Krankenhauskeim: Mit dem Baukastenprinzip zu einer schnellen Anpassung

Bakterien müssen sich ständig an wechselnde Umweltbedingungen anpassen, um zu überleben. Diese Herausforderung meistern sie, indem sie koordiniert bestimmte Gene aktivieren, die sie unter den jeweiligen Lebensbedingungen benötigen. Forscher haben nun gezeigt, dass sich Bakterien schneller und nachhaltiger an veränderte Umweltbedingungen anpassen können, wenn sie über die Fähigkeit verfügen, ganze …

Mehr

Ausgewilderte Orang-Utans: Vermischung von Unterarten beunruhigt Forscher

Wegen der fortschreitenden Zerstörung ihrer Lebensräume landen immer mehr vom Aussterben bedrohte Tierarten in Pflege- und Auffangstationen. Meist setzten sich diese zum Ziel die Tiere auszuwildern und in frei lebende Populationen zu integrieren. Doch Forscher warnen davor, dass es dabei zu einer Einschleppung nicht einheimischer Unterarten kommen kann. Mithilfe von …

Mehr

Genom der Wunderpflanze Seegras entschlüsselt

Ähnlich, wie unsere Wälder an Land bieten Seegraswiesen zahlreichen Tieren, wie Fischen und anderen Meeresbewohnern einen vielfältigen Lebensraums. Doch damit nicht genug erfüllt Seegras auch noch eine Filterfunktion. Nun ist es Forschern gelungen das Erbgut des Großen Seegrases zu entschlüsseln. Die Ergebnisse geben Aufschluss über die Evolution der marinen Wunderpflanze. …

Mehr

Riesenaffe starb wegen mangelnder Flexibilität aus

Vor 100.000 Jahren streifte ein gigantischer Menschenaffe durch die Wälder Asiens: Gigantopithecus genannt. Er soll zwischen 1,80 und drei Metern groß gewesen sein. Forscher sind nun der Frage nachgegangen, wovon sich dieser Gigant ernährt hat und warum er ausgestorben ist. Ergebnis: Dem vermutlich größten Affen der Erdgeschichte wurde möglicherweise seine …

Mehr

Wechselvolle Geschichte der Partnerschaft zwischen Ameisen und Pflanzen

Symbiosen zwischen Ameisen und Pflanzen sind meist für beide Seiten von Vorteil: Als Gegenleistung für ihren Schutz vor Schädlingen erhalten die Ameisen Kost und Logis von ihrer Wirtspflanze. Der Frage wie sich solche Beziehungen entwickeln ist nun ein Forscherteam nachgegangen. Dabei zeigte sich, wie dynamisch sich solche Symbiosen herausbilden. Die …

Mehr

Wie die Erfindung der Landwirtschaft unser Erbgut veränderte

Die Erfindung der Landwirtschaft ist eines der wichtigsten Meilensteine in der Menschheitsgeschichte: Vor rund 7500 Jahren begann der Siegeszug von Ackerbau und Viehzucht in Mitteleuropa. Im Laufe dieser Veränderungen musste sich der Mensch an neue Umweltbedingungen, ein verändertes Nahrungsangebot, sowie den engen Kontakt zu gezähmten Tieren und deren Krankheitserregern anpassen. …

Mehr

Die Folgen fehlender elterlicher Fürsorge

Ein Verlust der Eltern hat bei Jungtieren, die auf Brutpflege angewiesen sind, oft gravierende Folgen und kann einem Todesurteil gleichkommen. Am Beispiel von Ohrwürmern haben Forscher nun untersucht, wie sich eine fehlende Brutfürsorge auf Tiere auswirkt, die nicht zwingend auf sie angewiesen sind. Zur Überraschung der Forscher waren Ohrwürmer, die …

Mehr

Vorfahren der Bienen waren bereits wählerische Sammler

Die Vorfahren der Honigbienen vor 50 Millionen Jahren waren bereits ziemlich wählerisch, was das Futter für ihren Nachwuchs anbelangte, wie Forscher nun herausfanden. Demnach stammten sie die Pollen, die sie für ihre Larven sammelten, stets von denselben Pflanzen. Wenn es dagegen um ihr eigenes leibliches Wohl ging, zeigten sie sich …

Mehr

Erfolgt die Evolution rein zufällig oder ist sie vorhersehbar?

