Wie Intervallfasten gegen Fettleber hilft

Forscher haben eine molekulare Grundlage dafür entdeckt, warum Intervallfasten der Bildung einer Fettleber entgegenwirkt. Beim Fasten stellen Leberzellen ein bestimmtes Protein her, das den Stoffwechsel der Leber an das knappe Nahrungsangebot anpasst. Fehlt dieses Protein, so entsteht eher eine Fettleber, wie das Helmholtz-Zentrum München berichtet. In der modernen Gesellschaft, mit …

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Chemotherapie kann Krebszellen aggressiver machen

Forscher wollten einen bei invasivem Brustkrebs häufig veränderten Signalweg mit einem Wirkstoff unterbrechen. Doch die Krebszellen reagierten anders als erwartet: Anstatt in ihrem Wachstum gehemmt zu werden, vermehrten sich die Zellen stärker und änderten ihr Invasionsverhalten. Wenn sich Brustkrebs fortentwickelt, beginnen Tumorzellen, das ursprüngliche Drüsengewebe zu verlassen, indem sie aktiv …

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Spiegeln die angeblich krebstypischen Erbgutmarkierungen nur das Reifestadium der Zellen wieder?

Das Muster an chemischen, „epigenetischen“ Markierungen am Erbgut von Tumorzellen weicht von dem bisher als Referenz benutzter, gesunder Zellen ab. Deshalb galten die Unterschiede als charakteristisch für Krebs. Bei einer Form von Blutkrebs entdeckten Wissenschaftler nun: Das Markierungsmuster der Krebszellen reflektiert zum großen Teil das Reifestadium der Vorläuferzellen im Moment …

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Goldstandard soll Krebsgenom-Analyse verbessern helfen

Wenn verschiedene Labore im Erbgut von Krebspatienten nach Mutationen suchen kommen sie oft zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler bei einem weltweiten Ringversuch. Nun wollen sie mit einem Sequenzierungsdatensatz als „Goldstandard“ und Richtlinien zur bioinformatischen Auswertung einen weltweit einheitlichen Standard für die Suche nach krebsrelevanten Mutationen sorgen. …

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Netzwerk macht Hirntumoren therapieresistent

Glioblastome sind die bösartigsten Hirntumoren. Wissenschaftler haben nun entdeckt, dass die Glioblastomzellen durch lange Zellfortsätze miteinander verbunden sind. Sie kommunizieren über diese Verschaltungen und schützen sich so vor den Folgen einer Therapie. Blockierten die Forscher die Ausbildung dieses Netzwerkes, so wuchsen die Krebszellen weniger invasiv in das Gehirn ein und …

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Die dramatischen Folgen einer Mangeldurchblutung

Forscher haben untersucht, wie dramatisch sich ein Mangel an Sauerstoff und Nährstoffen auf Zellen auswirkt. Dieser „ausgehungerte“ Zustand ist typisch für weit verbreitete Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Die Ergebnisse liefern neue Einblicke darüber, welche Schäden diese Krankheiten verursachen, und könnten zur Entwicklung neuer Behandlungsmethoden beitragen. Wenn ein Mensch …

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Was der Marmorkrebs der Krebsforschung zu bieten hat

Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg haben eine neue Tierart entdeckt: Der Marmorkrebs, Procambarus virginalis, hat sich vermutlich vor 30 Jahren in einem einzigen Schritt aus dem Everglades-Sumpfkrebs entwickelt und seitdem weltweit verbreitet. Alle bisher untersuchten Tiere sind weiblich, pflanzen sich ohne männliche Hilfe durch Jungfernzeugung fort und verfügen über …

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Neuroblastom: Telomerase macht Zellen unsterblich

Das Neuroblastom, ein Tumor des peripheren Nervensystems, gehört zu den häufigsten Krebsarten im Kindesalter. Manche dieser Tumoren bilden sich ohne Behandlung komplett zurück, andere jedoch schreiten trotz intensivster Therapie unaufhaltsam voran. Wissenschaftler haben nun die Ursache für die unterschiedlichen Krankheitsverläufe aufgeklärt. Wie sie entdeckten, ist in besonders bösartigen Tumoren eines …

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Lymphdrüsenkrebs: Epigenetische Steuerung der Genaktivität sorgt für Aggressivität

