Durch Klimawandel hervorgerufene Schwankungen der Meerestemperatur könnten wesentlich höher ausfallen als erwartet

Das Klima der Erde scheint in den letzten 7000 Jahren sehr viel unbeständiger gewesen zu sein, als bisher gedacht. Diese Schlussfolgerung legt eine neue Studie nahe. Wissenschaftler zeigen darin, dass die aus Klimaarchiven rekonstruierten Meeresoberflächentemperaturen über lange Zeiträume erheblich stärker variieren als von Klimamodellen vorhergesagt. Konsequenz: entweder liefern gängige Klimaarchive …

Mehr

Bei einer Eisendüngung des Südpolarmeeres könnte weniger Kohlendioxid in der Tiefsee gespeichert werden

Zusätzliches Eisen reduziert die Wirkung der sogenannten biologischen Pumpe, die Kohlendioxid aus den oberen Wasserschichten in die Tiefsee transportiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie zur natürlichen Eisendüngung im Südpolarmeer. Denn eine Eisendüngung fördert nicht nur das Wachstum von Algen, sondern auch das von Kalkschalen bildenden Meeresbewohnern, die sich …

Mehr

Luftverschmutzung in Asien bedroht Ernteerträge

In asiatischen Ländern wie China oder Indien ist die Ozonbelastung durch die zunehmende Luftverschmutzung inzwischen so groß, dass sie die landwirtschaftlichen Erträge gefährdet. Agrarwissenschaftler haben deshalb 328 verschiedene Reissorten auf ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Ozon getestet. Die Ergebnisse liefern eine wichtige Grundlage für die Züchtung toleranter Reissorten. Die Ergebnisse können dabei …

Mehr

Umstellung auf Mischkulturen könnte Ernährung der Menschheit sichern

Pflanzengemeinschaften nutzen die vorhandenen Resourcen besser aus und garantieren höhere Ernteerträge als Monokulturen. Zu diesem Schluss kommt eine neue europäische Studie. Die Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass eine Umstellung auf Mischkulturen in der Land- und Forstwirtschaft einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung der Welternährung leisten könnte. Monokulturen lassen sich zwar effizient …

Mehr

Bericht zu Folgen der Ozeanversauerung veröffentlicht

Noch nie zuvor haben so viele Wissenschaftler ihre Forschung dem sinkenden pH-Wert des Meereswassers und dessen Wirkung auf die Tier- und Pflanzenwelt der Ozeane gewidmet. Ihre Ergebnisse haben die Forscher nun für den zweiten Ozeanversauerungsbericht der Biodiversitäts-Konvention (CBD – Convention on Biological Diversity) zusammengefasst. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt dabei auf …

Mehr

Klimawandel: Unterschied zwischen Tages- und Nachttemperatur steigt

Mit dem Klimawandel haben sich die Durchschnittstemperaturen auf der Erde erhöht. Ob sich dabei auch die Temperaturunterschiede vergrößern, war bisher noch nicht untersucht worden. Einer neuen Studie zufolge nähern sich weltweit die Unterschiede zwischen Tages- und Nachttemperaturen rapide den jährlichen Unterschieden zwischen Sommer- und Wintertemperaturen an. Gemäßigte Klimaregionen der Erde …

Mehr

Warum der Tannenhäher kein optimaler gefiederter Förster ist

Der Tannenhäher wird auch „gefiederter Förster“ genannt, weil er die Samen der Zirbelkiefer im Boden vergräbt und dadurch zur Ausbreitung dieser Baumart beiträgt. Dabei verbreitet der Vogel die Samen der Kiefer aber nicht so effektiv, wie bisher angenommen. Denn er versteckt die Samen meist an Stellen, an denen sie nicht …

Mehr

Baumwachstum stark beschleunigt

Die Bäume wachsen zwar immer noch nicht in den Himmel, aber seit den 1960er-Jahren hat sich ihr Wachstum deutlich beschleunigt. Auf den ersten Blick kann man diese Veränderung dem Wald nicht ansehen: Denn die typischen Entwicklungsphasen einzelner Bäumen und ganzer Baumbestände haben sich als solche kaum verändert. Sie laufen nur …

