Veränderungen im Monsun führten zu Untergang der Indus-Kultur

Die Indus-Kultur ist eine der frühen bronzezeitlichen Hochkulturen, die sich vor rund 4500 Jahren entlang großer Flüsse entwickelten. Sie fasziniert Forscher noch heute wegen ihres ausgeklügelten Wassermanagements, das sogar Wasserklosetts, Bäder und eine Kanalisation umfasste. Diese vermutlich friedliche Kultur, die auf Landwirtschaft und Handel beruhte florierte rund 700 Jahre. Danach …

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Mesopotamien – Wiege unserer Kultur

Im Zweistromland, zwischen Euphrat und Tigris, liegen die ältesten Wurzeln unserer Kultur. Dort bildete sich vor mehr als sechstausend Jahren mit den Sumerern die erste Hochkultur heraus. Ihr Selbstverständnis unseres menschlichen Lebens, das in ihren Mythen überliefert wurde, prägt zum Teil bis heute unsere eigene Kultur. Ihre Nachfolger, die Akkadier, …

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Wie ein Klimawandel das Ende der Bronzezeit einleitete

Rund fünfhundert Jahre lang florierte in der antiken Mittelmeerregion eine globale, eng miteinander vernetzte Welt. Dazu gehörten die minoischen und mykenischen Griechen, Zypern, die Hethiter, angesiedelt in der heutigen Türkei, die Mittani im heutigen Syrien, die Kanaaniter, die Assyrer, die Babylonier und die Ägypter. Um das Jahr 1177 vor Chr. …

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Frühgeschichte Afrikas: Von Jägern, Sammlern, Ackerbauern und Viehzüchtern und den ersten Menschen, die aus Afrika auswanderten

Die Analyse der Erbinformation von Menschen, die in der Frühzeit südlich der Sahara lebten eröffnet neue Erkenntnisse über die menschliche Entwicklung und die Siedlungsgeschichte auf dem afrikanischen Kontinent. So konnten die Forscher nachvollziehen, wo die Menschen in Afrika in den vergangenen 8000 Jahren umherzogen und miteinander in Kontakt traten. Aber …

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Lechtal vor 4000 Jahren: Frauen kamen aus der Fremde

Am Ende der Steinzeit und zu Beginn der Bronzezeit wurden Familien im Lechtal, südlich von Augsburg, auf überraschende Weise gegründet: Die meisten Frauen kam aus der Fremde, wohl aus Böhmen oder Mitteldeutschland, während die Männer vorwiegend aus der Region stammten. Und dieses Phänomen war keineswegs vorübergehend, lässt es sich doch …

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Minoer und Mykener stammen aus der Ägais

Die Minoer auf Kreta und die Mykener auf dem griechischen Festland entwickelten die erste Schrift Europas. Sie sind die kulturellen Vorfahren des klassischen Griechenlands. Forscher haben lange gerätselt in welcher Beziehung die Minoer und die Mykener zueinander standen. Genetische Untersuchungen kommen nun zu dem Ergebnis, dass die Minoer aus der …

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Aborigines leben schon seit 50.000 Jahre in Australien

Eine Analyse von DNA aus Haarproben australischer Ureinwohner ergab, dass die verschiedenen Bevölkerungsgruppen bis zu 50 000 Jahre lang in derselben Region siedelten. Die Ergebnisse unterstreichen die einzigartige Bindung der Ureinwohner Australiens an ihr Land. Gleichzeitig zeichnet sie eine detaillierte genetische Karte Australiens vor der Ankunft der Europäer. Die Ureinwohner …

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Bereits präkolumbianische Völker prägten den Amazonaswald

Das Amazonasgebiet ist für viele ein Sinnbild für unberührte Wildnis. Doch bevor die Spanier nach Südamerika gelangten sollen dort rund zehn Millionen Menschen gelebt haben. Das blieb nicht ohne Folgen: Die präkolumbianischen Völker kultivierten zahlreiche Nutzpflanzen, die dort bis heute eine wesentliche Rolle spielen. Die Regenwälder Amazoniens waren also in …

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Schecken: Vom königlichen Reittier zum Pestboten

Welche Fellfarben wir Menschen bei unseren Pferden bevorzugen hängt vom Zeitgeist und der Kultur ab. So erfreuten sich etwa gefleckte und helle Pferde vom Beginn der Domestikation bis zur Römerzeit großer Beliebtheit, während Im Mittelalter einfarbige, nichtgescheckte Pferde dominierten. Zu dieser Erkenntnis kommt ein internationales Forschungsteam durch die Analyse von …

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Justinianische Pest wütete auch in Bayern

Forscher haben den Erregers der Justinianischen Pest aus einem bereits vor 50 Jahren in Süddeutschland geborgenen Skelett rekonstruiert. Damit liegt nun eine historische und hochqualitative Referenz vor, die neue Erkenntnisse über die Evolution eines Bakteriums erlaubt, das bis heute in vielen Ländern der Welt zu Krankheitsausbrüchen führt. Die Justinianische Pest …

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Das Ende der Maya: Wie verschwenderischer Umgang mit Wasser Kulturen zerstören kann

Lange bevor Columbus nach Amerika gelangte florierte in Mittelamerika die Hochkultur der Maya. Doch im neunten Jahrhundert kam es zu gravierenden gesellschaftlichen Umbrüchen, die zu deren Untergang führten. Nach wie vor rätseln Wissenschaftler über den Grund für diesen dramatischen Wandel. Nun haben Forscher mit einer Computersimulation herausgefunden, dass die Maya …

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Erste Bauern Europas wanderten von der Ägäis und dem Marmarameer ein

Lange war unklar, wie sich die Bauernkultur in Europa ausbreitete. Begannen die europäischen Jäger-und-Sammler-Gesellschaften sich durch vorwiegend kulturelle Kontakte nach und nach auf den Ackerbau umzustellen? Oder wanderten Bauern und Viehzüchter aus Südosteuropa ein und verbreiteten ihre neue Kultur auf diese Weise? Forscher haben dieses Rätsel nun gelöst, indem sie …

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Auf dem Speiseplan der Neandertaler stand auch pflanzliche Kost

Forscher haben die Essgewohnheiten der Neandertalern unter die Lupe genommen. Wie die Isotopenzusammensetzungen im Kollagen der Urmenschenknochen verrät, bevorzugten die Neandertaler vor allem große Pflanzenfresser, wie Mammute und Nashörner. Doch es stand auch pflanzliche Kost auf ihrem Speiseplan. Die sogenannte Paleo-Diät ist einer der neuen Trends ernährungsbewusster Menschen. Dabei wissen …

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