Vorsicht Statistik: Big Data knackt Ihre Psyche

Die Unstatistik des Monats Dezember beschäftigt sich mit dem Facebook-Algorithmus, mit dem man angeblich genaue Aussagen über die Persönlichkeit einer Person treffen kann. „Zeige mir deine ‚Facebook-Likes’ und ich sage dir, wer du bist.“ Wie ein Lauffeuer verbreitete sich im Dezember die Botschaft, dass ein derartiger Facebook-Algorithmus Donald Trump zum …

Mehr

Ausgebremst: Warum Immunzellen Tumorzellen oft nicht zerstören

In einigen Fällen gelingt es dem Immunsystem nicht Tumorzellen wirksam zu bekämpfen. Einer der Gründe hierfür ist der erhöhte Zuckerstoffwechsel von Tumoren, wie Forscher nun herausgefunden haben. Die dabei gebildete Milchsäure hemmt die Immunzellen in ihrer Funktion. Therapieansätze, die an dieser Schwachstelle der Tumoren angreifen, könnten daher vielversprechend sein. Seit …

Mehr

Optimierung von Impfstoffen mit entschärften Viren

Viele Viren sind harmlos und verursachen nur milde oder gar keine Krankheiten. Manchen von ihnen wird sogar nachgesagt, dass sie unsere Evolution entscheidend beschleunigt haben. Andere dagegen sind gefürchtete Krankheitserreger. Impfstoffforscher nutzen harmlose Viren als Hilfsmittel, um unser Immunsystem gegen gefährlichere Erreger scharf zu machen. Dazu entfernen sie die krankmachenden …

Mehr

Vorsicht Statistik: Warum die „Fünf-Jahres-Überlebensrate“ bei besserer Krebsvorsorge automatisch ansteigt

Die Fünf-Jahres-Überlebensrate besagt, wie viele Patienten fünf Jahre nach ihrer Krebsdiagnose noch am Leben sind. Wenn diese Rate ansteigt, nachdem für die jeweilige Krebsart ein effektives Früherkennungsverfahren eingeführt wurde, gehen viele Experten davon aus, dass dies auf die frühere Diagnose und die damit verbundene frühere Therapie zurückzuführen ist. Tatsächlich kann …

Mehr

Warum manche Brustkrebspatientinnen keinen Primärtumor haben

Forscher haben neue Mechanismen entdeckt, die bei der Metastasierung von Brustkrebs eine Rolle spielen. Die Krebszellen nutzen dabei einen Mechanismus, der während der Brustentwicklung und in der Schwangerschaft eine zentrale Rolle spielt. Jahrzehntelang glaubte man, dass Krebszellen nur im Spätstadiun der Erkrankung, also von großen Tumoren aus streuen. Diese Annahme …

Mehr

Besserer Schadstoffabbau durch Genaustausch auf der Pilzautobahn

Bodenbakterien bewegen sich in einem unwegsamen Gelände. Trockene Bereiche und Luftporen stellen für sie unüberwindbare Hindernisse dar. Um diese Probleme zu umgehen nutzen sie die weitverzweigten, fädigen Ausläufer von Pilzen, um sich fortzubewegen und zu neuen Nahrungsquellen zu gelangen. Doch diese sogenannten Pilzhyphen dienen den Bakterien auch für intensiven Gentransfer. …

Mehr

Bei Bandscheibenvorfall wird oft vorschnell operiert

Berufstätige Männer mittleren Alters werden bei einem Bandscheibenvorfall eher operiert, als konservativ behandelt. Entgegen den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie. Dabei wird einer neuen Studie zufolge jeder dritte Bandscheiben-Patienten vorschnell operiert. Denn viele Patienten fürchten, ihren Beruf ohne Operation nicht mehr ausüben zu können. Mit der HCHE-Studie untersuchten Forscher, …

