Tödliche Stürme über dem Victoriasee

Der Victoriasee in Ostafrika ist bekannt für seine stürmischen Nächte, in denen jedes Jahr tausende Fischer sterben. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der See durch den Klimawandel künftig ein «Hotspot» für gefährliche Gewitterstürme wird. Doch verbesserte Sturmwarnungen sind auf dem Weg. Der Victoriasee, zwischen Uganda, Kenia und Tansania gelegen, …

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Mütterlicher Stress beschleunigt Lebenszyklus von Affenjungen

Die Jungen von durch Nahrungsknappheit gestressten Makaken-Müttern wachsen schneller, als ihre Altersgenossen. Doch dafür entwickeln sich ihre motorischen Fähigkeiten langsamer und auch ihr Immunsystem scheint weniger abwehrfähig zu sein. Zu dieser Erkenntnis kamen Forscher indem sie Affenmütter während ihrer Schwangerschaft in freier Wildbahn folgten und anschließend beobachteten, wie sich ihr …

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Windkraftproduktion kritisch überprüft

ETH-Forscher Stefan Pfenninger und Iain Staffell vom Imperial College London haben neue Simulationen der Windenergieproduktion in Europa entwickelt. Damit decken sie bedeutende Verzerrungen in den bisher verwendeten Daten auf – und simulieren das Ganze mit länderbezogenen Korrekturen neu. Windkraft hat in Europa und weltweit enorm zugelegt. Im Jahr 2015 waren …

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Artenreicher Mischwald gegen Humusverlust in den Alpenwälden

Die Folgen der Klimaerwärmung, wie Trockenheit und Starkregen bedrohen auch unsere Alpenwälder. Denn in den vergangenen 30 Jahren kam es zu einem signifikanten Humusverlust in den Bergwäldern der Bayerischen Alpen. Um die Schutzfunktion des Gebirgswaldes zu erhalten und Hochwasser abzumildern sollten artenreiche Mischwälder mit unterschiedlich alten Bäumen angelegt werden. Der …

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Bäume: Die lebenden Klimaanlagen der Stadt

Bäume könne durch ihre Transpiration, den Wasserverlust aus ihren Blättern, für Abkühlung in unseren Städten sorgen. Doch Winterlinden transpirieren nicht in jeder Umgebung gleich stark, wie Forscher nun herausgefunden haben. Ihre Kühlwirkung ist bei offen angelegten Plätzen mit Grünstreifen wirkungsvoller als auf engen, gepflasterten Plätze.  Unsere Städte mit ihren Häuserschluchten, …

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Wie sich Bäume gegen Rehe wehren

Bäume können vor ihren Fressfeinden nicht weglaufen. Dennoch sind sie keineswegs wehrlos, wie Forscher jetzt herausgefunden haben. Denn sie können wahrnehmen, ob eine ihrer Knospen oder Triebe durch eine Sturmbö abgerissen wurde oder einem gefräßigen Reh zum Opfer fiel. Bei einem Rehverbiss aktivieren sie Abwehrmechanismen, die den gefräßigen Vierbeinern den …

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Nordatlantik steuert achtjährige Klimaschwankungen

Unser Wetter auf der Nordhalbkugel wird im Wesentlichen durch das Verhältnis zwischen Islandtief und Azorenhoch bestimmt. Im Laufe der Zeit durchläuft es große Schwankungen, die einem achtjährigen Zyklus folgen. Ursache hierfür könnten im Inneren des Ozeans liegen. Zu diesem Schluss kommen Forscher nun aufgrund von Modellrechnungen. Mit Hilfe der neuen …

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Mehr Überschwemmungen in Mitteleuropa durch steigende Wassertemperaturen im Mittelmeer

Seit Beginn dieses Jahrhunderts haben Extremniederschläge in Mitteleuropa immer wieder katastrophale Überschwemmungen ausgelöst. Man denke nur an das Elbehochwasser 2002, das Oderhochwasser 2010 oder das Donauhochwasser 2013.  Klimaforscher haben nun nachgewiesen, dass steigende Wassertemperaturen im Mittelmeer für die zunehmende Intensität der Starkregenereignisse verantwortlich sind. Das Tiefdruckgebiet namens „Ilse„, löste eine …

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Wie ein Falter sein Immunsystem mit Physalis stärkt

Die Motte Heliothis subflexa ernährt sich ausschließlich von den für die meisten Insekten schädlichen Physalis-Früchten. Dabei zweckentfremdet der Falter gerade die Inhaltsstoffe, die eigentlich der Insektenabwehr dienen sollen, zum eigenen Vorteil. Eigentlich schwächen die sogenannte Withanolide in Physalis das Immunsystem von Insekten und sind damit wirkungsvolle Abwehrsubstanzen gegen Fraßfeinde. Doch die …

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Das Ende der Maya: Wie verschwenderischer Umgang mit Wasser Kulturen zerstören kann

Lange bevor Columbus nach Amerika gelangte florierte in Mittelamerika die Hochkultur der Maya. Doch im neunten Jahrhundert kam es zu gravierenden gesellschaftlichen Umbrüchen, die zu deren Untergang führten. Nach wie vor rätseln Wissenschaftler über den Grund für diesen dramatischen Wandel. Nun haben Forscher mit einer Computersimulation herausgefunden, dass die Maya …

