Arktische Permafrostböden tauen vermutlich doch nicht schlagartig, sondern kontinuierlich auf

Der Permafrostboden in der Arktis und den subarktischen Gebieten wird vermutlich über viele Jahrzehnte hinweg stetig beträchtliche Mengen von Treibhausgasen freisetzen. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam, nachdem es aktuelle Studien zum Auftauen von Permafrostböden zusammengefasst und ausgewertet hat. Demnach erscheint die weit verbreitete These, wonach es zu einer …

Mehr

Mit effektiver Überwachung und drastischen Strafen zu einem erfolgreichen Regenwaldschutz

Dank umfangreicher Schutzmaßnahmen hat sich die Vernichtung des brasilianischen Regenwaldes deutlich verlangsamt: Derzeit gehen jährlich „nur“ noch rund 5000 Quadratkilometer verloren. Damit ist die Abholzung des Regenwaldes auf rund ein Sechstel des Jahres 2004 zurückgegangen. Ein internationales Forscherteam hat nun analysiert, welche Schutzmaßnahmen besonders wirksam sind. Es kommt zu dem …

Mehr

Ozeanversauerung verursachte das größte Massensterben der Erdgeschichte

Vor 252 Millionen Jahren kam es zu einem großen Massensterben vieler Tierarten. Forscher liefern nun eine mögliche Erklärung für dieses für die Erdgeschichte gravierende Ereignis: Gewaltige Vulkanausbrüche in Sibirien setzten so große Mengen an Kohlendioxid frei, dass es zu einer massiven Ozeanversauerung kam. Sie löste ein Massensterben in den Meeren …

Mehr

Straßenbeleuchtung lässt manche Vögel früher im Jahr singen

Unter dem Einfluss nächtlicher Straßenbeleuchtung beginnen vier von sechs untersuchten Singvogelarten früher im Jahr zu singen. Das ergaben nun Gesangsaufnahmen von Wissenschaftlern. Die Forscher verglichen vom Winter bis ins Frühjahr dunkle Lebensräume mit solchen, die von Straßenlaternen beleuchtet wurden. Wie sie beobachteten, wirkt sich das künstliche Licht sowohl auf das …

Mehr

Schneller zum Erfolg mit genombasierter Züchtung

Gesündere Kühe, besser an den Klimawandel angepasste Maispflanzen: Das Synbreed-Projekt beruhen auf DNA-Analysen, die Merkmale erkennen lassen, aufgrund derer sich Tiere und Pflanzen besonders gut für die Züchtung eignen. Im Vergleich zu sonst üblichen Verfahren führt die genombasierte Züchtung deutlich schneller – und mit vorhersagbaren Ergebnissen – zum Erfolg. Landwirtschaft …

Mehr

Bereits seit Jahrtausenden werden die Winter in den sibirischen Permafrostgebieten wärmer

Wissenschaftlern gelang es nun erstmals die Wintertemperatur-Entwicklung im sibirischen Lena-Delta zu rekonstruieren. Dazu setzten sie eine geochemische Methode aus der Gletscherforschung ein, um Klimadaten aus Jahrtausende altem Permafrost-Grundeis zu gewinnen. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis: In den zurückliegenden 7000 Jahren ist die Wintertemperatur in den sibirischen Permafrostregionen langfristig gestiegen. …

Mehr

Die gegenwärtige Erwärmungspause beim Klimawandel verdanken wir nur rein zufälligen Schwankungen

Die Erdoberfläche hat sich seit der Jahrtausendwende deutlich schwächer aufgeheizt, als sämtliche relevanten Klimamodelle vorhergesagt hatten. Die Kluft zwischen berechneter und gemessener Erwärmung entsteht aber nicht, wie Skeptiker der Klimaerwärmung immer wieder behaupten, weil die Modelle systematische Fehler machen. Sondern sie kommen zustanden, weil es im Klima stets zu zufälligen …

Mehr

Artenreiches Grasland wächst nach Überschwemmungen besser als zuvor

Mit dem Klimawandel werden extreme Wetterereignisse zunehmen. In Europa ist verstärkt mit Hochwasser zu rechnen, ähnlich der katastrophalen Flut im Jahr 2013. Artenreiches Grasland profitiert von Überflutungen – das hat ein Forschungsteam nun herausgefunden. Je größer die Artenvielfalt ist, desto effektiver kann das Grasland die zusätzlichen Ressourcen nutzen, die mit …

Mehr

Abkühlung aus der Tiefe kann Korallenriffe vor Hitzestress bewahren

Kühlende Strömungen aus der Tiefe könnten tropische Korallen vor tödlichem Hitzestress bewahren. Wissenschaftler fanden in der Andamanensee heraus, wie Interne Wellen Korallen schützen. Weil diese lokalen Phänomene nicht von Satelliten erfasst werden, weisen die Forscher auf die Bedeutung lokaler Messungen für ein Monitoring und die Festlegung von Schutzzonen hin. Wie …

