktoren Verhaltensänderungen korrigieren können, die sonst an die Nachkommen vererbt würden. Traumatische Erlebnisse in der Kindheit erhöhen das Risiko, später im …

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Wie sich die Verbreitung von Ungerechtigkeit stoppen lässt

Wer sich unfair behandelt fühlt, richtet seine Wut meist nicht nur gegen den Verursacher. Häufig reagieren Betroffene ihre Aggressionen auch bei unbeteiligten Dritten ab, die sich dann ihrerseits genauso verhalten. Doch wie lässt sich diese unselige Kette von unfairem Gehabe durchbrechen? Wie ein Forscherteam nun herausgefunden hat, hilft eine Beschwerdenachricht …

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