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Artenvielfalt blühender Wiesen dient dem Wohl des Menschen

Je mehr es krabbelt, kreucht und fleucht, desto besser für den Menschen. Ein artenreiches und von vielen Individuen aus allen Ebenen der Nahrungskette bevölkertes Ökosystem erbringt die umfangreichsten Ökosystemdienstleistungen, so das Ergebnis einer neuen Studie, an der über 300 Forscher mitgearbeitet haben. Besonders wichtig ist dabei auch die Vielfalt unscheinbarer …

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Wie sich vor Ort gesundes Saatgut produzieren lässt

Forscher haben eine effektive, kompakte und skalierbare Anlage zur chemiefreien Behandlung von Saatgut entwickelt. Die Versorgung der wachsenden Bevölkerung mit gesunden Nahrungsmitteln ist eine enorme Herausforderung, deren Lösung sehr früh in der Produktionskette beginnt. Neben den etablierten chemischen Beizmitteln, die gewaltige Umweltprobleme mit sich bringen können, gibt es ein umweltfreundliches …

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Weniger Wolken in den Tropen

ETH-Wissenschaftler zeigen mit Hilfe von Satellitendaten, dass die niedere Bewölkung in den Tropen abnimmt, wenn es auf der Erde wärmer wird. Da diese Bewölkung auf das Klima einen kühlenden Effekt hat, könnte die Zwei-Grad-Marke der Klimaerwärmung früher erreicht werden als von vielen Modellen bisher vorhergesagt. Es ist völlig unbestritten: In …

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Rehe: Viereinhalb Monate nur ein bisschen trächtig

Noch kann man überall auf den Feldern verliebte Rehe beobachten. Doch bald ist das Liebesspiel unserer kleinsten einheimischen Hirschart vorbei: Dann verlieren die Böcke die Lust am Liebesspiel, denn viele der Ricken sind bereits trächtig. Doch bis ihr Kitz geboren wird, gehen viele Monate ins Land: Denn sie erblicken erst …

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Neonikotinoide schädigen männliche Bienen

Neonikotinoide beeinträchtigen die Fortpflanzungsfähigkeit männlicher Honigbienen. Wie Forscher zeigen konnten verkürzen diese Insektizide die Lebensdauer der männlichen Bienen und reduzieren darüber hinaus deren Anzahl lebender Spermien. Beide Neonikotinoide sind in Europa teilweise verboten. Das Forscherteam fordert eine gründlichere Risiko-Abschätzung dieser Insektizide für die Umwelt, wie die Universität Bern berichtet. Honigbienen …

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Richtig Gärtnern für Wildbienen: Was schützt, was schadet

Nur noch zwei Monate, dann hält der Altweibersommer bei uns Einzug. Die immer schwächer werdenden Wildbienen drehen ihre allerletzten Runden über duftende Stauden und Blumenwiesen. Das Leben der „Wildbienen-Eltern“ geht jetzt zu Ende; aber für den Nachkommen haben sie vorgesorgt. Die Wildbienenbrut schlummert in sorgsam angelegten Nestern. Wer einen Garten …

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Warum sich Fledermausweibchen von Windrädern angezogen fühlen

Vor allem weibliche Fledermäuse scheinen im Frühsommer regelrecht von Windkraftanlagen angezogen zu werden. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam, nachdem es den nächtlichen Flug des einheimischen Großen Abendseglers via GPS-Tracking beobachtet hat. Anlass der Studie ist der Konflikt zwischen einer nachhaltigen Energiegewinnung mittels Windkraft und dem Schutz gefährdeter Fledermäuse. Seit …

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Ein höchst unregelmässiges Puzzle

Ein komplexes Wechselspiel zwischen dem Erdmantel und der Lithosphäre sorgt dafür, dass die Oberfläche der Erde aus verschieden großen Platten aufgebaut ist. Das numerische Modell einer Forschergruppe mit ETH-Beteiligung zeigt: Hätte die Lithosphäre eine andere Festigkeit, würde die Erde ganz anders aussehen. Die Lithosphäre, die äußerste Schicht der Erde, gleicht …

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Galgenfrist für den Golfstrom

Der Salzgehalt in den Gewässern um Grönland spielt eine wichtige Rolle für den Antrieb des Golfstroms im Nordatlantik. Deshalb befürchtet man, dass Süßwasser aus dem schmelzenden grönländischen Inlandeis das Strömungssystem beeinflussen und abschwächen könnte. Neue Modellrechnungen eines internationalen Forscherteams gaben jetzt eine vorläufige Entwarnung: Denn laut ihren Berechnungen werden große …

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Erwärmung des Mittelmeers lässt Sahel ergrünen

Der Klimawandel kann auch zwiespältige Folgen haben: So führt die Erwärmung im Mittelmeerraum, die den dortigen Ländern seit etwa 20 Jahren größere Hitze und Trockenheit bringt, in der Sahelzone offenbar zu mehr Niederschlag. Denn wie Forscher durch Computersimulation herausgefunden haben, sind höhere Temperaturen des Mittelmeers die Hauptursache dafür, dass zu …

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