Regionales Saatgut im Vorteil

Bunte, nicht so intensiv genutzte Wiesen und Weiden bieten wertvollen Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten, sind aber vielerorts sehr selten geworden. Um solche Biotope wieder aufleben zu lassen, müssen die Pflanzen oft eingesät werden. Forscher und Naturschützer plädieren in diesen Fällen für Saatgut aus der gleichen Region. Ökologen haben …

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Wie eine Pflanze Mikroben-Management betreibt

Bei Pflanzen könnte das Immunsystem über die Unterscheidung zwischen fremd und selbst bei der Abwehr von Krankheitserregern hinaus die Aufgabe eines Mikroben-Managementsystems erfüllen. Denn bei der Modellpflanze Arabidopsis sorgt das Immunsystem auch für eine bedarfsorientierte Tolerierung nützlicher Mikroorganismen. Wie Forscher entdeckt haben duldet die Pflanze den Pilz Colletotrichum tofieldiae, wenn …

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Auf dem Speiseplan der Neandertaler stand auch pflanzliche Kost

Forscher haben die Essgewohnheiten der Neandertalern unter die Lupe genommen. Wie die Isotopenzusammensetzungen im Kollagen der Urmenschenknochen verrät, bevorzugten die Neandertaler vor allem große Pflanzenfresser, wie Mammute und Nashörner. Doch es stand auch pflanzliche Kost auf ihrem Speiseplan. Die sogenannte Paleo-Diät ist einer der neuen Trends ernährungsbewusster Menschen. Dabei wissen …

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Plastik-abbauendes Bakterium entdeckt

Auf dem Gelände einer Recyclingfirma haben Forscher ein Bakterium entdeckt, das sich von Plastik ernährt. Zu diesem Zweck hat Ideonella sakaiensis zwei neue Enzyme entwickelt, mit deren Hilfe es PET in zwei Schritten in umweltverträgliche Abbauprodukte zerlegt. Diese nutzt es als Energie- und Kohlenstoffquelle. Für den Abbau einer dünnen PET-Folie …

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Afrika sollte Landwirtschaft rechtzeitig an Klimawandel anpassen

Der Klimawandel wird wahrscheinlich besonders im Afrika südlich der Sahara dramatische Folgen haben. Ein internationales Forscherteam hat nun berechnet, dass dort voraussichtlich bis zum Ende des Jahrhunderts Probleme beim Anbau von drei wichtigen Grundnahrungsmitteln auftreten werden: Davon könnten bis zu 30 Prozent der Mais- und Bananenproduktion, sowie bis zu 60 …

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Orang-Utans auf Sumatra: Population zwar größer als gedacht, aber dennoch bedroht

Der Sumatra-Orang-Utan, eine der zwei existierenden Orang-Utan-Arten, lebt ausschließlich im Norden der indonesischen Insel Sumatra und ist vom Aussterben bedroht. Gründe hierfür liegen in der Wilderei, der Abholzung der Regenwäler und der Umwandlung ihres Lebensraums in Ackerfläche. Ein internationales Forscherteam hat nun umfangreiche Zählungen der Tiere durchgeführt. Dabei schätzten die …

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Ausgewilderte Orang-Utans: Vermischung von Unterarten beunruhigt Forscher

Wegen der fortschreitenden Zerstörung ihrer Lebensräume landen immer mehr vom Aussterben bedrohte Tierarten in Pflege- und Auffangstationen. Meist setzten sich diese zum Ziel die Tiere auszuwildern und in frei lebende Populationen zu integrieren. Doch Forscher warnen davor, dass es dabei zu einer Einschleppung nicht einheimischer Unterarten kommen kann. Mithilfe von …

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Gewaltiges Ozonloch im Frühjahr befürchtet

Derzeit deutet die Wetterentwicklung in der Arktis darauf hin, dass im Frühjahr ein großes Ozonloch droht. Wie Forscher beobachtet haben, gab es in den letzten Wochen eine extreme Kälteperiode in der arktischen Stratosphäre. Das sind ideale chemische Bedingungen für die Bildung eines großen Ozonlochs im März und April über der …