Mehr

Kehlkopf von Affen doch zum Sprechen geeignet

Bisher gingen man davon aus, dass Affen nicht sprechen können, weil ihnen dafür die anatomischen Voraussetzungen an Kehlkopf, Zunge und Lippen fehlen. Doch nun haben Forscher bei einer eingehenden Untersuchung der stimmbildenden Organe dreier Javaneraffen herausgefunden, dass diese sehr viel flexibler sind, als bisher angenommen. Dass Affen nicht sprechen können, liegt …

Mehr

Neue Waffe gegen Diabetes

Forscher haben mit dem bislang einfachsten Ansatz aus menschlichen Nierenzellen künstliche Beta-Zellen hergestellt. Diese sind wie das natürliche Vorbild sowohl Zuckersensor als auch Insulinproduzenten. Mit einem verhältnismäßig einfachen Ingenieuransatz haben Forscherinnen und Forscher um ETH-Professor Martin Fussenegger am Departement Biosysteme in Basel künstliche Beta-Zellen hergestellt. Diese Bauchspeicheldrüsenzellen können alles, was …

Mehr

Wie uns eine kleine Mutation zu einem großen Gehirn verhalf

Einer der vielen Unterschiede zwischen uns Menschen und unseren nächsten Verwandten den Menschenaffen besteht in dem Gen ARHGAP11B. Es kommt nur bei uns Menschen vor und ist vermutlich dafür verantwortlich, dass wir ein deutlich größeres Gehirn haben, als Schimpanse, Orang-Utan und Gorilla. Bei einer genaueren Untersuchung dieses Gens haben Forscher …

Mehr

Schecken: Vom königlichen Reittier zum Pestboten

Welche Fellfarben wir Menschen bei unseren Pferden bevorzugen hängt vom Zeitgeist und der Kultur ab. So erfreuten sich etwa gefleckte und helle Pferde vom Beginn der Domestikation bis zur Römerzeit großer Beliebtheit, während Im Mittelalter einfarbige, nichtgescheckte Pferde dominierten. Zu dieser Erkenntnis kommt ein internationales Forschungsteam durch die Analyse von …

Mehr

Das kleine Wunder der Flunder

Aufgrund ihrer ungewöhnlichen Symmetrie geben Flundern der Wissenschaft seit Jahrhunderten Rätsel auf. Durch den Vergleich zweier entfernt verwandter Fischarten haben Forscher nun einen Mechanismus entdeckt, der die Entwicklung von der seitengleichen Larve zum Plattfisch erklärt. Flundern gehören zu den kleinen „Wundern“ der Natur. Sie beginnen ihr Leben als seitensymmetrische Larve, …

Mehr

Antikörper gegen Schuppenflechte hemmt auch schützendes Protein

Der Antikörper Ustekinumab wird seit 2009 gegen Schuppenflechte eingesetzt. Er hemmt Botenstoffe des Immunsystems, die für die Entzündungsreaktion verantwortlich gemacht werden. Doch wie Forscher nun herausgefunden haben, könnte einer dieser Botenstoffe entgegen den bisherigen Erkenntnissen bei der Bekämpfung der Krankheit hilfreich sein. Die Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine entzündliche …

Mehr

Intensive Landwirtschaft lässt überall nur die gleichen Generalisten überleben

Auf intensiv genutzten Wiesen, leidet nicht nur die Artenvielfalt, sondern die Landschaft wird auch eintöniger und schließlich bleiben überall die gleichen Generalisten übrig. Mit weitreichenden Konsequenzen: Denn aufgrund dieser tiefgreifenden Veränderungen ist die Natur nicht mehr voll funktionsfähig. Davon ist die gesamte Nahrungskette betroffen. Von der Bodenbildung über die Nahrungsproduktion …

Mehr

Naturschutz als Landschaftsgärtnerei

Naturschützer müssen lernen, die ökologische Landschaft von morgen zu gestalten statt einer verlorenen Natur nachzutrauern. Dafür kann die Landschaftsgärtnerei als Vorbild dienen.   Klimawandel, Zersiedelung, Artensterben: In 50 Jahren werden die Schweizer Landschaften nicht wiederzuerkennen sein. Naturschützer tun sich mit solchen Veränderungen schwer. Sie träumen von vergangenen Zeiten: von menschenleerer …

Mehr