Mehr

Massives Abschmelzen der Eisschilde auf Grönland und in der Antarktis

Die Eisschilde von Grönland und der Antarktis schrumpfen zur Zeit in einem Rekordtempo. Pro Jahr verlieren sie insgesamt 500 Kubikmeter Eis. Das entspricht einer Eisschicht, die 600 Meter dick ist und sich über das gesamte Stadtgebiet Hamburgs erstreckt. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die mit Hilfe eines Satelliten flächendeckende Karten …

Mehr

Sandmücken breiten sich immer weiter nach Norden aus

Die winzigen, nur wenige Millimeter großen Blutsauger haben es in sich: sie können die gefürchtete Leishmaniose übertragen. Sandmücken kommen fast überall dort vor, wo die Durchschnittstemperatur nicht unter 10°C fällt. Besonders weit verbreitet sind sie daher in den Tropen und Subtropen, im Mittelmeerraum, in Asien und Amerika. Doch konnten Wissenschaftler …

Mehr

Auf der genetischen Fährte der Wölfe

Seit ein paar Jahren sind die Wölfe nach Deutschland zurückgekehrt. Zum Schutz der Tiere muss ihre Abstammung, Ausbreitung und genetische Vielfalt, sowie die Verursacher von gerissenen Tieren erfasst werden. Das kann man am besten über die genetische Identität der Tiere erreichen. Wissenschaftler haben nun eine neue Methode entwickelt, mit deren …

Mehr

Wilderei bedroht Luchsvorkommen

Studie untersucht Verbreitung von Luchsen in Ostbayern. Europas größte Raubkatze ist wieder im deutsch-tschechischen Grenzgebiet beheimatet. Allerdings leben die Luchse fast ausschließlich in den zwei benachbarten Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava (Tschechien). Wissenschaftler haben untersucht, warum sich die Tiere nicht in anderen Regionen ansiedeln. Ihr Fazit: Offenbar verhindern illegale Abschüsse …

Mehr

Leben im Öl

Kleinste Wassertropfen in Erdöl sind der Lebensraum einiger Mikroorganismen. Die Lebensgemeinschaften tragen dort zum Abbau des Öls bei, berichten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München in der renommierten Fachzeitschrift ‚Science‘. Erdöl klingt zunächst nicht nach belebtem Terrain. Innerhalb des Öls jedoch befinden sich winzige, suspendierte Wassertröpfchen. „Darin haben wir komplexe mikrobielle …

Mehr

Wie Mikroben mit Nitrat umgehen

Neue Science-Studie könnte helfen, den Einsatz von Düngemittel effizienter zu gestalten und den Eintrag von Treibhausgasen zu reduzieren. Der Einfluss der menschlichen Zivilisation auf den globalen Kohlenstoffkreislauf und die möglichen Folgen wie Klimawandel und globale Erwärmung sind lange bekannt. Daneben gibt es andere wichtige Prozesse, die weniger Beachtung finden. Es …

Mehr

Forscher formulieren Strategien gegen den Hunger

Regional angepasste Maßnahmen könnten die Ernährung von zusätzlich drei Milliarden Menschen sichern. Forscher der Universität Bonn haben zusammen mit US-Kollegen eine Weltkarte von Strategien gegen den Hunger veröffentlicht. Sie beschreibt diejenigen Maßnahmen, die je nach Region und Feldfrucht besonders sinnvoll sind, um die Lebensmittelversorgung nachhaltig zu sichern. Die Arbeit erscheint …

Mehr

An der Methanquelle der Pflanzen

In Pflanzen entsteht das Treibhausgas aus der Aminosäure Methionin. Für das Treibhausgas Methan gibt es in der Natur mehr Quellen, als der Wissenschaft lange Zeit bekannt war. Pflanzen sind eine davon. Wie ein deutsch-britisches Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz und der Universität Heidelberg nun herausgefunden haben, …

Mehr

Umwelthormone – kleine Mengen mit großer Wirkung

Leere Fangnetze und weniger Fischarten – Umwelthormone werden für den Rückgang von Fischzahlen verantwortlich gemacht. Doch wie schädlich sind diese Substanzen wirklich? Studien, die ein komplettes Fischleben abbilden, geben Aufschluss.