Pusten statt Blutanalyse

Einmal blasen bitte. In Zukunft gilt das nicht nur für Alkoholkontrollen der Polizei, sondern auch zur Überprüfung des Trainingsstands von Sportlerinnen und Leuten, die den Speckröllchen den Kampf angesagt haben. Mit einem von ETH-Forschenden entwickelten Sensor können diese Personen ganz einfach per Atemanalyse messen, wann ihr Körper beginnt, Fett zu …

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Vorsicht Statistik: Warum die „Fünf-Jahres-Überlebensrate“ bei besserer Krebsvorsorge automatisch ansteigt

Die Fünf-Jahres-Überlebensrate besagt, wie viele Patienten fünf Jahre nach ihrer Krebsdiagnose noch am Leben sind. Wenn diese Rate ansteigt, nachdem für die jeweilige Krebsart ein effektives Früherkennungsverfahren eingeführt wurde, gehen viele Experten davon aus, dass dies auf die frühere Diagnose und die damit verbundene frühere Therapie zurückzuführen ist. Tatsächlich kann …

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Rückenschmerzen: Weniger hilft meist mehr

Rückenschmerzen sind weit verbreitet. Jedes Jahr suchen zahlreiche Betroffene einen Arzt auf. Die meisten von ihnen hoffen durch bildgebende Verfahren einen Grund für ihr Leiden geliefert zu bekommen. Behandelnde Ärzte bedienen die Wünsche ihrer Patienten nur allzu gern. Denn nicht selten entdecken sie dabei vermeintliche Schäden, die weitere Untersuchungen nach …

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Mit einer Flüssigbiopsie Krebsspuren im Blut verfolgen

Die Flüssigbiopsie könnte eine gute Alternative zur frühen Therapiekontrolle bei Lungenkrebspatienten darstellen, wie Forscher nun in einer ersten Studie belegen. Durch einen Vergleich der Flüssigbiopsie mit den klinischen Daten der Patienten konnten die Forscher früh erkennen, wie effektiv die Krebsmedikamente gegen die Tumoren wirkten. Bevor ein Arzt eine Krebserkrankung gezielt …

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Diagnosen: Wann mehrere Ärzte zu einem besseren Ergebnis kommen

Die Diagnose von mehreren Ärzten kann wesentlich zuverlässiger sein, als die eines einzelnen Arztes. Doch dazu müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Forscher haben nun untersucht, wie sich die Fähigkeiten der einzelnen Ärzte auf das Gesamtergebnis auswirkt. Ärztliche Entscheidungen können optimiert werden, indem mehrere unabhängige Meinungen zusammengeführt werden. Das konnte ein …

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Das Gerät mit der feinen Nase

ETH-Wissenschaftler haben die empfindlichsten Analysegeräte für Luft und Gase nochmals deutlich empfindlicher gemacht. Die Instrumente sind damit reif für den Einsatz in der Medizin, der biologischen Forschung und der Forensik. Wenn es darum geht, geringste Spuren flüchtiger chemischer Verbindungen in der Luft zu messen, gehören die Analysegeräte in Pablo Sinues‘ …

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Infektionen mit Degue-Viren zuverlässig nachweisen

Tigermücken sind ursprünglich in Afrika und Asien beheimatet. Im Zuge der Klimaerwärmung und der Globalisierung breiten sie sich jedoch zunehmend auch im Mittelmeerraum aus – und mit ihnen der Erreger des Dengue-Fiebers. Bislang gibt es noch keinen Antikörpertest, mit dem das Virus eindeutig nachgewiesen werden kann. Nun haben Forscher einen …

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Erregernachweis mit Doppelbrechung

ETH-Forscher um Raffaele Mezzenga haben ein neues Diagnoseverfahren entwickelt. Dieses beruht auf der Licht-Doppelbrechung und speziellen Lipid-Trägersubstanzen. Mit diesem Verfahren könnten Ärzte weltweit einfach, rasch und zuverlässig Malaria, Ebola oder auch HIV nachweisen.

Schnelle Bestimmung wirksamer Antibiotika nach Blutvergiftung

Bei einer Blutvergiftung setzen Ärzte sofort ein Breitbandantibiotikum ein. Doch nicht selten wirkt das Medikament nicht gegen die Keime. Eine Untersuchung auf Antibiotikaresistenzen ist jedoch zeitaufwändig. Deshalb kommen die Laborergebnisse für viele Patienten zu spät. Nun könnte ein neues Verfahren Abhilfe schaffen, das bereits nach neun Stunden verrät, welche Antibiotika …

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Mit dem Ganzkörperscanner Hautkrebs besser erkennen

Der »schwarze« Hautkrebs ist aggressiv und lebensbedrohlich. Wird er nicht frühzeitig erkannt, sinken die Heilungschancen – doch die Vorsorgeuntersuchungen sind kompliziert. Fraunhofer-Forscher haben nun gemeinsam mit mehreren Projektpartnern ein Assistenzsystem entwickelt, das Dermatologen bei der Diagnostik unterstützt. Jedes Jahr erkranken laut der Deutschen Krebsgesellschaft rund 200.000 Menschen an Hautkrebs. Besonders …

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Krebskranke Kinder sollen nach einem Rückfall eine zweite Chance erhalten

Krebs bei Kindern ist heute meist dauerhaft heilbar. Doch 20 Prozent der krebskranken Kinder erleiden nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung einen Rückfall, an dem sie schließlich sterben. Mit dem INFORM-Projekt* wollen Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung diesen Kindern eine zweite Chance eröffnen: Als …

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Software erstellt Panoramablick für Endoskopie

Untersuchen oder operieren Ärzte die Blasenwand mit einem Endoskop, so erhaschen sie jeweils nur einen winzigen Ausschnitt des Organs – ihr Blick ähnelt dem durch ein Schlüsselloch. Künftig soll sich die Sicht zu einem Panorama weiten. Die Software »Endorama« setzt es aus allen aufgenommenen Bildern zusammen. Schmerzt das Wasserlassen oder …

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Vorsicht Statistik: Fehlende Informationen zu Nutzen und Schaden des Brustkrebs-Screenings

Die Unstatistik des „Brustkrebsmonats“ Oktober ist anders als üblich: es geht dieses Mal um Statistiken, die nicht berichtet wurden. Berichtet wurde, von Nord bis Süd, über Kampagnen zur „Brustkrebsvorsorge.“ So berichtete die Bild-Zeitung am 22. Oktober „Die Alster leuchtet pink – Kampagne gegen Brustkrebs“ und die Österreichische Krebshilfe bot „Pink …

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Von Krebs-Genen bis Mammut-DNA: Neues Verfahren macht geringste Mengen genetischen Materials lesbar

Heidelberger Wissenschaftler haben eine hochempfindliche und schnelle Methode entwickelt, um Bruchstücke von Erbinformation z.B. aus Blutplasma zu filtern und auszuwerten. Das innovative Verfahren kann in Zukunft die Krebsdiagnostik verfeinern und die Früherkennung von Metastasen verbessern. Weitere Einsatzgebiete sehen die Wissenschaftler bei der Verbrechensaufklärung oder Erforschung menschlicher und tierischer Überreste. Die …

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