Wie wir Abstand von unseren Emotionen gewinnen

Wer kennt das nicht? Wir kommen in eine brenzlige Situation oder jemand verletzt unsere Gefühle und schon gehen unsere Emotionen hoch. Wir denken etwa „Oh jeh, was mache ich denn nun bloß?“ oder „So was muss ich mir nicht bieten lassen!“. Dabei verstellt unsere verengte Sicht auf das Problem nicht …

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Gezielte Tagträume können uns als mentale Probebühne zur Lösung unserer Probleme dienen

Ein Abschweifen unserer Gedanken in Tagträume wird oft als Aussetzer unserer Aufmerksamkeit abgetan. Doch Tagträume haben auch ihr Gutes, wie Forscher nun herausgefunden haben. Denn wenn wir bewußt unseren Gedanken nachhängen, arbeiten die Hirnstrukturen effektiver zusammen, die für unsere kognitive Kontrolle zuständig sind. Das könnte auch erklären, warum diejenigen die …

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Hirnareal für Empathie bei Autisten nur schwach aktiv

Hirnforscherinnen und -forscher der ETH Zürich und weiterer Universitäten zeigen erstmals auf, dass autistische Personen eine Hirnregion für Empathie ungewöhnlich schwach aktivieren. Diese Erkenntnis könnte helfen, neue Therapien für Autismus-Betroffene zu entwickeln. Forscherinnen und Forscher um ETH-Professorin Nicole Wenderoth und ihren Oberassistenten Joshua Balsters haben mithilfe von funktionalen MRI-Bildern (fMRI) …

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Alter: Optimismus führt zu riskanteren Entscheidungen

Ältere Menschen können riskantere Entscheidungen treffen als jüngere. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Ursache heirfür ist ihr ausgeprägter Optimismus. Diese Grundstimmung lässt sie Risiken positiver bewerten. Außerdem fürchten ältere Erwachsene mögliche Verluste nicht so sehr wie junge. Die menschliche Lebenserwartung steigt. Schon heute liegt der Anteil der über …

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Wie unser Gehirn zwischen Gut und Böse unterscheidet

Eine Person beleidigt uns während sie lächelt. Wie soll unser Gehirn diese Doppeldeutigkeit interpretieren? Als Affront oder freundliche Geste? Forscher haben nun die neuronalen Mechanismen identifiziert, die uns eine Situation als positiv oder negativ interpretieren lassen. Gelungen ist ihnen das mit Hilfe von emotional verwirrenden Szenen aus Filmklassikern wie Quentin …

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Verständnis von Grammatik ist wahrscheinlich doch angeboren

Bereits in den 1950er Jahren stellte der Linguist Noam Chomsky die These auf, jeder Mensch werde mit einem angeborenen Verständnis für Grammatik geboren. Lange war diese Vorstellung unter Wissenschaftlern umstritten. Doch nun konnten Forscher mit modernster Technik nachweisen, dass sie doch zutrifft. Noam Chomsky vertrat bereits in den 1950er Jahren …

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Warum Plan B vom Ziel ablenkt

Oft hören wir, man sollte immer einen Plan B haben? Doch wie nützlich ist ein solcher alternativer Plan wirklich? Lenkt er uns womöglich von unserem eigentlichen Plan ab? Psychologen haben nun ein Modell entwickelt, mit dem sie die Wirkung von Alternativplänen erfassen können. Demnach ist ein Plan B umso ablenkender …

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Mal entscheiden wir mit dem Kopf und mal mit dem Bauch

Jeden Tag treffen wir zahllose Entscheidungen: Das beginnt bereits morgens mit der Überlegung, ob wir etwa eine Jeans oder eine vornehmere Hose anziehen sollen. Es geht weiter mit der Wahl unseres Frühstücks über Entscheidungen, ob wir ein Notebook oder ein Tablet anschaffen sollen. Fühlen wir uns unwohl, so müssen wir …

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Bereits moderater Stress kann unsere Selbstkontrolle herabsetzen