Wissenschaftler haben in Lymphdrüsenkrebs die so genannte „epigenetische“ Steuerung der Genaktivität durch chemische Markierungen des Erbguts untersucht. Dafür verglichen sie die DNA-Methylierungsmuster des kompletten Erbguts von 22 Krebsfällen mit dem von gesundem Kontrollgewebe der jeweiligen Patienten. Wie die Forscher heraus fanden, wird die Genaktivität bei Lymphdrüsenkrebs durch ein genau abgestimmtes …

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Erhöhtes Krebsrisiko bei tolerantem Immunsystem

Bremsen so genannte regulatorische T-Zellen die Abwehr von tumorbekämpfenden Immunzellen, so spricht man von Immuntoleranz. Bei einer ausgeprägten Immuntoleranz verdoppelt sich das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken und das für Dickdarmkrebs steigt um rund 60 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher in einer neuen Studie. Demnach könnten individuelle Unterschiede in …

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Mögliches neues Therapiekonzept gegen Bauchspeicheldrüsen- und Lungenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der aggressivsten und am schwierigsten zu behandelnden Tumorarten. Vor allem fortgeschrittene Tumoren erweisen sich oft als therapieresistent. Forscher haben nun einen neuen Therapieansatz erprobt, der vor allem epigenetische Mechanismen berücksichtigt. Er wirkt im Tierexperiment sowohl gegen Pankreas- als auch gegen Lungenkarzinome. Der Bauchspeicheldrüsenkrebs, auch Pankreaskarzinom genannt, ist ein …

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Immuntherapie gegen schwarzen Hautkrebs: Erfolg hängt von Zahl der Mutationen im Tumor ab

Mit Hilfe moderner Immuntherapien können mitunter sogar noch fortgeschrittene Tumoren erfolgreich behandelt werden. Doch wie kommt es, dass diese Medikamente nur bei manchen Patienten wirken und bei anderen nicht? Dieser Frage ist nun ein internationales Forscherteam nachgegangen. Im Mittelpunkt seiner Untersuchungen stand der Wirkstoff Ipilimumab, der bereits erfolgreich gegen schwarzen …

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Dem Immunsystem auf die Finger geschaut

Das Immunsystem jedes Menschen kann bis zu mehrere hunderttausend verschiedene T-Zellen umfassen, wobei jede von ihnen andere Rezeptoren trägt. Diese enorme Vielfalt ist die Voraussetzung für eine schlagkräftige Immunabwehr. Wissenschaftler haben nun eine Sequenzierungsmethode entwickelt, mit der sie das Repertoire an T-Zell-Rezeptoren eines Menschen genau analysieren können. So lässt sich …

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Bereits eine Mutation kann zur Bildung von Tumoren führen

Fehler im Erbgut von Stammzellen können Krebs auslösen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Mutationen zur Folge haben, dass sich die Stammzellen nicht mehr zu reifen Zellen entwickeln können. Wie es genau dazu kommt, haben Wissenschaftler nun an der Fruchtfliege Drosophila untersucht. Die Wissenschaftler um Bruce Edgar …

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Mögliche Ursache für Resistenz gegen Brustkrebs-Therapie entdeckt

Mit einem neuen Mikroskopie-Verfahren haben Forscher die Verteilung bestimmter wachstumsfördernder Rezeptoren auf Brustkrebs-Zellen untersucht. Wie sie dabei entdeckten, fehlen einer kleinen Gruppe der Tumorzellen die krebsfördernden Rezeptor-Paare, sogenannte Dimere. Vermutlich handelt es sich bei diesen Zellen um ruhenden Zellen. Sie könnten laut den Wissenschaftlern der Grund für Resistenz und ein …

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Wie Tumoren einen Toleranzmechanismus sterbender Zellen missbrauchen

Sterbende Zellen können das Immunsystem unterdrücken. Sie halten damit Immunzellen von unerwünschten Abwehrreaktionen gegen körpereigene Strukturen ab. In der Krebstherapie wirkt sich diese immunologische Toleranz jedoch negativ aus und unterdrückt den Kampf gegen den Tumor. Forscher fanden nun einen Auslöser für diese Toleranz. Spezielle intrazelluläre Proteine, sogenannte Annexine, werden in …

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