Warum früher immer alles besser war

Früher war alles besser: Die Kinder hatten mehr Respekt vor den Älteren, sie waren intelligenter und lasen mehr. Die Kriminalität war niedriger, man konnte seinen Mitmenschen eher vertrauen, das Obst und Gemüse hatte mehr Aroma und selbst die Zukunft war besser. Das behaupten zumindest viele Menschen, wenn man sie nach …

Mehr

Die Kelten: Alles andere als wilde, kulturlose Barbaren

Die antiken Geschichtsschreiber der Griechen und Römer vermitteln uns ein sehr heterogenes Bild der Kelten. Den einen waren sie edle Wilde, den anderen grausame, unberechenbare Barbaren. Ein Grund für diese unterschiedliche Wahrnehmung liegt wohl darin, dass die Kelten zum einen als Hersteller und Händler begehrter Waren galten, zum anderen aber …

Mehr

Turbulente Frühgeschichte: Europäer sind Ergebnis von vier Migrationswellen

Ohne Migration ist die Geschichte der Menschheit nicht denkbar. Wie unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen und Gorillas, entwickelten sich unsere Vorfahren in Afrika. Von dort aus verbreitete sich der Mensch in mehreren Auswanderungswellen über den Rest der Welt. Geographisch voneinander isolierte Populationen entwickelten dabei nicht nur unterschiedliche Lebensweisen, sondern auch …

Mehr

Das Goldene Zeitalter der arabisch-persischen Wissenschaft

Im achten Jahrhundert, unter der Herrschaft der in Persien regierenden Abbasiden, erreichte das persisch-arabische Großreich eine kulturelle Blütezeit. Die Kalifen waren weltoffen und förderten die Wissenschaft. Sie ließen die Texte antiker Gelehrter sammeln, übersetzen und ihre Gedanken weiter entwickeln. Bagdad galt damals als Zentrum der Gelehrsamkeit und war dem mittelalterlichen …

Mehr

Hochkulturen brachten mächtige, moralisierende Götter hervor

Als die Menschen noch in kleinen Gruppen lebten, kannte jeder jeden und konnte ihn zur Rede stellen, wenn er die sozialen Strukturen der Gesellschaft ausnutzte. Doch in der Lauf der Geschichte organisierten sich die Menschen zu immer größeren Gruppen, die schließlich in multiethnischen Hochkulturen gipfelten. Damit Kulturen funktionieren, müssen sich …

Mehr

Meister der kulturellen Synthese: Das arabische Reich

Die arabischen Eroberung der Gebiete des oströmischen Reiches, sowie des persischen Sassanidenreiches leiteten das Ende der Antike ein. Sie stellen einen Wendepunkt in der Geschichte dar, der nicht nur die Kulturen des Mittelmeerraumes nachhaltig veränderte. Doch wie gelang es den nomadischen Arabern binnen kurzer Zeit ein solch gewaltiges Reich nicht …

Mehr

Meister der kulturellen Synthese: Petra

Gut versteckt ragen im Bergland von Edom, in Jordanien, gewaltige steinerne Fassaden in den Himmel. Ihr architektonischer Stil lässt einen griechisch-römischen Ursprung vermuten. Doch schaut man genauer hin, so erkennt man, dass es sich hierbei um eine besondere Mischung verschiedener Stilelemente handelt. Die Bauwerke in Petra bestehen aus einer beeindruckenden …

Mehr

Meister der kulturellen Synthese: Das antike Perserreich

Nicht nur Lebewesen entwickeln sich durch Evolution, sondern auch Kulturen. Ein besonders gutes Beispiel hierfür sind Nomadenvölker, die an der Grenze zu einer oder mehreren Hochkulturen leben. Für diese Menschen mit einer einfachen Lebensweise stellen die Hochkulturen oft Vorbilder dar, an denen sie sich orientieren, sobald sie zu Macht oder …

Mehr

Veränderungen im Monsun führten zu Untergang der Indus-Kultur

Die Indus-Kultur ist eine der frühen bronzezeitlichen Hochkulturen, die sich vor rund 4500 Jahren entlang großer Flüsse entwickelten. Sie fasziniert Forscher noch heute wegen ihres ausgeklügelten Wassermanagements, das sogar Wasserklosetts, Bäder und eine Kanalisation umfasste. Diese vermutlich friedliche Kultur, die auf Landwirtschaft und Handel beruhte florierte rund 700 Jahre. Danach …

