Klimawandel führt zu feuchteren Wintern und trockeneren Sommern

Durch den Klimawandel steigen nicht nur die Temperaturen, sondern es verändert sich auch der Wasserhaushalt. Die Niederschläge, Verdunstung und die Neubildung von Grundwasser werden bald einem neuen Rhythmus folgen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher, die untersuchten, welche Folgen der Klimawandel für Wasserstände, Ökosysteme, sowie für Nutzer in der Landwirtschaft haben …

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Aborigines leben schon seit 50.000 Jahre in Australien

Eine Analyse von DNA aus Haarproben australischer Ureinwohner ergab, dass die verschiedenen Bevölkerungsgruppen bis zu 50 000 Jahre lang in derselben Region siedelten. Die Ergebnisse unterstreichen die einzigartige Bindung der Ureinwohner Australiens an ihr Land. Gleichzeitig zeichnet sie eine detaillierte genetische Karte Australiens vor der Ankunft der Europäer. Die Ureinwohner …

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Erde wird zufällig bombardiert

Asteroiden schlagen nicht in regelmäßigen Zeitabständen gehäuft auf der Erde ein wie bisher vermutet. Zu diesem Schluss kommen Erdwissenschaftler der ETH Zürich und der schwedischen Universität Lund. Sie analysierten Einschlagkrater, die in den letzten 500 Millionen Jahren entstanden sind, und konzentrierten sich dabei auf präzis datierte Ereignisse. Treten Massenaussterben wie …

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Klimawandel läßt Sauerstoffgehalt der Weltmeere sinken

Der Klimawandel erwärmt auch das Wasser der Ozeane und verändert die Zirkulation der Weltmeere. Dadurch kann das Oberflächenwasser weniger Sauerstoff aufnehmen und diesen in die Tiefen der Ozeane transportieren. Das hat weitreichende Folgen für alle Meeresbewohner, wie Forscher nun belegen konnten.  Vor rund 2,4 Milliarden Jahren lösten Bakterien durch die …

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Bereits präkolumbianische Völker prägten den Amazonaswald

Das Amazonasgebiet ist für viele ein Sinnbild für unberührte Wildnis. Doch bevor die Spanier nach Südamerika gelangten sollen dort rund zehn Millionen Menschen gelebt haben. Das blieb nicht ohne Folgen: Die präkolumbianischen Völker kultivierten zahlreiche Nutzpflanzen, die dort bis heute eine wesentliche Rolle spielen. Die Regenwälder Amazoniens waren also in …

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Warum die Nashörner trotz umfangreicher Schutzmaßnahmen kaum eine Chance haben

Der Krüger-Nationalpark sowie weitere öffentliche und private Wildgehege sind zu wahren Schlachtfeldern geworden, auf denen staatliche Sicherheitskräfte und Wildhüter für das Überleben der Rhinozerosse kämpfen. Trotzdem wird es Schätzungen zufolge nur noch sieben Jahre dauern, bis sie ausgerottet sind. Annette Hübschle untersucht, warum der Schutz des Nashorns nicht gelingt. Ich …

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Kleine Wesen, große Wirkung

Kieselalgen sind zwar winzig klein. Sie prägen jedoch die Verteilung von Nährstoffen und Spurenelementen in allen Weltmeeren. Das zeigen Forschende in einer Studie auf, die in der Fachzeitschrift «Nature Geoscience» erschienen ist. Diatomeen sind weit verbreitet, sie leben in Bächen, Flüssen und Seen, aber auch im Salzwasser der Weltmeere. Besonders …

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Wie der Golfstrom entstand

Ohne den Golfstrom wäre Europa nicht das, was es heute ist: Eine Region, die sich im Verhältnis zu ihren Breitengraden eines ungewöhnlich milden Klimas erfreut. Dank der warmen Meeresströmung gedeihen in Irland Palmen, während in Kanada auf dem gleichen Breitengrad ein subarktisches Klima herrscht. Und nur durch den Golfstrom bleiben …

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Besserer Schadstoffabbau durch Genaustausch auf der Pilzautobahn

Bodenbakterien bewegen sich in einem unwegsamen Gelände. Trockene Bereiche und Luftporen stellen für sie unüberwindbare Hindernisse dar. Um diese Probleme zu umgehen nutzen sie die weitverzweigten, fädigen Ausläufer von Pilzen, um sich fortzubewegen und zu neuen Nahrungsquellen zu gelangen. Doch diese sogenannten Pilzhyphen dienen den Bakterien auch für intensiven Gentransfer. …

