Gehirn von stark Übergewichtigen möglicherweise schlechter vernetzt

Stark Übergewichtige setzten sich nicht nur einem erhöhten Risiko aus, an Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz oder Arteriosklerose zu erkranken, sondern gefährden möglicherweise auch ihr Gehirn und dessen geistige Fähigkeiten. Denn wie Forscher nun herausgefunden haben ist bei älteren Adipösen das sogenannte Default Mode Network schwächer vernetzt. Dadurch könnten Erinnern und Planen …

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Gegenspieler von Valium vermittelt das Lernen

Um sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen, bildet unser Gehirn auch im Erwachsenenalter noch neue Nervenzellen. Diese jungen Neuronen spielen eine zentrale Rolle für unser Erinnerungsvermögen und das Lernen. Forscher haben nun bei Mäusen entdeckt, dass ein kleines Peptid hierbei die Vermittlerrolle übernimmt. Als Reaktion auf äußere Reize, wie etwa eine …

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Links- oder Rechtshänder: Die Umwelt entscheidet

Ob wir Rechts- oder Linkshänder sind, geht nicht auf eine Wichenstellung in unserem Gehirn zurück, sondern auf asymmetrische Genaktivitäten im Rückenmark. Ursache hierfür waren epigenetische Faktoren bei unserer Embryonalentwicklung, die letztlich auf Umwelteinflüsse zurück gehen. Damit ist es quasi vom Zufall abhängig, ob wir Rechts- oder Linkshänder werden wie Forscher …

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Warum Verheiratete länger leben

  Verheiratete sind gesünder als Singels, Geschiedene oder verwitwetwe Menschen. Forscher haben nun eine biologische Ursache für diesen Effekt entdeckt: Der Cortisolspiegel ist bei Verheirateten niedriger, als bei Menschen die nicht in einer festen Partnerschaft leben. Stress kann die Gesundheit massiv beeinträchtigen. Ein Indikator für die innere Anspannung, der wir …

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Proteinablagerungen im Gehirn: Keineswegs immer nur schädlich

Alzheimer, Parkinson und manche anderen neurodegenerativen Erkrankungen gehen mit Proteinablagerungen in den Nervenzellen einher. Diese sogenannten Amyloide entstehen durch fehlgefaltete Proteine und können Zellen absterben lassen. Doch solche Proteinaggregate in der Zelle sind keineswegs immer nur schädlich, wie Forscher nun am Beispiel des Hormons Vasopressin zeigen konnten. Vielmehr erlauben Proteinaggregate …

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LED-Lampen könnten die Netzhaut des Auges schädigen

LED-Leuchtmittel sind auf dem Vormarsch: Das verdanken sie ihrem extrem niedrigen Energieverbrauch, ihrem angenehmen Licht und der sehr langen Haltbarkeit. Doch ihr Siegeszug könnte fatale Folgen für unsere Augen haben. Denn ein Forschungsteam des französischen Inserm kommt nun zu dem Ergebnis, dass LED-Licht nicht nur bei extrem hoher Lichtintensität, sondern …

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Bei Bandscheibenvorfall wird oft vorschnell operiert

Berufstätige Männer mittleren Alters werden bei einem Bandscheibenvorfall eher operiert, als konservativ behandelt. Entgegen den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie. Dabei wird einer neuen Studie zufolge jeder dritte Bandscheiben-Patienten vorschnell operiert. Denn viele Patienten fürchten, ihren Beruf ohne Operation nicht mehr ausüben zu können. Mit der HCHE-Studie untersuchten Forscher, …

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Wie uns eine kleine Mutation zu einem großen Gehirn verhalf

Einer der vielen Unterschiede zwischen uns Menschen und unseren nächsten Verwandten den Menschenaffen besteht in dem Gen ARHGAP11B. Es kommt nur bei uns Menschen vor und ist vermutlich dafür verantwortlich, dass wir ein deutlich größeres Gehirn haben, als Schimpanse, Orang-Utan und Gorilla. Bei einer genaueren Untersuchung dieses Gens haben Forscher …

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So spiegelt unser Gehirn religiöse Erfahrungen wider

Der Glaube kann bei manchen Menschen ungeahnte Kräfte mobilisieren, im Guten wie im Schlechten. Forscher wollten nun wissen, was sich bei religiösen Erfahrungen im Gehirn abspielt, um die zugrunde liegenden Mechanismen besser verstehen zu lernen. Bei Mormonen, die gerade eine spirituelle Erfahrung machten war das Belohnungszentrum aktiviert. Es spielt sowohl …

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Normale Prion-Proteine sind für Nervenfasern unentbehrlich

Mutierte Prion-Proteine lösen bei Rindern BSE und beim menschen die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit aus. Obwohl diese Proteine in fast jedem Organismus vorkommen, glaubte man lange, dass die Proteine keine wichtige Funktion erfüllen und ein möglicher Therapieansatz darin bestünde, sie zu eliminieren. Doch, wie Forscher nun entdeckt haben sind diese Eiweißmoleküle keineswegs entbehrlich, …