Mehr

Mesopotamien – Wiege unserer Kultur

Im Zweistromland, zwischen Euphrat und Tigris, liegen die ältesten Wurzeln unserer Kultur. Dort bildete sich vor mehr als sechstausend Jahren mit den Sumerern die erste Hochkultur heraus. Ihr Selbstverständnis unseres menschlichen Lebens, das in ihren Mythen überliefert wurde, prägt zum Teil bis heute unsere eigene Kultur. Ihre Nachfolger, die Akkadier, …

Mehr

Wie ein Klimawandel das Ende der Bronzezeit einleitete

Rund fünfhundert Jahre lang florierte in der antiken Mittelmeerregion eine globale, eng miteinander vernetzte Welt. Dazu gehörten die minoischen und mykenischen Griechen, Zypern, die Hethiter, angesiedelt in der heutigen Türkei, die Mittani im heutigen Syrien, die Kanaaniter, die Assyrer, die Babylonier und die Ägypter. Um das Jahr 1177 vor Chr. …

Mehr

Frühgeschichte Afrikas: Von Jägern, Sammlern, Ackerbauern und Viehzüchtern und den ersten Menschen, die aus Afrika auswanderten

Die Analyse der Erbinformation von Menschen, die in der Frühzeit südlich der Sahara lebten eröffnet neue Erkenntnisse über die menschliche Entwicklung und die Siedlungsgeschichte auf dem afrikanischen Kontinent. So konnten die Forscher nachvollziehen, wo die Menschen in Afrika in den vergangenen 8000 Jahren umherzogen und miteinander in Kontakt traten. Aber …

Mehr

Lechtal vor 4000 Jahren: Frauen kamen aus der Fremde

Am Ende der Steinzeit und zu Beginn der Bronzezeit wurden Familien im Lechtal, südlich von Augsburg, auf überraschende Weise gegründet: Die meisten Frauen kam aus der Fremde, wohl aus Böhmen oder Mitteldeutschland, während die Männer vorwiegend aus der Region stammten. Und dieses Phänomen war keineswegs vorübergehend, lässt es sich doch …

Mehr

Minoer und Mykener stammen aus der Ägais

Die Minoer auf Kreta und die Mykener auf dem griechischen Festland entwickelten die erste Schrift Europas. Sie sind die kulturellen Vorfahren des klassischen Griechenlands. Forscher haben lange gerätselt in welcher Beziehung die Minoer und die Mykener zueinander standen. Genetische Untersuchungen kommen nun zu dem Ergebnis, dass die Minoer aus der …

Mehr

Aborigines leben schon seit 50.000 Jahre in Australien

Eine Analyse von DNA aus Haarproben australischer Ureinwohner ergab, dass die verschiedenen Bevölkerungsgruppen bis zu 50 000 Jahre lang in derselben Region siedelten. Die Ergebnisse unterstreichen die einzigartige Bindung der Ureinwohner Australiens an ihr Land. Gleichzeitig zeichnet sie eine detaillierte genetische Karte Australiens vor der Ankunft der Europäer. Die Ureinwohner …

Mehr

Bereits präkolumbianische Völker prägten den Amazonaswald

Das Amazonasgebiet ist für viele ein Sinnbild für unberührte Wildnis. Doch bevor die Spanier nach Südamerika gelangten sollen dort rund zehn Millionen Menschen gelebt haben. Das blieb nicht ohne Folgen: Die präkolumbianischen Völker kultivierten zahlreiche Nutzpflanzen, die dort bis heute eine wesentliche Rolle spielen. Die Regenwälder Amazoniens waren also in …

Mehr

Schecken: Vom königlichen Reittier zum Pestboten

Welche Fellfarben wir Menschen bei unseren Pferden bevorzugen hängt vom Zeitgeist und der Kultur ab. So erfreuten sich etwa gefleckte und helle Pferde vom Beginn der Domestikation bis zur Römerzeit großer Beliebtheit, während Im Mittelalter einfarbige, nichtgescheckte Pferde dominierten. Zu dieser Erkenntnis kommt ein internationales Forschungsteam durch die Analyse von …

Mehr