Das Ende der Maya: Wie verschwenderischer Umgang mit Wasser Kulturen zerstören kann

Lange bevor Columbus nach Amerika gelangte florierte in Mittelamerika die Hochkultur der Maya. Doch im neunten Jahrhundert kam es zu gravierenden gesellschaftlichen Umbrüchen, die zu deren Untergang führten. Nach wie vor rätseln Wissenschaftler über den Grund für diesen dramatischen Wandel. Nun haben Forscher mit einer Computersimulation herausgefunden, dass die Maya …

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Wie der Honiganzeiger zu einem Festmahl kommt

Große Honiganzeiger ernähren sich hauptsächlich von Insekten. Doch sie mögen auch gerne Wachs von Bienenestern. Doch alleine kommen sie meist an diese Leckerbissen nicht heran. Daher suchen sie sich größere Partner, wie etwa den Honigdachses, die Ginsterkatze oder den Menschen. In verschiedenen afrikanischen Ländern locken Menschen, die auf der Suche …

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Neonikotinoide schädigen männliche Bienen

Neonikotinoide beeinträchtigen die Fortpflanzungsfähigkeit männlicher Honigbienen. Wie Forscher zeigen konnten verkürzen diese Insektizide die Lebensdauer der männlichen Bienen und reduzieren darüber hinaus deren Anzahl lebender Spermien. Beide Neonikotinoide sind in Europa teilweise verboten. Das Forscherteam fordert eine gründlichere Risiko-Abschätzung dieser Insektizide für die Umwelt, wie die Universität Bern berichtet. Honigbienen …

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Lösen Proteine der angeborenen Immunabwehr neurodegenerative Erkrankungen aus?

Viele neurodegenerative Erkrankungen gehen mit Proteinablagerungen einher. Lange glaubte man, diese Proteinaggregate seien das Ergebnis fehlerhafter Proteinfaltung. Doch in den letzten Jahren häufen sich Hinweise, dass die Aggregation der beteiligten Proteine zu deren natürlicher Funktion gehört: Denn sie sind Teil der angeborenen Immunantwort. Sie setzen Bakterien, Viren oder Pilze fest, …

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Dient das Alzheimer-Protein der Infektionsabwehr?

Seit Jahren stehen ß-Amyloid Proteine im Verdacht Alzheimer auszulösen. Sie kommen im Gehirn von Alzheimer-Patienten in Form von amyloiden Plaques vor. Doch auch bei Menschen, die sich ihre geistige Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter erhalten konnten, wurden solche Plaques mitunter in großer Zahl gefunden. Wie Forscher nun an zwei Tiermodellen …

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Der Siegeszug der Kopffüßer

Während sich die Populationen vieler Fischarten im Sinkflug befinden nimmt die Zahl der Kopffüßer, wie Kalmare, Kraken und Tintenfische seit 60 Jahren stetig zu. Das berichten Forscher, nachdem sie weltweite Fangzahlen der Weichtiere analysiert haben, wie die Univeristät von Adelaide in Australien berichtet. Ein Forscherteam unter der Leitung von Zoë …

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Wie Intervallfasten gegen Fettleber hilft

Forscher haben eine molekulare Grundlage dafür entdeckt, warum Intervallfasten der Bildung einer Fettleber entgegenwirkt. Beim Fasten stellen Leberzellen ein bestimmtes Protein her, das den Stoffwechsel der Leber an das knappe Nahrungsangebot anpasst. Fehlt dieses Protein, so entsteht eher eine Fettleber, wie das Helmholtz-Zentrum München berichtet. In der modernen Gesellschaft, mit …

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Plastik-abbauendes Bakterium entdeckt

Auf dem Gelände einer Recyclingfirma haben Forscher ein Bakterium entdeckt, das sich von Plastik ernährt. Zu diesem Zweck hat Ideonella sakaiensis zwei neue Enzyme entwickelt, mit deren Hilfe es PET in zwei Schritten in umweltverträgliche Abbauprodukte zerlegt. Diese nutzt es als Energie- und Kohlenstoffquelle. Für den Abbau einer dünnen PET-Folie …

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Grauer Star bei Kindern: Operation sorgt für Neubildung der Augenlinse

Durch eine schonendere Operation von Kindern mit angeborenem grauen Star ist es Forschern gelungen, eine Neubildung der Augenlinse zu induzieren. Anders als herkömmliche Verfahren schont die neue Methode die Linsenkapsel, so dass die Linsenstammzellen für eine natürliche Regeneration der entfernten Augenlinse sorgen können. Kinder mit erblich bedingtem grauen Star werden …

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Krankenhauskeim: Mit dem Baukastenprinzip zu einer schnellen Anpassung

Bakterien müssen sich ständig an wechselnde Umweltbedingungen anpassen, um zu überleben. Diese Herausforderung meistern sie, indem sie koordiniert bestimmte Gene aktivieren, die sie unter den jeweiligen Lebensbedingungen benötigen. Forscher haben nun gezeigt, dass sich Bakterien schneller und nachhaltiger an veränderte Umweltbedingungen anpassen können, wenn sie über die Fähigkeit verfügen, ganze …

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Bakterienzellen funktionieren wie winzige Augäpfel

Cyanobakterien sind nur drei Mikrometer groß und damit zu klein, um den Lichtunterschied zwischen der Vorder- und der Rückseite der Zelle wahrzunehmen. Denn sie sind nur wenige Längen einer Lichtwelle lang. Dennoch schwimmen sie gezielt auf eine Lichtquelle zu. Seit ihrer Entdeckung vor 300 Jahren rätseln Forscher, wie den Winzlinge …

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Einmal risikobereit – immer risikobereit

Wer in seiner Jugend risikobereit ist, wird auch meist im Alter mehr Risiken eingehen, als seine Altersgenossen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, in deren Rahmen die Risikobereitschaft von über 44.000 Deutschen ermittelt wurde. Demnach ist die Risikobereitschaft ein Persönlichkeitsmerkmal, das ähnlichen Schwankungen unterworfen ist, wie andere Persönlichkeitsmerkmale auch. Laut …

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Riesenaffe starb wegen mangelnder Flexibilität aus

Vor 100.000 Jahren streifte ein gigantischer Menschenaffe durch die Wälder Asiens: Gigantopithecus genannt. Er soll zwischen 1,80 und drei Metern groß gewesen sein. Forscher sind nun der Frage nachgegangen, wovon sich dieser Gigant ernährt hat und warum er ausgestorben ist. Ergebnis: Dem vermutlich größten Affen der Erdgeschichte wurde möglicherweise seine …

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Steroid-Augentropfen lösen Grauen Star bei Mäusen auf

Ein Forscherteam hat ein weiteres Steroid entdeckt, das die Proteinaggregate bei grauem Star auflösen kann. Augentropfen mit dem nur im Blut, aber nicht im Auge natürlicherweise vorkommenden Sterol verringerten den Grauen Star bei Mäusen bereits nach vierwöchiger Behandlung deutlich. Möglicherweise könnten vergleichbare Substanzen zur Behandlung von neurologischen Erkrankungen, wie Alzheimer, …

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