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Bakterienzellen funktionieren wie winzige Augäpfel

Cyanobakterien sind nur drei Mikrometer groß und damit zu klein, um den Lichtunterschied zwischen der Vorder- und der Rückseite der Zelle wahrzunehmen. Denn sie sind nur wenige Längen einer Lichtwelle lang. Dennoch schwimmen sie gezielt auf eine Lichtquelle zu. Seit ihrer Entdeckung vor 300 Jahren rätseln Forscher, wie den Winzlinge …

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Genom der Wunderpflanze Seegras entschlüsselt

Ähnlich, wie unsere Wälder an Land bieten Seegraswiesen zahlreichen Tieren, wie Fischen und anderen Meeresbewohnern einen vielfältigen Lebensraums. Doch damit nicht genug erfüllt Seegras auch noch eine Filterfunktion. Nun ist es Forschern gelungen das Erbgut des Großen Seegrases zu entschlüsseln. Die Ergebnisse geben Aufschluss über die Evolution der marinen Wunderpflanze. …

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Hehre Hülsenfrüchte: Soja – das schwarze Schaf?

Soja ist die weltweit am intensivsten angebaute Hülsenfrucht – dies im wahrsten Sinne des Wortes. Die Anbaufläche beträgt rund 100 Millionen Hektar; 25-mal die Fläche der Schweiz. Drei Viertel dieser Soja ist gentechnisch verändert. Dennoch ist die Hülsenfrucht nicht nur für Big Business, sondern auch für die Bio-Landwirtschaft interessant. 2016 …

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Auch Kabeljau und Makrelen fressen Plastikpartikel

Mikroplastikpartikel stellen nicht nur für Seevögel, Wale und Lebewesen am Meeresboden eine Gefahr dar. Sondern die Plastikreste werden auch von Speisefischen wie Kabeljau und Makrele in der Nord- und Ostsee sowie von Meeresschnecken gefressen, wie Forscher nun belegen. Plastik verrottet nicht, es verwittert nur. Zermürbt durch Sonnenlicht, UV-Strahlen, Wind und Wellen …

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Unklare Klimaziele

In der breiten Öffentlichkeit gilt das Zwei-Grad-Ziel als universell gültige Grenze, die Wissenschaftler noch als sicher betrachten, um schädlichen Klimawandel zu vermeiden. Diese Wahrnehmung ist falsch. Das Zwei-Grad-Ziel ist weit weniger klar bestimmt als gemeinhin angenommen. Noch weniger klar ist, wie wir es erreichen. Seit einigen Tagen laufen in Paris …

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Dunkelbrauner Kugelspringer wird Insekt des Jahres 2016

Heute wurde das Insekt des Jahres 2016 gekürt: Die Wahl fiel auf den Dunkelbraunen Kugelspringer aus der Gruppe der Springschwänze. Denn das winzige Insekt trägt wesentlich zur Bodenfruchtbarkeit und Humusbildung bei und hilft das Schutzgut „Boden“ zu erhalten. In einem Quadratmeter Boden können sich bis zu 200.000 Springschwänze tummeln. Einer von …

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Westantarktis könnte komplett abschmelzen

Das gesamte Eis der westlichen Antarktis könnte vollständig abschmelzen, wenn dort das vergleichsweise kleine Amundsen-Becken instabil würde, wie Forscher nun berechnet haben. Das geschmolzene Eis der Antarktis würde dann den Meeresspiegel um rund drei Meter ansteigen lassen. Mehreren kürzlich veröffentlichte Studien zufolge könnte dieses Gebiet seine Stabilität bereits verloren haben. …

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Ohne Palmenflughunde wären viele Ökosysteme Afrikas bedroht

Palmenflughunde verbreiten auf ihren Flügen Samen und Pollen und erfüllen dadurch eine wichtige Funktion im Ökosystem. Forscher haben Palmenflughunde (Eidolon helvum) mit GPS-Sendern versehen, um mehr über die von ihnen zurückgelegten Flugrouten herauszufinden. Die Streckenlänge variiert dabei je nach Jahreszeit: In der Trockenzeit flogen die Tiere bis zu 180 Kilometer …

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