Mehr

Das Dilemma der unsichtbaren Arten: Gerade bedrohte Arten fallen bei Verbreitungsmodellen durchs Raster

Wegen begrenzter Ressourcen müssen beim Naturschutz räumliche Prioritäten gesetzt werden. Deshalb werden für die Planung von Schutzgebieten Verbreitungsmodelle von Arten eingesetzt. Diese Verbreitungsmodelle sind jedoch nur bedingt dazu geeignet, bedrohte Arten zu schützen: da Daten über die Verbreitung bedrohter Arten meist nur unvollständig sind, werden gerade sie bei den Berechnungen …

Mehr

Abholzung lässt Artenvielfalt in angrenzenden Gewässern sinken

Abholzung führt zu einem Verlust der Artenvielfalt in angrenzenden Fließgewässern. Dies haben Wissenschaftler anhand von modellierten Szenarien gezeigt. Am Beispiel eines Flusseinzugsgebietes in Südchina demonstrierten sie, dass der Artenrückgang durch einen veränderten Wasserhaushalt hervorgerufen wird, der auf eine Umwandlung von Waldflächen in Ackerland zurück geht. Bei 1,3 Milliarden Einwohnern ist …

Mehr

Jedes zusätzliche Grad Celsius verringert die Ernteerträge beim Weizen um sechs Prozent

Weizen leistet einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der Weltbevölkerung. Doch durch den Klimawandel sind seine Erträge gefährdet: Jedes zusätzliche Grad Celsius verringert die Weizenproduktion im Schnitt um sechs Prozent. Das bedeutet weltweite Ertragseinbußen von 42 Millionen Tonnen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam. In ihrer Studie verglichen die Wissenschaftler …

Mehr

Überpopulation von Wild konterkariert Artenschutz

Leider gelingt Artenschutz nicht immer überall dort, wo er erreicht werden soll. Forscher haben nun auf fast 7000 Untersuchungsflächen in Thüringen und Rumänien den Zustand der Waldverjüngung untersucht. Den Forschern zufolge vermehren sich Rehe und Hirsche in den geschützten Gebieten der Laubwälder so massiv, dass die erwünschte Biodiversität, in diesem …

Mehr

Permafrostböden könnten für abrupten Anstieg von Treibhausgasen am Ende der letzten Eiszeit verantwortlich sein

Wissenschaftler haben eine mögliche Quelle identifiziert, aus der vor etwa 14.600 Jahren Kohlendioxid (CO2) und andere Treibhausgase abrupt und in großen Mengen in die Atmosphäre gelangten. Das CO2 – freigesetzt in der Bølling/Allerød Warmphase – stammte dieser neuen Interpretation zufolge vermutlich aus auftauenden arktischen Permafrostböden und verstärkte durch positive Rückkopplung …

Mehr

Bioenergie ist meist nicht nachhaltig!

Nicht überall wo Klimaschutz drauf steht, ist auch Klimaschutz drin. Einige Maßnahmen, die zwar den Kohlendioxid-Ausstoß verringern, sind nur auf den ersten Blick klimaschonend und nachhaltig. Bei genauerer Betrachtung haben sie keine oder sogar eine gegenteilige Wirkung. Letzteres gilt insbesondere für die Nutzung von Bioenergie, wie Forscher festgestellt haben. Die …

Mehr

Durch Klimawandel hervorgerufene Schwankungen der Meerestemperatur könnten wesentlich höher ausfallen als erwartet

Das Klima der Erde scheint in den letzten 7000 Jahren sehr viel unbeständiger gewesen zu sein, als bisher gedacht. Diese Schlussfolgerung legt eine neue Studie nahe. Wissenschaftler zeigen darin, dass die aus Klimaarchiven rekonstruierten Meeresoberflächentemperaturen über lange Zeiträume erheblich stärker variieren als von Klimamodellen vorhergesagt. Konsequenz: entweder liefern gängige Klimaarchive …

Mehr

Bei einer Eisendüngung des Südpolarmeeres könnte weniger Kohlendioxid in der Tiefsee gespeichert werden

Zusätzliches Eisen reduziert die Wirkung der sogenannten biologischen Pumpe, die Kohlendioxid aus den oberen Wasserschichten in die Tiefsee transportiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie zur natürlichen Eisendüngung im Südpolarmeer. Denn eine Eisendüngung fördert nicht nur das Wachstum von Algen, sondern auch das von Kalkschalen bildenden Meeresbewohnern, die sich …

Mehr