Bekanntlich kann massiver Stress unsere Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigen. Wie Forscher nun herausgefunden haben reicht jedoch bereits moderater Stress aus, um unsere Selbstkontrolle einzuschränken. Die neue Studie liefert wichtige Hinweise darauf, wie Stress unser Gehirn bei Entscheidungsfindungen beeinflusst. Wählen wir als Nachspeise eine Frucht oder ein Stück Kuchen? Eine nervenaufreibende Sitzung am …

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Sprachen leichter lernen mit allen Sinnen

„Atesi“ klingt wie ein Wort aus der Elben-Sprache im Herr der Ringe, Es ist „vimmisch“ und bedeutet „Gedanke“. Vimmi ist eine eigens für wissenschaftliche Studien entwickelten Kunstsprache. Mit ihrer Hilfe haben Wissenschaftler untersucht, wie Menschen am besten Vokabeln einer fremden Sprache lernen können. Wie die Forscher herausfanden, können wir uns …

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Bereits Babys lernen im Schlaf

Entgegen dem Schein ruht das Babygehirn im Schlaf keineswegs. Vielmehr nutzt es die Phase der ruhenden Sinneseinflüsse, um zuvor Gelerntes zu verarbeiten. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass sich Babys durch ein kurzes Schläfchen die Namen von Gegenständen besser merken. Außerdem können sie erst nach dem Schlaf zuvor gelernte Namen auf …

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Bereits Zweijährige empfinden Gruppenzwang

Kinder und Schimpansen richten sich oft nach der Mehrheit, wenn sie etwas Neues lernen möchten. Aber geben sie auch eigene Erfolgsstrategien auf, nur um sich Gleichaltrigen anzupassen? Ein Forscherteam hat jetzt im direkten Vergleich zwischen Menschenaffen und Kindern herausgefunden, dass die Bereitschaft, eigene Erfolgsstrategien zugunsten Anderer aufzugeben, beim Menschen besonders …

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Wie sich Gier auf die Lernfähigkeit auswirkt

Gier macht bekanntlich blind. Warum manche Menschen alles aufs Spiel setzen, um noch mehr Geld oder Güter zu ergattern haben Wissenschaftler nun untersucht. Sie konnten einen Zusammenhang zwischen Gier als Persönlichkeitsmerkmal und riskantem Verhalten herstellen.

Wortspiel für die Wissenschaft: Mitmachen erwünscht!

Die Bibliothek in meinem Kopf: Wie sind Wörter im Gehirn gespeichert? Fragt man Erwachsene, was ihnen zu „Hund“ einfällt, sagen die meisten „Katze“. Warum das so ist und wie genau Informationen in unserem Gedächtnis angeordnet sind, wollen Psychologen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen herausfinden. Dafür …

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Antidepressiva: Wie Amitriptylin das Erinnerungsvermögen beeinträchtigen kann

Medikamente, die den REM-Schlaf unterdrücken stören Lernprozesse. Amitriptylin wird oft zur Behandlung von Depressionen, aber auch zur Schmerzbehandlung, zur vorbeugenden Behandlung von Migräne und Spannungskopfschmerz, bei Trigeminusneuralgie, Schlafstörungen, Reizdarmsyndrom, Fibromyalgie und posttraumatischen Belastungsstörung eingesetzt. Sein Wirkmechanismus gegen Depressionen beruht auf der Unterdrückung des REM-Schlafes. Dieser Effekt kann gravierende Folgen haben, …

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Emotionale Egozentrik wächst sich aus

Max-Planck-Forscher entdecken Gehirnregion, die an der Überwindung eigener Gefühle im Kindesalter beteiligt ist. Kinder sind egozentrischer als Erwachsene. Wissenschaftler vom Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun erstmals nachgewiesen, dass sie sich auch emotional schlechter in den Standpunkt eines anderen Menschen hineinversetzen können. Den Forschern zufolge muss bei Kindern …

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Dein Stress ist auch mein Stress

Allein das Beobachten stressiger Situationen kann eine körperliche Stressantwort auslösen Stress ist ansteckend. Es kann ausreichen, eine andere Person in einer stressigen Situation zu beobachten, damit der eigene Körper das Stresshormon Kortisol ausschüttet. Zu diesen Ergebnissen kommen Wissenschaftler in einem groß angelegten Kooperationsprojekt zwischen den Abteilungen von Tania Singer am …

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