Abkühlung aus der Tiefe kann Korallenriffe vor Hitzestress bewahren

Kühlende Strömungen aus der Tiefe könnten tropische Korallen vor tödlichem Hitzestress bewahren. Wissenschaftler fanden in der Andamanensee heraus, wie Interne Wellen Korallen schützen. Weil diese lokalen Phänomene nicht von Satelliten erfasst werden, weisen die Forscher auf die Bedeutung lokaler Messungen für ein Monitoring und die Festlegung von Schutzzonen hin. Wie …

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Das Dilemma der unsichtbaren Arten: Gerade bedrohte Arten fallen bei Verbreitungsmodellen durchs Raster

Wegen begrenzter Ressourcen müssen beim Naturschutz räumliche Prioritäten gesetzt werden. Deshalb werden für die Planung von Schutzgebieten Verbreitungsmodelle von Arten eingesetzt. Diese Verbreitungsmodelle sind jedoch nur bedingt dazu geeignet, bedrohte Arten zu schützen: da Daten über die Verbreitung bedrohter Arten meist nur unvollständig sind, werden gerade sie bei den Berechnungen …

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Abholzung lässt Artenvielfalt in angrenzenden Gewässern sinken

Abholzung führt zu einem Verlust der Artenvielfalt in angrenzenden Fließgewässern. Dies haben Wissenschaftler anhand von modellierten Szenarien gezeigt. Am Beispiel eines Flusseinzugsgebietes in Südchina demonstrierten sie, dass der Artenrückgang durch einen veränderten Wasserhaushalt hervorgerufen wird, der auf eine Umwandlung von Waldflächen in Ackerland zurück geht. Bei 1,3 Milliarden Einwohnern ist …

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Jedes zusätzliche Grad Celsius verringert die Ernteerträge beim Weizen um sechs Prozent

Weizen leistet einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der Weltbevölkerung. Doch durch den Klimawandel sind seine Erträge gefährdet: Jedes zusätzliche Grad Celsius verringert die Weizenproduktion im Schnitt um sechs Prozent. Das bedeutet weltweite Ertragseinbußen von 42 Millionen Tonnen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam. In ihrer Studie verglichen die Wissenschaftler …

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Überpopulation von Wild konterkariert Artenschutz

Leider gelingt Artenschutz nicht immer überall dort, wo er erreicht werden soll. Forscher haben nun auf fast 7000 Untersuchungsflächen in Thüringen und Rumänien den Zustand der Waldverjüngung untersucht. Den Forschern zufolge vermehren sich Rehe und Hirsche in den geschützten Gebieten der Laubwälder so massiv, dass die erwünschte Biodiversität, in diesem …

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Permafrostböden könnten für abrupten Anstieg von Treibhausgasen am Ende der letzten Eiszeit verantwortlich sein

Wissenschaftler haben eine mögliche Quelle identifiziert, aus der vor etwa 14.600 Jahren Kohlendioxid (CO2) und andere Treibhausgase abrupt und in großen Mengen in die Atmosphäre gelangten. Das CO2 – freigesetzt in der Bølling/Allerød Warmphase – stammte dieser neuen Interpretation zufolge vermutlich aus auftauenden arktischen Permafrostböden und verstärkte durch positive Rückkopplung …

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Bioenergie ist meist nicht nachhaltig!

Nicht überall wo Klimaschutz drauf steht, ist auch Klimaschutz drin. Einige Maßnahmen, die zwar den Kohlendioxid-Ausstoß verringern, sind nur auf den ersten Blick klimaschonend und nachhaltig. Bei genauerer Betrachtung haben sie keine oder sogar eine gegenteilige Wirkung. Letzteres gilt insbesondere für die Nutzung von Bioenergie, wie Forscher festgestellt haben. Die …

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Durch Klimawandel hervorgerufene Schwankungen der Meerestemperatur könnten wesentlich höher ausfallen als erwartet

Das Klima der Erde scheint in den letzten 7000 Jahren sehr viel unbeständiger gewesen zu sein, als bisher gedacht. Diese Schlussfolgerung legt eine neue Studie nahe. Wissenschaftler zeigen darin, dass die aus Klimaarchiven rekonstruierten Meeresoberflächentemperaturen über lange Zeiträume erheblich stärker variieren als von Klimamodellen vorhergesagt. Konsequenz: entweder liefern gängige Klimaarchive …

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Bei einer Eisendüngung des Südpolarmeeres könnte weniger Kohlendioxid in der Tiefsee gespeichert werden

