Klimawandel könnte Sahelzone ergrünen lassen

Der Klimawandel könnte eine der trockensten Regionen Afrikas ergrünen lassen, wenn sich dort innerhalb von kurzer Zeit ein Monsunsystem entablieren würde. Computersimulationen veranlassten Forscher zu der Annahme, dass eine weitere Erderwärmung zu heftigen regionalen Regenfällen in der bislang extrem trockenen Sahelzone führen könnten. Verursachen könnte dies ein sich selbst verstärkender …

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Gleichzeitige Hitzewellen und Dürren in Zukunft häufiger

Klimawissenschaftler haben das Risiko von gleichzeitig auftretenden Hitzewellen und Dürren bislang unterschätzt. Zu diesem Schluss kommt eine der ersten Untersuchungen, in der diese Extremereignisse gekoppelt betrachtet wurden. Russland, im Sommer 2010 – eine Dürre und eine Hitzewelle machten dem Land schwer zu schaffen. Wälder und Torfmoore brannten. Moskau versank im …

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Wie Muscheln und Schwämme Öl als Nahrung nutzen

In der Tiefsee im Golf von Mexiko gibt es Vulkane, die Öl und Asphalt speien. Dort leben Muscheln und Schwämme in Symbiose mit Bakterien, die ihnen Nahrung liefern. Forscher haben nun bakterielle Symbiosepartner gefunden, die Öl als Energiequelle nutzen und sich von kurzkettigen Alkanen aus dem Öl ernähren. Nach der …

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Der kühlende Effekt künstlicher Bewässerung

Dass landwirtschaftliche Bewässerung das Klima in mehreren Weltregionen beeinflusst, ist gemeinhin bekannt. Eine neue Studie zeigt nun aber, dass Bewässerung bei Klimaextremen besonders stark kühlend wirkt. Künstliche Bewässerung hält die globale Nahrungsmittelproduktion am Laufen und ist essentiell für die Volkswirtschaft zahlreicher Regionen. Obwohl nur etwa 2 Prozent der Landoberfläche der …

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Klimaforschung in Frage gestellt

Die Kehrtwende in der US-Klimapolitik ist vielleicht nur ein kleiner Rückschritt im Klimaschutz, aber ein bedenklicher Angriff auf die Wissenschaft. Ein Lagebericht aus den USA. Die von US-Präsident Donald Trump letzte Woche unterzeichneten Dekrete zur Lockerung der Umweltvorschriften kamen nicht unerwartet: Trump will Regulierungen für Kohlekraftwerke rückgängig machen, Kohle erneut …

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Wie unsere Zellen „springende Gene“ bändigen

Springende Gene sind ein zweischneidiges Schwert: Die sich selbst kopierenden und an anderer Stelle wieder ins Erbgut einfügenden DNA-Abschnitte können einerseits Krankheiten wie Hämophilie oder Brustkrebs auslösen. Anderseits begünstigen die auch Transposons genannten Sequenzen die Entstehung neuer Gene und erhöhen so die genetische Vielfalt die Anpassungsfähigkeit an Umweltveränderungen. Forscher haben …

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Kommt der Jetstream ins Stocken entstehen Fluten und Dürren

Gewaltige Luftströme zirkulieren um unsere Erde. Sie schwingen wellenförmig zwischen den Tropen und der Arktis hin und her. Dabei transportieren sie Wärme und Luftfeuchtigkeit und sorgen so für ein ausgeglichenes Klima. Kommen sie jedoch ins Stocken, so können die aufgestauten trockenen Luftmassen Dürren und die fechten Lustströme Fluten auslösen. Begünstigt …

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Entzündung weckt Schläfer

Ausgerechnet die Entzündungsreaktion, welche Darmerkrankungserreger abwehren soll, macht diese noch schlimmer. Der Grund dafür sind spezielle Viren, welche ihr Erbgut in Salmonellen integrieren wodurch die Erreger weiter erstarken. Bakteriophagen (Kurzform: Phagen) sind Viren, welche Bakterien befallen. Die «Guten», die sogenannten lytischen Phagen, töten für den Menschen schädliche Bakterien ab und …

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Klimawandel führt zu feuchteren Wintern und trockeneren Sommern

Durch den Klimawandel steigen nicht nur die Temperaturen, sondern es verändert sich auch der Wasserhaushalt. Die Niederschläge, Verdunstung und die Neubildung von Grundwasser werden bald einem neuen Rhythmus folgen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher, die untersuchten, welche Folgen der Klimawandel für Wasserstände, Ökosysteme, sowie für Nutzer in der Landwirtschaft haben …

