Wie Krebszellen unsterblich werden

Mit jeder Zellteilung verkürzen sich die Enden der Chromosomen, der Erbgutfäden im Zellkern, um ein kleines Stück. Sobald die als Telomere bezeichneten Chromosomenenden aufgebraucht sind, stellen normale Zellen ihre Teilung ein. Wissenschaftler entdeckten nun, wie Krebszellen DNA-Reparaturenzyme dazu missbrauchen, die Chromosomenenden wieder zu verlängern. Hierdurch entziehen sie sich der natürlichen …

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Wie Eosinophile Granulozyten die Krebsbekämpfung fördern

Viele Tumoren sind von besonderen Zellen der angeborenen Immunabwehr besiedelt, den sogenannten Eosinophilen. Schon lange rätseln Krebsforscher darüber, ob und wenn ja, wie diese Zellen an der Immunabwehr gegen Krebs beteiligt sind. Immunologen zeigen nun erstmals, dass die Eosinophilen tatsächlich die Krebsabwehr verbessern: Mit Lockstoffen rufen sie Killer-T-Zellen ins Tumorgewebe, …

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Wie abgeschwächte Bakterien das Immunsystem gegen Tumoren scharf machen

Kann man mit Bakterieninfektionen Krebs bekämpfen? Durchaus, denn im Mausmodell können sie eine komplette Rückbildung fester Tumore bewirken. Aber viele aggressive Bakterien schaden gleichzeitig auch dem Patienten. Für den Patienten harmlose Bakterien wiederum, können auch dem Krebs nichts anhaben. Wissenschaftlern ist es nun gelungen dieses Dilemma zu lösen. Ihnen gelang …

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Pflanzlicher Wirkstoff Englerin-A kann Nierenkrebszellen abtöten

In der Natur finden sich viele wertvolle Wirkstoffe für die Medizin. So haben Wissenschaftler in einem afrikanischen Strauch eine Substanz entdeckt, die Krebszellen in der Niere abtöten kann. Das Englerin-A genannte Molekül erhöht massiv die Kalziumkonzentration in den Krebszellen. Diese sterben daraufhin ab. Englerin-A aktiviert ausschließlich Kalziumkanäle von Nierenkrebszellen, nicht …

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Warum Parvoviren selektiv gegen manche bösartigen Hirntumoren wirken

Parvoviren können selektiv Krebszellen zerstören und werden gerade in einer ersten klinischen Studie auf ihre Wirksamkeit gegen bösartige Hirntumoren getestet. Für ihrer Vermehrung sind die Viren auf ein wichtiges Enzym in der Wirtszelle angewiesen. Wissenschaftler entdeckten nun, dass sich Parvoviren in gesunden menschlichen Zellen nicht vermehren können, weil es ihnen …

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Ursachen für fehlende Ausreifung von Wilms-Tumoren entschlüsselt

Für kindliche Nierentumoren haben Wissenschaftler nun eine Reihe bisher unbekannter genetischer Ursachen identifiziert. Unter anderem bremst das Fehlen von microRNAs die Reifung der Nieren-Vorläuferzellen. Wilms-Tumoren, auch als Nephroblastome bezeichnet, gehören zu den häufigen soliden Tumoren im Kindesalter. Sie treten meist vor dem sechsten Lebensjahr auf und zählen zu den sogenannten …

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Pflanzlicher Wirkstoff könnte gegen Morbus Cushing wirken

Silibinin ist ein vermutlich gut verträglicher Wirkstoff, der bisher zur Behandlung von Lebervergiftung durch den Knollenblätterpilz eingesetzt wird. Wissenschaftler haben nun entdeckt, dass Silibinin sowohl in Zellkultur, als auch in Tiermodellen und in menschlichem Tumorgewebe gegen Morbus Cushing wirkt. Morbus Cushing ist eine seltene, hormonell bedingte Erkrankung, die durch einen …

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Aktivierte Immunzellen können Darmkrebs nach einer Operation anscheinend in Schach halten

Aktivierte zytotoxische T-Zellen, auch „Killerzellen“ genannt, produzieren den Immunbotenstoff Tumornekrosefaktor alpha. Wissenschaftler wiesen nun nach, dass die Anzahl der sich im Tumorgewebe befindenden aktivierten und gegen den Tumor gerichteten Killerzellen umso höher ist, je mehr TNF alpha sich in dem Gewebe nachweisen lässt. Hohe TNF alpha-Spiegel im Tumor sind daher ein …

