Wie der Honiganzeiger zu einem Festmahl kommt

Große Honiganzeiger ernähren sich hauptsächlich von Insekten. Doch sie mögen auch gerne Wachs von Bienenestern. Doch alleine kommen sie meist an diese Leckerbissen nicht heran. Daher suchen sie sich größere Partner, wie etwa den Honigdachses, die Ginsterkatze oder den Menschen. In verschiedenen afrikanischen Ländern locken Menschen, die auf der Suche …

Mehr

Warum sich Fledermausweibchen von Windrädern angezogen fühlen

Vor allem weibliche Fledermäuse scheinen im Frühsommer regelrecht von Windkraftanlagen angezogen zu werden. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam, nachdem es den nächtlichen Flug des einheimischen Großen Abendseglers via GPS-Tracking beobachtet hat. Anlass der Studie ist der Konflikt zwischen einer nachhaltigen Energiegewinnung mittels Windkraft und dem Schutz gefährdeter Fledermäuse. Seit …

Mehr

Auch Trauma-Überwindung wird vererbt

Forschende der Universität Zürich und der ETH Zürich konnten zeigen, dass eine anregende Umgebung traumabedingte Symptome bei Mäusen rückgängig machen kann. Damit konnten die Wissenschaftler erstmals nachweisen, dass positive Umweltfaktoren Verhaltensänderungen korrigieren können, die sonst an die Nachkommen vererbt würden. Traumatische Erlebnisse in der Kindheit erhöhen das Risiko, später im …

Mehr

Auch kleine Gehirne können Erstaunliches leisten

Der Elefantenrüsselfisch erkundet seiner Umgebung, sowohl mit seinen Augen, als auch mit seinem elektrischen Sinn. Forscher haben nun untersucht, wie komplex die Verarbeitung dieser beiden Sinneseindrücke ist. Mit seinem winzigen Gehirn erbringt der Fisch Leistungen die man bisher nur Menschen oder Säugetieren zutraute. Der Elefantenrüsselfisch (Gnathonemus petersii) gehört zu den …

Mehr

Riechen und schmecken, was gesund ist

Je nach den aktuellen Umständen braucht der Körper Nährstoffe in unterschiedlicher Menge und Zusammensetzung. Dazu gehören etwa die Polyamine: Sie werden  vermehrt benötigt, wenn sich Gewebe entwickeln, wachsen oder regenerieren. Ein Mangel an Polyaminen geht mit neurodegenerativen Erkrankungen, Altern und einer verminderten Fruchtbarkeit einher. Ein zu Viel dieser Substanzen wird …

Mehr

Mit einer veränderten Quakfrequenz zur Artentrennung

Zwei eng verwandte Laubfrosch-Arten, die in den Savannen Boliviens und Brasiliens leben entwickeln unterschiedliche Frequenzen bei ihren Rufen, wenn sie gemeinsam in der gleichen Region leben. Diese sogenannte Merkmalsverschiebung ist ein evolutionsbiologisches Phänomen, das dazu dient konkurrierenden Arten bei der Fortpflanzung auszuweichen. Die beiden Laubfrösche Scinax madeirae und Scinax fuscomarginatus …

Mehr

Wie Hunger das Verhalten beeinflusst

Wer hungrig einkaufen geht, packt oft mehr in seinen Einkaufswagen, als ursprünglich geplant. Offenbar reagieren wir sensibler auf Nahrungsangebote, wenn wir Hunger haben. Forscher haben nun am Zebrafisch herausgefunden, dass dem tatsächlich so ist. Demnach werden bei Hunger über zwei molekulare Regelmechanismen zusätzliche Nervenzellen aktiviert. Denn potenzielle Beuteobjekte stimulieren bei …

Mehr

Die Vorteile der daheim gebliebenen

Männchen, die zu Hause bleiben, gelten bei Forschern oft als weniger fit, als solche, die sich einem neuen Rudel anschließen. Doch das stimmt so nicht, zumindest nicht für Tüpfelhyänen. Laut einer neuen Studie können sogenannte Nesthocker genauso viele Nachkommen zeugen wie ihre abenteuerlustigen, abwandernden Geschwister. Ob es sinnvoller ist, sich …

Mehr

Wer sich mehr um seine Partnerin kümmert hält sie vom Fremdgehen ab

Das gilt zumindest für den Rotrücken-Staffelschwanz, einen australischen Singvogel. Bei ihnen kommt es immer wieder zu Seitensprüngen durch die Weibchen. Um das zu verhindern greifen die Männchen auf zwei verschiedene Strategien zurück: Entweder versuchen sie ihre Rivalen durch aggressive Angriffe aus ihrem Revier zu vertreiben. Oder sie festigen die Bindung …

Mehr

Ohne Köpfchen würden Schimpansen nicht satt

Im Urwald ist der Tisch für Schimpansen alles andere als reich gedeckt. Mit Ihrer vorwiegend pflanzlichen Ernährung und ihrem, für Pflanzenfresser, einfachen Magen satt zu werden stellt die Tiere täglich vor neue Herausforderungen. Ganz zu schweigen von der Notwendigkeit, ihr relativ großes Gehirn mit genügend Energie zu versorgen. Zu diesem …

Mehr

Befreundete Schimpansen vertrauen einander

Nicht nur bei uns Menschen basiert eine echte Freundschaft auf gegenseitigem Vertrauen. Auch bei befreundeten Schimpansen ist dies der Fall. Demnach haben sich auf Vertrauen basierende Freundschaften im Laufe der Evolution sehr viel früher entwickelt, als bisher angenommen. Viele intelligente Tiere entwickeln untereinander Freundschaften, wie etwa viele höheren Säugetiere oder …

Mehr

Heringsmöwen: Immer der Nase nach ins Winterquartier

Zugvögel legen auf ihren Flügen Tausende von Kilometern zurück und erreichen ihr Ziel mit großer Genauigkeit. Wie ihnen das gelingt, ist bis heute nicht restlos verstanden. Wissenschaftler wollten herausfinden welche Sinne für die Navigation von Heringsmöwen besonders wichtig sind. Dazu haben die Forscher Vögel aus dem Grenzgebiet zwischen Russland und …

Mehr

Die Folgen fehlender elterlicher Fürsorge

Ein Verlust der Eltern hat bei Jungtieren, die auf Brutpflege angewiesen sind, oft gravierende Folgen und kann einem Todesurteil gleichkommen. Am Beispiel von Ohrwürmern haben Forscher nun untersucht, wie sich eine fehlende Brutfürsorge auf Tiere auswirkt, die nicht zwingend auf sie angewiesen sind. Zur Überraschung der Forscher waren Ohrwürmer, die …

Mehr