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Intensive Landwirtschaft lässt überall nur die gleichen Generalisten überleben

Auf intensiv genutzten Wiesen, leidet nicht nur die Artenvielfalt, sondern die Landschaft wird auch eintöniger und schließlich bleiben überall die gleichen Generalisten übrig. Mit weitreichenden Konsequenzen: Denn aufgrund dieser tiefgreifenden Veränderungen ist die Natur nicht mehr voll funktionsfähig. Davon ist die gesamte Nahrungskette betroffen. Von der Bodenbildung über die Nahrungsproduktion …

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Naturschutz als Landschaftsgärtnerei

Naturschützer müssen lernen, die ökologische Landschaft von morgen zu gestalten statt einer verlorenen Natur nachzutrauern. Dafür kann die Landschaftsgärtnerei als Vorbild dienen.   Klimawandel, Zersiedelung, Artensterben: In 50 Jahren werden die Schweizer Landschaften nicht wiederzuerkennen sein. Naturschützer tun sich mit solchen Veränderungen schwer. Sie träumen von vergangenen Zeiten: von menschenleerer …

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Delfine jagen mit „Schutzmaske“

Auch Delfine sind erfinderisch, wenn es darum geht sich neue Nahrungsquellen zu erschließen. In der Shark Bay an der Westküste Australiens gibt es so viele Delfine, dass sich die Tiere gegenseitig massiv Konkurrenz bei der Nahrungssuche machen. Um dies zu vermeiden haben sich einige von ihnen eine neue Jagdtechnik einfallen …

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Vergangener El Niño verursacht massiven CO2 Anstieg

Obwohl die vom Menschen verursachten CO2-Emissionen im Jahr 2015 nur sehr gering angestiegen sind, ist es in der Atmosphäre zu einem neuen Rekordwert gekommen. Die atmosphärische CO2-Konzentration liegt nun um 44 Prozent höher als in vorindustrieller Zeit und erreicht damit den höchsten Wert seit 800 000 Jahre. Hervorgerufen wird die …

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Das Erdmagnetfeld unter der «Simulations-Lupe»

Das Erdmagnetfeld wechselte im Laufe der Erdgeschichte hunderte Male seine Richtung. Was die Umkehrung verursacht, ist bis heute unklar. 4 Millionen CPU Stunden Simulationen auf Piz Daint am CSCS liefern neue Hinweise. Demnach könnten sogenannte Dynamo-Wellen eine Rolle spielen. Im November 2013 schickte die European Space Agency (ESA) drei Satelliten …

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Insekten als Fleischersatz?

Insekten könnten aufgrund ihres hohen Proteingehalts eine nachhaltige Alternative zu Fleisch werden. Bereits heute stehen bei etwa zwei Milliarden Menschen Insekten auf dem Speiseplan. Dazu gehören etwa Bewohner von Teilen Afrikas, Asiens, Nord-,  Mittel- und Südamerikas, sowie die australischen Ureinwohner. Nur in der westlichen Esskultur ist der Verzehr von Insekten …

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Artenreiche Ökosysteme erlauben zuverlässigere Nahrungsversorgung

Artenreiche Ökosysteme fördern das Gedeihen großer und schwerer Tiere. Denn in ihnen ist die Biomasseproduktion stabiler und vorhersagbarer. Aufgrund ihrer komplexen Nahrungsnetze ist die Biomasse in solchen Systemen genauso groß, wie in artenarmen Ökosystemen. Und das obwohl in den komplexeren Netzen mehr Pflanzen gefressen werden. Möglich ist dies durch die …

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Doppelter Gletscherkollaps in Tibet

Eislawinen durch Gletschervorstösse sind seltene Ereignisse. Den Kollaps zweier benachbarter Gletscher innerhalb von nur zwei Monaten – wie soeben im Tibet erfolgt – hat man bislang noch nie beobachtet. Forscher werteten rasch Satellitenbilder aus und versuchten, vor dem zweiten Kollaps zu warnen. Am 17. Juli 2016 kollabierte ein Gletscher nahe …

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Afrikas Tierwelt zunehmend bedroht

Die Wildtiere Afrikas sind in Gefahr: Alleine in Kenia sind die Bestände in den letzten vierzig Jahren um zwei Drittel gesunken. Ursache hierfür ist das exponentielle Bevölkerungswachstum und die damit verbundene Zunahme der Viehhaltung, ein Versagen von Politik, Institutionen und dem Markt bei der Bekämpfung der Wilderei, sowie der Klimawandel. …

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