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Wie unser Gehirn zwischen Gut und Böse unterscheidet

Eine Person beleidigt uns während sie lächelt. Wie soll unser Gehirn diese Doppeldeutigkeit interpretieren? Als Affront oder freundliche Geste? Forscher haben nun die neuronalen Mechanismen identifiziert, die uns eine Situation als positiv oder negativ interpretieren lassen. Gelungen ist ihnen das mit Hilfe von emotional verwirrenden Szenen aus Filmklassikern wie Quentin …

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Ein Botenstoff für neue Freundschaften

Unbekannte Menschen zu treffen kann sowohl herausfordernd, als auch bereichernd sein. Wie Forscher nun nachweisen konnten bestimmt ein Molekül bei Mäusen, das für die Regulation von Stress im Gehirn verantwortlich ist, ob sie dazu bereit sind, neue soziale Kontakte zu knüpfen oder ob sie lieber in der Sicherheit ihres bestehenden …

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Wie unser Gehirn die Welt in Schubladen einordnet

Wir sind von einer komplexen Umwelt umgeben, die sich ständig verändert. Um sich in ihr zurecht zu finden ordnen wir sie, indem wir Kategorien oder Schubladen bilden, in die wir schnell Neues einsortieren können. Dafür nutzen wir verschiedene Strategien. Forscher haben nun untersucht, welche Bereiche im Gehirn diese Strategien steuern. …

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Flimmerhärchen im Gehirn erzeugen zeitlich wechselnde Strömungen

Wenn wir uns den Kopf anstoßen, sind die Folgen meist harmlos. Das liegt an den mit Flüssigkeit gefüllten Hirnkammern in unserem Gehirn. Sie fangen Stöße oder Erschütterungen ab und schützen so empfindliche Teile unseres Nervensystems. Doch die Bedeutung des Hirnwassers geht weit über diese Schutzfunktion hinaus: Es entfernt zellulären Müll, …

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Wie unsere Nervenfasern mit Energie versorgt werden

Die Nervenfasern unseres Nervensystems sind von einer mehrlagigen Membran umhüllt, die sie elektrisch isoliert. Gebildet wird diese sogenannte Myelinschicht von einem speziellen Zelltyp, den Oligodendrozyten. Wie Forscher nun entdeckt haben, versorgen die Oligodendrozyten unsere Nervenzellen mit Energie. Dabei kommt dem Neurotransmitter Glutamat eine Schlüsselrolle bei der Kommunikation zwischen elektrisch aktiven Axonen …

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Auch Trauma-Überwindung wird vererbt

Forschende der Universität Zürich und der ETH Zürich konnten zeigen, dass eine anregende Umgebung traumabedingte Symptome bei Mäusen rückgängig machen kann. Damit konnten die Wissenschaftler erstmals nachweisen, dass positive Umweltfaktoren Verhaltensänderungen korrigieren können, die sonst an die Nachkommen vererbt würden. Traumatische Erlebnisse in der Kindheit erhöhen das Risiko, später im …

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Wie unser Gehirn eine stabile Wahrnehmung gewährleistet

Unser erwachsenes Gehirn hat gelernt, aus den Informationen der Sinnesorgane ein Bild der Umwelt zu berechnen. Verändern sich die Eingangssignale, so kann es sich an diese anpassen. Sobald die Störung jedoch wieder behoben ist, kehrt es im Idealfall zu seinem ursprünglichen Aktivitätsmuster zurück. Forscher konnten nun bei Mäusen zeigen, dass …

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Wie unser Gehirn verschiedene Sinneswahrnehmungen integriert

Hat gerade der Schiedsrichter gepfiffen oder war es doch nur ein Störgeräusch aus dem Publikum? Diese wichtige Frage kann die Handballspielerin links im Bild am besten beantworten, wenn sie den Schiedsrichter nicht nur hört, sondern auch sieht. Doch wie ermittelt unser Gehirn aus den zahlreichen visuellen und akustischen Eindrücken, die …

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Hungriges Gehirn kann bei fetter Kost Diabetes auslösen

Bereits eine dreitägige fettreiche Ernährung führt bei Mäusen zu einer mangelnden Zuckerversorgung des Gehirns, wie Stoffwechselforscher nun herausgefunden haben. Nach vier Wochen hat das Mäusegehirn seinen Zuckerspiegel wieder hergestellt, allerdings auf Kosten des restlichen Körpers. Ernähren wir uns auf Dauer fettreich kommt unsere Körper aus dem Gleichgewicht. Übergewicht und Diabetes …

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Wie sich unser Sprachverständnis entwickelt

Unsere Sprachwahrnehmung beginnt bereits im Mutterleib.  Noch vor ihrer Geburt können Babys dort einzelne Laute verstehen. Nach der Geburt durchläuft unser Sprache unterschiedliche Entwicklungsstadien: Während sich ein Verständnis einfacher Sätze mit rasanter Geschwindigkeit bereits in den ersten drei Lebensjahren ausbildet, erfassen wir den Inhalt komplexer Satzkonstruktionen erst nach Ausreifen unseren …

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