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Aborigines leben schon seit 50.000 Jahre in Australien

Eine Analyse von DNA aus Haarproben australischer Ureinwohner ergab, dass die verschiedenen Bevölkerungsgruppen bis zu 50 000 Jahre lang in derselben Region siedelten. Die Ergebnisse unterstreichen die einzigartige Bindung der Ureinwohner Australiens an ihr Land. Gleichzeitig zeichnet sie eine detaillierte genetische Karte Australiens vor der Ankunft der Europäer. Die Ureinwohner …

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Wie Haie, Rochen und Seekatzen ihre Beute aufspüren

Alle höhere Lebewesen, die über ein Nervensystem verfügen sind von einem elektrischen Feld umgeben. Haie, Rochen und Seekatzen haben sich diese Tatsache für den Beutefang zu Nutze gemacht. Sie verfügen über Sinnesorgane, mit denen sie diese Felder wahrnehmen. So können sie selbst Beute, die sich im Sand versteckt noch problemlos …

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Erde wird zufällig bombardiert

Asteroiden schlagen nicht in regelmäßigen Zeitabständen gehäuft auf der Erde ein wie bisher vermutet. Zu diesem Schluss kommen Erdwissenschaftler der ETH Zürich und der schwedischen Universität Lund. Sie analysierten Einschlagkrater, die in den letzten 500 Millionen Jahren entstanden sind, und konzentrierten sich dabei auf präzis datierte Ereignisse. Treten Massenaussterben wie …

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Klimawandel läßt Sauerstoffgehalt der Weltmeere sinken

Der Klimawandel erwärmt auch das Wasser der Ozeane und verändert die Zirkulation der Weltmeere. Dadurch kann das Oberflächenwasser weniger Sauerstoff aufnehmen und diesen in die Tiefen der Ozeane transportieren. Das hat weitreichende Folgen für alle Meeresbewohner, wie Forscher nun belegen konnten.  Vor rund 2,4 Milliarden Jahren lösten Bakterien durch die …

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Bereits präkolumbianische Völker prägten den Amazonaswald

Das Amazonasgebiet ist für viele ein Sinnbild für unberührte Wildnis. Doch bevor die Spanier nach Südamerika gelangten sollen dort rund zehn Millionen Menschen gelebt haben. Das blieb nicht ohne Folgen: Die präkolumbianischen Völker kultivierten zahlreiche Nutzpflanzen, die dort bis heute eine wesentliche Rolle spielen. Die Regenwälder Amazoniens waren also in …

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Warum die Nashörner trotz umfangreicher Schutzmaßnahmen kaum eine Chance haben

Der Krüger-Nationalpark sowie weitere öffentliche und private Wildgehege sind zu wahren Schlachtfeldern geworden, auf denen staatliche Sicherheitskräfte und Wildhüter für das Überleben der Rhinozerosse kämpfen. Trotzdem wird es Schätzungen zufolge nur noch sieben Jahre dauern, bis sie ausgerottet sind. Annette Hübschle untersucht, warum der Schutz des Nashorns nicht gelingt. Ich …

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Links- oder Rechtshänder: Die Umwelt entscheidet

Ob wir Rechts- oder Linkshänder sind, geht nicht auf eine Wichenstellung in unserem Gehirn zurück, sondern auf asymmetrische Genaktivitäten im Rückenmark. Ursache hierfür waren epigenetische Faktoren bei unserer Embryonalentwicklung, die letztlich auf Umwelteinflüsse zurück gehen. Damit ist es quasi vom Zufall abhängig, ob wir Rechts- oder Linkshänder werden wie Forscher …

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Wie der Herr so das Gescherr

Wie der Herr so das Gescherr besagt schon ein altes Sprichwort. Das dies insbesondere für die Beziehung zwischen Mensch und Hund gilt haben Forscher nun bestätigt. Sie beobachteten wie sich Halter und ihre Hunde in verschiedenen Situationen verhielten und erfassten anschließend die Stressreaktionen ihrer Körper. Dabei fanden sie heraus, dass …

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Kleine Wesen, große Wirkung

Kieselalgen sind zwar winzig klein. Sie prägen jedoch die Verteilung von Nährstoffen und Spurenelementen in allen Weltmeeren. Das zeigen Forschende in einer Studie auf, die in der Fachzeitschrift «Nature Geoscience» erschienen ist. Diatomeen sind weit verbreitet, sie leben in Bächen, Flüssen und Seen, aber auch im Salzwasser der Weltmeere. Besonders …

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