Turbulente Frühgeschichte: Europäer sind Ergebnis von vier Migrationswellen

Ohne Migration ist die Geschichte der Menschheit nicht denkbar. Wie unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen und Gorillas, entwickelten sich unsere Vorfahren in Afrika. Von dort aus verbreitete sich der Mensch in mehreren Auswanderungswellen über den Rest der Welt. Geographisch voneinander isolierte Populationen entwickelten dabei nicht nur unterschiedliche Lebensweisen, sondern auch …

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Das Goldene Zeitalter der arabisch-persischen Wissenschaft

Im achten Jahrhundert, unter der Herrschaft der in Persien regierenden Abbasiden, erreichte das persisch-arabische Großreich eine kulturelle Blütezeit. Die Kalifen waren weltoffen und förderten die Wissenschaft. Sie ließen die Texte antiker Gelehrter sammeln, übersetzen und ihre Gedanken weiter entwickeln. Bagdad galt damals als Zentrum der Gelehrsamkeit und war dem mittelalterlichen …

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Hochkulturen brachten mächtige, moralisierende Götter hervor

Als die Menschen noch in kleinen Gruppen lebten, kannte jeder jeden und konnte ihn zur Rede stellen, wenn er die sozialen Strukturen der Gesellschaft ausnutzte. Doch in der Lauf der Geschichte organisierten sich die Menschen zu immer größeren Gruppen, die schließlich in multiethnischen Hochkulturen gipfelten. Damit Kulturen funktionieren, müssen sich …

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Meister der kulturellen Synthese: Das arabische Reich

Die arabischen Eroberung der Gebiete des oströmischen Reiches, sowie des persischen Sassanidenreiches leiteten das Ende der Antike ein. Sie stellen einen Wendepunkt in der Geschichte dar, der nicht nur die Kulturen des Mittelmeerraumes nachhaltig veränderte. Doch wie gelang es den nomadischen Arabern binnen kurzer Zeit ein solch gewaltiges Reich nicht …

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Meister der kulturellen Synthese: Petra

Gut versteckt ragen im Bergland von Edom, in Jordanien, gewaltige steinerne Fassaden in den Himmel. Ihr architektonischer Stil lässt einen griechisch-römischen Ursprung vermuten. Doch schaut man genauer hin, so erkennt man, dass es sich hierbei um eine besondere Mischung verschiedener Stilelemente handelt. Die Bauwerke in Petra bestehen aus einer beeindruckenden …

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Meister der kulturellen Synthese: Das antike Perserreich

Nicht nur Lebewesen entwickeln sich durch Evolution, sondern auch Kulturen. Ein besonders gutes Beispiel hierfür sind Nomadenvölker, die an der Grenze zu einer oder mehreren Hochkulturen leben. Für diese Menschen mit einer einfachen Lebensweise stellen die Hochkulturen oft Vorbilder dar, an denen sie sich orientieren, sobald sie zu Macht oder …

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Kooperation ist ansteckend

Ohne Kooperation sind unsere modernen Gesellschaften nicht denkbar. Viele von uns spenden für Menschen, die wir gar nicht kennen. Aber auch unsere Sozialversicherungssysteme beruhen auf Kooperation. Da diese Verhaltensweise für unser Zusammenleben so essentiell ist, untersuchen Forscher seit Jahren, wie sich die menschliche Kooperation im Laufe der Evolution herausgebildet hat. …

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Mesopotamien – Wiege unserer Kultur

Im Zweistromland, zwischen Euphrat und Tigris, liegen die ältesten Wurzeln unserer Kultur. Dort bildete sich vor mehr als sechstausend Jahren mit den Sumerern die erste Hochkultur heraus. Ihr Selbstverständnis unseres menschlichen Lebens, das in ihren Mythen überliefert wurde, prägt zum Teil bis heute unsere eigene Kultur. Ihre Nachfolger, die Akkadier, …

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Frühgeschichte Afrikas: Von Jägern, Sammlern, Ackerbauern und Viehzüchtern und den ersten Menschen, die aus Afrika auswanderten

Die Analyse der Erbinformation von Menschen, die in der Frühzeit südlich der Sahara lebten eröffnet neue Erkenntnisse über die menschliche Entwicklung und die Siedlungsgeschichte auf dem afrikanischen Kontinent. So konnten die Forscher nachvollziehen, wo die Menschen in Afrika in den vergangenen 8000 Jahren umherzogen und miteinander in Kontakt traten. Aber …

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Lechtal vor 4000 Jahren: Frauen kamen aus der Fremde

Am Ende der Steinzeit und zu Beginn der Bronzezeit wurden Familien im Lechtal, südlich von Augsburg, auf überraschende Weise gegründet: Die meisten Frauen kam aus der Fremde, wohl aus Böhmen oder Mitteldeutschland, während die Männer vorwiegend aus der Region stammten. Und dieses Phänomen war keineswegs vorübergehend, lässt es sich doch …

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Minoer und Mykener stammen aus der Ägais

Die Minoer auf Kreta und die Mykener auf dem griechischen Festland entwickelten die erste Schrift Europas. Sie sind die kulturellen Vorfahren des klassischen Griechenlands. Forscher haben lange gerätselt in welcher Beziehung die Minoer und die Mykener zueinander standen. Genetische Untersuchungen kommen nun zu dem Ergebnis, dass die Minoer aus der …

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Wie unsere Zellen „springende Gene“ bändigen

Springende Gene sind ein zweischneidiges Schwert: Die sich selbst kopierenden und an anderer Stelle wieder ins Erbgut einfügenden DNA-Abschnitte können einerseits Krankheiten wie Hämophilie oder Brustkrebs auslösen. Anderseits begünstigen die auch Transposons genannten Sequenzen die Entstehung neuer Gene und erhöhen so die genetische Vielfalt die Anpassungsfähigkeit an Umweltveränderungen. Forscher haben …

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Entzündung weckt Schläfer

Ausgerechnet die Entzündungsreaktion, welche Darmerkrankungserreger abwehren soll, macht diese noch schlimmer. Der Grund dafür sind spezielle Viren, welche ihr Erbgut in Salmonellen integrieren wodurch die Erreger weiter erstarken. Bakteriophagen (Kurzform: Phagen) sind Viren, welche Bakterien befallen. Die «Guten», die sogenannten lytischen Phagen, töten für den Menschen schädliche Bakterien ab und …

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Kehlkopf von Affen doch zum Sprechen geeignet

Bisher gingen man davon aus, dass Affen nicht sprechen können, weil ihnen dafür die anatomischen Voraussetzungen an Kehlkopf, Zunge und Lippen fehlen. Doch nun haben Forscher bei einer eingehenden Untersuchung der stimmbildenden Organe dreier Javaneraffen herausgefunden, dass diese sehr viel flexibler sind, als bisher angenommen. Dass Affen nicht sprechen können, liegt …

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Schecken: Vom königlichen Reittier zum Pestboten

Welche Fellfarben wir Menschen bei unseren Pferden bevorzugen hängt vom Zeitgeist und der Kultur ab. So erfreuten sich etwa gefleckte und helle Pferde vom Beginn der Domestikation bis zur Römerzeit großer Beliebtheit, während Im Mittelalter einfarbige, nichtgescheckte Pferde dominierten. Zu dieser Erkenntnis kommt ein internationales Forschungsteam durch die Analyse von …

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