Wissenschaftler haben untersucht, ob die Evolution verhersagbar ist, oder rein zufällig erfolgt. Anhand von zwei Populationen des Atlantik-Kärpflings zeigen sie, dass diese sich jeweils durch eine andere zufällige Reihenfolge von Mutationen an ihre lebensfeindliche Umwelt anpassten. Die Fische leben in Gewässer mit einem hohen Gehalt an hochgiftigem Schwefelwasserstoff. Schwefelwasserstoff (H2S) …

Mehr

Was der Marmorkrebs der Krebsforschung zu bieten hat

Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg haben eine neue Tierart entdeckt: Der Marmorkrebs, Procambarus virginalis, hat sich vermutlich vor 30 Jahren in einem einzigen Schritt aus dem Everglades-Sumpfkrebs entwickelt und seitdem weltweit verbreitet. Alle bisher untersuchten Tiere sind weiblich, pflanzen sich ohne männliche Hilfe durch Jungfernzeugung fort und verfügen über …

Mehr

Der Sonnenschutz der Urbakterien

Vor drei bis vier Milliarden Jahren verfügte die Erdatmosphäre noch nicht über eine schützende Ozonschicht. Dennoch entwickelte sich zu dieser Zeit das Leben auf der Erde. Doch wie gelang es den Organismen sich vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen? Diese Frage stellte sich ein Forscherteam und kam zu dem Schluss: …

Mehr

Konnten unsere Vorfahren Gliedmaßen und Organe regenerieren?

Ursprünglich konnten wahrscheinlich alle Landwirbeltiere ihre Gliedmaßen und inneren Organe nach einer Verletzung regenerieren. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam, dass fossile Amphibien des Erdaltertums untersuchte. Demnach haben Salamander ihr besonderes Regenerationsvermögen nicht speziell im Laufe der Evolution entwickelt, sondern sie sind vielmehr die einzigen verbleibenden Wirbeltiere, die sich diese …

Mehr

Fossiler Farbstoff aus der Jura-Zeit ähnelt modernem Antibiotikum

Bei der Untersuchung von rosa gefärbten fossilen Rotalgen machten Forscher eine erstaunliche Entdeckung: Die fossilen Pigmente aus der Jura-Zeit ähnelt einem kürzlich entdeckten Antibiotikum. Mit Hilfe modernster analytischer Methoden konnten Forscher die Struktur des fossilen Farbstoffs aufzuklären. Für die Forscher war es eine echte Herausforderung aus den fossilen Kalkrotalgen genügend …

Mehr

Vorindustrielle Völker schlafen zwar nicht länger, aber besser, als wir

Seit der Einführung des elektrischen Lichts gibt es viele besorgte Stimmen, die meinen wir würden nicht mehr lange genug schlafen. Ihrer Meinung nach schliefen unsere Vorfahren in der vorindustriellen Welt wesentlich länger, als wir heutigen Zeitgenossen. Um diese These zu überprüfen haben Wissenschaftler nun erfasst, wie lange Mitglieder dreier vorindustrieller …

Mehr

Körpertemperatur von Dinosauriern ähnelte wahrscheinlich der von heutigen Säugetieren

Vögel und Säugetiere können, als sogenannte endotherme Tiere, ihre Körpertemperatur unabhängig von ihrer Umgebung durch eigenen Wärmeproduktion von innen her regulieren. Bisher rätseln Forscher, wie sich diese Thermoregulation im Laufe der Evolution entwickelt hat. Das liegt unter anderem daran, dass sich die Körpertemperatur ausgestorbener Tieren nur schwer ermitteln lässt. Nun ist …

Mehr

Urpferdchen verfügte bereits vor 48 Millionen Jahren über eine komplexe Plazenta

Wissenschaftler haben den Fötus einer 48 Millionen Jahre alten Urpferdchen-Stute untersucht. Der Fund stammt aus der Grube Messel. In dem ungewöhnlich gut erhaltenen Fossil entdeckte das Forscherteam eine versteinerte Gebärmutter mit Mutterkuchen. Damit ist dies weltweit der älteste Fund dieses Fortpflanzungssystems. Demnach entwickelte sich der Fortpflanzungsapparat bei den Vorfahren der …

Mehr

Malaria: Genvariante macht Mücken fruchtbar und ansteckend

Malaria ist eine der am weitesten verbreiteten Infektionskrankheiten der Tropen. Die einzelligen Erreger werden beim Stich infizierter Anopheles-Mücken von Mensch zu Mensch übertragen. Bislang glaubte man, die männlichen Mücken seinen nicht am Infektionsprozess beteiligt, denn nur die Weibchen saugen Blut. Indirekt sind sie dies aber doch, wie Forschern nun herausgefunden …

Mehr