Wohnen am Waldrand ist entspannender

Forscher haben untersucht, welche Bedeutung wohnortnahe Natur für die Hirngesundheit von Großstädtern hat. Lärm, Luftverschmutzung und viele Menschen auf engstem Raum: Das Leben in der Stadt kann chronischen Stress verursachen. So erkranken etwa Städter häufiger an psychischen Leiden wie Depressionen, Angststörungen und Schizophrenie als Landbewohner. Der höhere Reizbelastung der Städter …

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Pusten statt Blutanalyse

Einmal blasen bitte. In Zukunft gilt das nicht nur für Alkoholkontrollen der Polizei, sondern auch zur Überprüfung des Trainingsstands von Sportlerinnen und Leuten, die den Speckröllchen den Kampf angesagt haben. Mit einem von ETH-Forschenden entwickelten Sensor können diese Personen ganz einfach per Atemanalyse messen, wann ihr Körper beginnt, Fett zu …

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Auch Keas und Neukaledonische Krähen lernen beim Spiel

Kinder lernen spielend ihre Umgebung verstehen. Dazu ertasten Babys unbekannte Gegenstände oder stecken sie in ihren Mund. Dieses verhalten teilen sie mit anderen Säugetieren, wie etwa jungen Hunden und Kätzchen, die ebenfalls durch Spielen lernen. Bisher glaubte man, dieses Verhalten sei auf Säugetiere beschränkt. Forscher konnten nun jedoch beweisen, dass …

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Der Bio-Mikrosensor für Apfel und Fisch

Mikrosensoren werden heute schon breit eingesetzt, zum Beispiel um giftige Gase zu erkennen. Auch in kleine Sender-Empfänger-Systeme, wie den weitverbreiteten RFID-Chips, werden sie eingebaut. Da solche Sensoren jedoch oft umwelt- und gesundheitsschädliche Edelmetalle enthalten, kommen sie für medizinische Anwendungen mit direktem Körperkontakt oder zum Anbringen an Lebensmitteln nicht infrage. Entsprechend …

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Frühgeschichte Afrikas: Von Jägern, Sammlern, Ackerbauern und Viehzüchtern und den ersten Menschen, die aus Afrika auswanderten

Die Analyse der Erbinformation von Menschen, die in der Frühzeit südlich der Sahara lebten eröffnet neue Erkenntnisse über die menschliche Entwicklung und die Siedlungsgeschichte auf dem afrikanischen Kontinent. So konnten die Forscher nachvollziehen, wo die Menschen in Afrika in den vergangenen 8000 Jahren umherzogen und miteinander in Kontakt traten. Aber …

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Vollkornprodukte schützen vor Dickdarmkrebs

Eine Metastudie legt nahe, dass faserreiche Lebensmittel, wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse vor Dickdarmkrebs schützen. Gleiches gilt für Bewegung. Während ein ausgiebiger Genuss von rotem Fleisch, Fleischprodukten sowie zuviel Alkohol das Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken erhöhen. Das berichtet das American Institute for Cancer Research. Für ihre Studie nutzten die …

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Warum Glasfassaden Fledermäusen zum Verhängnis werden

Glasfassaden stellen für Fledermäuse tückische Fallen dar. Denn bis kurz vor der Kollision werden sie von den Tieren wie ein freier Flugweg wahrgenommen. Das liegt daran, dass die glatte Oberfläche die Ultraschalllaute von der sich nähernden Fledermaus weg reflektiert und diese so für die Tiere unhörbar und damit buchstäblich unsichtbar …

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Lechtal vor 4000 Jahren: Frauen kamen aus der Fremde

Am Ende der Steinzeit und zu Beginn der Bronzezeit wurden Familien im Lechtal, südlich von Augsburg, auf überraschende Weise gegründet: Die meisten Frauen kam aus der Fremde, wohl aus Böhmen oder Mitteldeutschland, während die Männer vorwiegend aus der Region stammten. Und dieses Phänomen war keineswegs vorübergehend, lässt es sich doch …

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Umfrage zu psychischen Faktoren als Ursache für Krebs

Bundesweite Befragung von Gesunden, Patienten und Angehörigen Im Auftrag des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums hat das Meinungsforschungsinstitut GfK im Juli und August 2.023 Menschen mit drei Aussagen zum Thema „Psyche und Krebs“ konfrontiert. Die 991 Männer und 1032 Frauen im Alter von 14 bis über 70 Jahren repräsentieren einen Querschnitt …

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Vorsicht Statistik: 80 Prozent der Insekten sind verschwunden

Die Unstatistik August ist die Meldung zur stark abnehmenden Zahl von Insekten in Deutschland. Die Online-Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ warnte am 15. Juli „Schleichende Katastrophe: Bis zu 80 Prozent weniger Insekten in Deutschland“. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) warnte vor einem verheerenden Insektensterben: „Wer heute mit dem Auto übers Land …

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Raupen können Plastik abbauen. Wirklich?

Im April diesen Jahres sorgte eine Meldung über plastikabbauende Raupen für Schlagzeilen. Per Zufall hatten spanische Forscher beobachtet, dass die Raupen der Wachsmotte Löcher in eine Plastiktüte gefressen hatten. Durch Experimente meinten sie belegt zu haben, dass die Larven das Polyethylen des Plastiks knacken können. Die Meldung war so sensationell, …

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Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forschende alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen. Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol größere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der Erde reichlich …

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Wie Tiergruppen auf Beutefang gehen

Löwen, Piranhas, Schwertwale und Ameisen haben eines gemeinsam: Sie jagen alle in Gruppen. Doch sie verfolgen dabei unterschiedlichste Strategien. Forscher haben nun untersucht, wie sich die Jagdstrategien der einzelnen Arten unterscheiden, etwa in Bezug auf die Stabilität ihrer Gruppen, die Rolle der Individuen oder wie sie die Beute untereinander aufteilen. …

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Warum uns teurer Wein besser schmeckt

Preisschilder beeinflussen die Wahrnehmung: Der gleiche Wein schmeckt Probanden besser, wenn er mit einem höheren Preis ausgezeichnet ist. Wissenschaftler der INSEAD Business School und der Universität Bonn haben herausgefunden, dass das Belohnungszentrum im Gehirn eine positive Geschmackswahrnehmung verstärkt. Insbesondere sind dabei das Frontalhirn und das ventrale Striatum beteiligt. Die Ergebnisse …

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Wie der Urwald in der Amazonasregion die Regenzeit einleitet

Wie sein Name bereits verrät gibt es im Regenwald besonders viele Niederschläge. Schon lange vermuten Forscher, dass die Bäume diese selbst erzeugen. Doch wie es ihnen genau gelingt „Regen zu machen“ war bisher kaum untersucht. Nun konnten Forscher nachweisen, dass die Bäume bereits zwei bis drei Monate vor Beginn der …

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