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Alternative Zuckerverwertung hilft Zellen oxidativen Stress zu bewältigen

Wenn eine Zelle oxidativem Stress ausgesetzt ist wird ihr normaler Zuckerstoffwechsel blockiert. Bisher war man davon ausgegangen, dass es sich dabei um einen unspezifischen Nebeneffekt handelt. Wie Wissenschaftler nun herausgefunden haben, stellt die Unterbrechung des normalen Zuckerstoffwechsels unter Stressbedingungen jedoch vielmehr eine gezielt eingesetzte Überlebensstrategie der Zellen dar. Sie wird …

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Mutation bei Lymphdrüsenkrebs verhindert den natürlichen Selbstzerstörungsprozess der Krebszellen

Defekte oder potentiell schädliche Zellen werden normalerweise im Körper dazu gebracht, sich selbst zu zerstören. Dieser, als programmierter Zelltod bezeichnete Mechnismus, soll unter anderem die Entstehung von bösartigen Tumorzellen verhindern. Forscher haben nun einen bislang unbekannten Mechanismus zur Einleitung des programmierten Zelltodes entdeckt. Wie die Forscher zeigen konnten, liegen bei …

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Gewebemakrophagen stammen meist nicht von Stammzellen aus dem Knochenmark ab

Die meisten Zellen des Blutes stammen von Stammzellen im Knochenmark ab. Makrophagen, Fresszellen des Immunsystems, bilden jedoch eine Ausnahme. Wie Wissenschaftler nun herausgefunden haben, liegen die Ursprünge der meisten Makrophagen im Dottersack. Von diesem embryonalen Gewebe aus besiedeln Vorläuferzellen der Makrophagen die verschiedenen Gewebe. Dort erneuern sie sich dann selbst. …

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Schonende Kombinationstherapie könnte Metastasierung unterbinden

Wissenschaftler sind auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, die Entstehung von Metastasen zu verhindern fündig geworden. In einem neuen Therapieansatz kombinierten sie einen Antikörper der gegen ein zentrales Steuerprotein der Blutgefäßzellen gerichtete ist mit einer niedrigdosierten Chemotherapie. Die so behandelten Mäuse bildeten weniger Metastasen aus und überlebten länger. Die Kombinationstherapie …

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Neuer Gradmesser für die Bösartigkeit von Prostatakrebs könnte bei der Wahl der besten Therapie helfen

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat ein Protein entdeckt, das als Gradmesser für die Bösartigkeit von Protatakrebs dienen könnte. Eine Überproduktion des Proteins verändert das epigenetische Muster der Zellen so, dass die Aktivität einer Reihe krebshemmender Gene herabgesetzt ist. Zu diesem Schluss kommen die Wissenschaftler nach der Analyse von über 7700 Tumor-Gewebeproben. …

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Mechanismus aufgedeckt, der Rückfall bei chronisch lymphatischer Leukämie erklärt

Die chronisch lymphatische Leukämie (CLL) ist eine der häufigsten Blutkrebserkrankungen bei Erwachsenen. Sie tritt meist erst im höheren Lebensalter auf, verursacht lange Zeit keinerlei Beschwerden und wird häufig rein zufällig entdeckt. Nach einer Behandlung kommt es oft zu Rückfällen. Wissenschaftler haben jetzt eine mögliche Ursache für diese Rückfälle entschlüsselt. In …

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Krebskranke Kinder sollen nach einem Rückfall eine zweite Chance erhalten

Krebs bei Kindern ist heute meist dauerhaft heilbar. Doch 20 Prozent der krebskranken Kinder erleiden nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung einen Rückfall, an dem sie schließlich sterben. Mit dem INFORM-Projekt* wollen Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung diesen Kindern eine zweite Chance eröffnen: Als …

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Killerzellen benötigen Doppelsignal um aktiviert zu werden

Wie Wissenschaftler jetzt herausfanden benötigen Killerzellen mindestens zwei Signale, um Zytomegalieviren bekämpfen zu können. Das Ergebnis könnte dazu beitragen, diese Vireninfektionen gezielter zu behandeln, die besonders für Leukämiepatienten nach einer Knochenmarkstransplantation gefährlich sind. Eine Infektion mit humanen Zytomegalieviren verursacht bei gesunden Erwachsenen meist gar keine Symptome. Doch bei Personen mit …

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