Zusätzliches Eisen reduziert die Wirkung der sogenannten biologischen Pumpe, die Kohlendioxid aus den oberen Wasserschichten in die Tiefsee transportiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie zur natürlichen Eisendüngung im Südpolarmeer. Denn eine Eisendüngung fördert nicht nur das Wachstum von Algen, sondern auch das von Kalkschalen bildenden Meeresbewohnern, die sich …

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Luftverschmutzung in Asien bedroht Ernteerträge

In asiatischen Ländern wie China oder Indien ist die Ozonbelastung durch die zunehmende Luftverschmutzung inzwischen so groß, dass sie die landwirtschaftlichen Erträge gefährdet. Agrarwissenschaftler haben deshalb 328 verschiedene Reissorten auf ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Ozon getestet. Die Ergebnisse liefern eine wichtige Grundlage für die Züchtung toleranter Reissorten. Die Ergebnisse können dabei …

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Umstellung auf Mischkulturen könnte Ernährung der Menschheit sichern

Pflanzengemeinschaften nutzen die vorhandenen Resourcen besser aus und garantieren höhere Ernteerträge als Monokulturen. Zu diesem Schluss kommt eine neue europäische Studie. Die Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass eine Umstellung auf Mischkulturen in der Land- und Forstwirtschaft einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung der Welternährung leisten könnte. Monokulturen lassen sich zwar effizient …

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Bericht zu Folgen der Ozeanversauerung veröffentlicht

Noch nie zuvor haben so viele Wissenschaftler ihre Forschung dem sinkenden pH-Wert des Meereswassers und dessen Wirkung auf die Tier- und Pflanzenwelt der Ozeane gewidmet. Ihre Ergebnisse haben die Forscher nun für den zweiten Ozeanversauerungsbericht der Biodiversitäts-Konvention (CBD – Convention on Biological Diversity) zusammengefasst. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt dabei auf …

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Klimawandel: Unterschied zwischen Tages- und Nachttemperatur steigt

Mit dem Klimawandel haben sich die Durchschnittstemperaturen auf der Erde erhöht. Ob sich dabei auch die Temperaturunterschiede vergrößern, war bisher noch nicht untersucht worden. Einer neuen Studie zufolge nähern sich weltweit die Unterschiede zwischen Tages- und Nachttemperaturen rapide den jährlichen Unterschieden zwischen Sommer- und Wintertemperaturen an. Gemäßigte Klimaregionen der Erde …

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Warum der Tannenhäher kein optimaler gefiederter Förster ist

Der Tannenhäher wird auch „gefiederter Förster“ genannt, weil er die Samen der Zirbelkiefer im Boden vergräbt und dadurch zur Ausbreitung dieser Baumart beiträgt. Dabei verbreitet der Vogel die Samen der Kiefer aber nicht so effektiv, wie bisher angenommen. Denn er versteckt die Samen meist an Stellen, an denen sie nicht …

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Baumwachstum stark beschleunigt

Die Bäume wachsen zwar immer noch nicht in den Himmel, aber seit den 1960er-Jahren hat sich ihr Wachstum deutlich beschleunigt. Auf den ersten Blick kann man diese Veränderung dem Wald nicht ansehen: Denn die typischen Entwicklungsphasen einzelner Bäumen und ganzer Baumbestände haben sich als solche kaum verändert. Sie laufen nur …

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Massives Abschmelzen der Eisschilde auf Grönland und in der Antarktis

Die Eisschilde von Grönland und der Antarktis schrumpfen zur Zeit in einem Rekordtempo. Pro Jahr verlieren sie insgesamt 500 Kubikmeter Eis. Das entspricht einer Eisschicht, die 600 Meter dick ist und sich über das gesamte Stadtgebiet Hamburgs erstreckt. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die mit Hilfe eines Satelliten flächendeckende Karten …

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Sandmücken breiten sich immer weiter nach Norden aus

Die winzigen, nur wenige Millimeter großen Blutsauger haben es in sich: sie können die gefürchtete Leishmaniose übertragen. Sandmücken kommen fast überall dort vor, wo die Durchschnittstemperatur nicht unter 10°C fällt. Besonders weit verbreitet sind sie daher in den Tropen und Subtropen, im Mittelmeerraum, in Asien und Amerika. Doch konnten Wissenschaftler …

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Auf der genetischen Fährte der Wölfe

Seit ein paar Jahren sind die Wölfe nach Deutschland zurückgekehrt. Zum Schutz der Tiere muss ihre Abstammung, Ausbreitung und genetische Vielfalt, sowie die Verursacher von gerissenen Tieren erfasst werden. Das kann man am besten über die genetische Identität der Tiere erreichen. Wissenschaftler haben nun eine neue Methode entwickelt, mit deren …

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