Veränderung eines Schlüsselgens verhilft Mäusen zu größerem Gehirn

Wird das richtige Gen auf die richtige Weise in den richtigen Stammzellen aktiv, so kann ein Mäusegehirn ähnliche Eigenschaften entwickeln, wie das eines Primaten. Wissenschaftler haben die Aktivität des Transkriptionsfaktors Pax6 in Vorläuferzellen der Großhirnrinde bei Mausembryonen so verändert, dass sie der beim Menschen vergleichbar war. Daraufhin erinnerte das Verhalten …

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Bereits moderater Stress kann unsere Selbstkontrolle herabsetzen

Bekanntlich kann massiver Stress unsere Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigen. Wie Forscher nun herausgefunden haben reicht jedoch bereits moderater Stress aus, um unsere Selbstkontrolle einzuschränken. Die neue Studie liefert wichtige Hinweise darauf, wie Stress unser Gehirn bei Entscheidungsfindungen beeinflusst. Wählen wir als Nachspeise eine Frucht oder ein Stück Kuchen? Eine nervenaufreibende Sitzung am …

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Wie ein unsteter Schlaf-Wach-Rhythmus das Gedächtnis beeinflusst

Wer ausgeschlafen ist, ist geistig wacher und auch sein Gedächtnis funktioniert zuverlässiger. Denn während wir schlafen, bleibt unser Stirnhirn aktiv – der sogenannte präfrontale Kortex: Er sorgt dafür, dass Erinnerungen und Gelerntes in das Langzeitgedächtnis übergehen. Forscher haben bei Mäusen die Produktion des Wachstumsfaktors IGF2 vom Schlaf-Wach-Rhythmus entkoppelt und konnten …

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Aktivierungsmechanismus von Hirnstammzellen entdeckt

Wie Wissenschaftler herausgefunden haben kann der Botenstoff Interferon-gamma bestimmte Stammzellen im Gehirn aus dem Schlaf wecken und aktivieren. Der Botenstoff, der bei Sauerstoffmangel und den dadurch verursachten Schäden ausgeschüttet wird, lässt sich möglicherweise einsetzen, um Hirnstammzellen nach Verletzungen oder bei degenerativen Erkrankungen gezielt zu aktivieren. Jahrzehntelang waren Forscher davon überzeugt, …

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Was Schreie mit Weckern gemeinsam haben

Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen die Einzigartigkeit von Schreien nachzuweisen. Wie sie in ihrer Studie heraus fanden besitzen Schreie ganz außergewöhnliche akustische Eigenschaften: Das macht sie zu einer besonderen Lautäußerung, die nur unter Stress und bei Gefahr eingesetzt wird. „Jeder kennt Schreie und jeder hat eine ungefähre Vorstellung davon, …

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Das Gedächtnis benötigt im Hippocampus keine dauerhaften Synapsen

Der Fall des berühmten Patienten Henry Molaison revolutionierte die Hirnforschung. Er konnte sich nach seiner Hirnoperation im Jahr 1953 nicht mehr an neue Erlebnisse erinnern. Verantwortlich für diesen gravierenden Gedächtnisausfall war der Verlust eines nur kleinen Bereiches im Gehirn – des Hippocampus. Er ist dafür verantwortlich, neu gewonnene Eindrücke im …

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Mit einer fünf tägigen Musiktherapie den Tinnitus wegsummen

Wissenschaftler haben nun untersucht, warum eine Musiktherapie bei Tinnitus so erfolgreich ist. Die von Heidelberger Forschern entwickelte Therapie hilft dabei, die lästigen Ohrgeräusche buchstäblich „wegzusummen“. 80 Prozent der Patienten empfanden den Tinnitus nach dieser Behandlung nicht mehr als quälend, bei acht Prozent verschwand er sogar völlig. Mit Hilfe der Magnetresonanz-Tomographie …

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Wie sich überempfindliche Schmerzsensoren wieder beruhigen

Anhaltende Schmerzreize, wie etwa Entzündungen, machen die feinen Nervenendigungen der Haut und des Bindegewebes, die Schmerzsensoren des Körpers, mit der Zeit überempfindlich. Wissenschaftler haben nun einen molekularen Mechanismus entdeckt, mit dem die erhöhte Sensibilität wieder rückgängig gemacht werden kann. Bisher kannte man nur zahlreiche Mechanismen, die zu einer Sensibilisierung führen, …

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Sprachen leichter lernen mit allen Sinnen

„Atesi“ klingt wie ein Wort aus der Elben-Sprache im Herr der Ringe, Es ist „vimmisch“ und bedeutet „Gedanke“. Vimmi ist eine eigens für wissenschaftliche Studien entwickelten Kunstsprache. Mit ihrer Hilfe haben Wissenschaftler untersucht, wie Menschen am besten Vokabeln einer fremden Sprache lernen können. Wie die Forscher herausfanden, können wir uns …

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Bereits Babys lernen im Schlaf

Entgegen dem Schein ruht das Babygehirn im Schlaf keineswegs. Vielmehr nutzt es die Phase der ruhenden Sinneseinflüsse, um zuvor Gelerntes zu verarbeiten. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass sich Babys durch ein kurzes Schläfchen die Namen von Gegenständen besser merken. Außerdem können sie erst nach dem Schlaf zuvor gelernte Namen auf …

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Fruchtfliegen erkennen gesunde Nahrung am Duft

Antioxidantien sind natürliche Nahrungsbestandteile, die Körperzellen vor gefährlichen Einflüssen schützen. Sie können freie Radikale neutralisieren, die meist durch Oxidation entstehen und für die Alterung von Zellen verantwortlich gemacht werden. Wie Wissenschaftler nun zeigen konnten, sind Fruchtfliegen dazu in der Lage diese Stoffe aufzuspüren. Dabei orientieren sich die Fliegen an Düften, …

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Warum soziale Nähe großzügig macht

Wenn man einen Menschen schätzt, zeigt man sich ihm gegenüber meist großzügiger und ist eher bereit zu teilen, als mit Unbekannten. Ein Wissenschaftlerteam hat nun die Hirnregionen identifiziert, die zu dieser Modifikation des Verhaltens führt. Die Ergebnisse haben sowohl Bedeutung für ökonomische Theorien als auch für das allgemeine Verständnis sozialen …

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Synchronisation zweier Hirnareale ermöglicht „absolutes Gehör“

Menschen mit einem „absoluten Gehör“ können Töne ohne Bezug zu Vergleichstönen genau einordnen. Die neuronalen Grundlagen dieser außergewöhnlichen Fähigkeit werden schon seit längerem untersucht. Nun konnte ein Forscherteam bei Menschen, die über ein „absolutes Gehör“ verfügen eine enge funktionelle Kopplung zwischen dem Hörkortex und dem Stirnhirn festgestellt. Diese neuen Erkenntnisse …

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Beutefang beim Zebrafisch: Zusammenspiel zwischen Auge und Gehirn ermöglicht erfolgreiche Jagd

Sehen – erkennen – handeln. Diese drei Worte beschreiben, wie eine Sinneswahrnehmung zu einer gezielten Reaktion führen kann. Wie und wo das Gehirn äußere Eindrücke in Verhaltensantworten umwandelt, ist bisher jedoch noch weitgehend unerforscht. Nun konnten Wissenschaftler wichtige Nervenschaltkreise im Gehirn von Zebrafischen identifizieren, die am Beutefangverhalten der Tiere beteiligt …

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